Nachhaltige Mobilität – Wunschdenken oder doch möglich?

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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

die heutige Mobilität steht für Freiheit und Flexibilität, doch was ist der Preis, den wir dafür als Gesellschaft zahlen müssen? – Was wir sehen und spüren sind immer mehr verstopfte Strassen, Smog und Lärm. Doch gibt es wirklich klimafreundlichere Alternativen ohne dabei unsere Mobilität drastisch einzuschränken zu müssen?

Das Problem mit der heutigen Mobilität

Nachhaltige Mobilität – Was können wir tun?

“Die besten CO2-Emissionen sind die, die gar nicht erst entstehen.”

Eine Aussage und Weisheit, der wir vermutlich alle ohne weiteres zustimmen, doch welche in der Realität nur schwer umsetzbar ist.

Doch was uns der Satz lehrt ist, dass wir zunächst bei der Vermeidung von CO2 ansetzen müssen, bevor wir überhaupt nach nachhaltigeren Alternativen suchen. Dies bedeutet im Klartext, dass wir bspw. einen Weg zur Förderungen einer Fahrradkultur finden müssen oder wieder mehr zu Fuss gehen.

Die Top 4 Alternativen

1. Klima King ist das Zu Fuss gehen

Dass das zu Fuss gehen, die umweltfreundlichste Art der Fortbewegung ist, liegt relativ nahe. Man stösst kein CO2 aus und die Füsse selbst benötigen auch kein Treibstoff, wie Benzin oder Diesel ;). Ferner kommt noch hinzu, dass man noch was Gutes für seine Gesundheit tut. Also, wenn möglich geht kurze Strecken statt mit dem Auto lieber zu Fuss.

Tipp: Um eure Motivation anzukurbeln, wieviel ihr täglich wirklich zu Fuss zurücklegt, könnt ihr auf Schrittzähler zurückgreifen. Die gibt’s kostenlos für euer Smartphone.

2. Rang 2 – das Fahrrad

Das Fahrrad eignet sich sehr gut für die Fortbewegung. Man ist relativ flott unterwegs, fährt am Stau vorbei und stosst beim Fahren selbst kein CO2 aus. Lediglich für die Herstellung werden Energie und Ressourcen benötigt. Also schnappt euch das nächste Mal das Fahrrad, sei es zum Einkaufen oder zur Arbeit ;).

3. Bronzemedaille geht an das E-Bike

Auf dem dritten Platz landet das E-Bike. Der Elektromotor entlastet den Fahrer und bietet ihm eine schnellere und weniger anstrengende Fortbewegung. In der Herstellung ist es natürlich klar ressourcenintensiver als das herkömmliche Fahrrad aufgrund des Akkus und des Motors.

Ein direkter Vergleich mit dem Auto aber zeigt, dass bei einem Ausstoss von einem Kilogramm CO2 man mit dem E-Bike 41km weit kommt, wobei man mit dem benzinbetriebenem Auto nur eine Entfernung von drei km schafft.

4. Öffentliche Verkehrsmittel

Für einen CO2-armen Nah- und Fernverkehr eignen sich öffentliche Verkehrsmittel in Form von Bus, Zug und Tram. Natürlich stossen auch diese Fortbewegungsmittel CO2 aus, aber dadurch, dass sie viel mehr Personen von A nach B transportieren können verglichen mit einem Auto, ist die Effizienz viel höher. Die Effizienz kann ferner noch weiter optimiert werden, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien stammt.

Carsharing und Mikromobilität die neuen Player

Carsharing

Carsharing gibt es schon länger auf dem Markt, dennoch bietet es immer noch eine super Alternative. Anstatt dass man sich ein eigenes Auto anschafft, welches meistens sowieso nur ungenutzt rum steht und in der Stadt wertvollen Raum verbraucht, mietet man sich einfach bei Bedarf eines. Hierbei unterscheidet man zwischen stationsbasiertem Carsharing (fixe Stationen, wo die Autos abgeholt und zurückgebracht werden) und Free-floating Systemen (die Autos stehen überall in der Stadt verteilt herum und man kann sie via App finden, buchen und dann auch überall wieder abstellen).

Der bekannteste Carsharing-Anbieter in der Schweiz ist wahrscheinlich:

Mobility

Mobility ist 1997 als Genossenschaft gegründet worden und somit fast schon ein Veteran auf dem Markt. Dies hat aber dazu geführt, dass sie ein dichtes Stationsnetz aufbauen konnten und mittlerweile führend auf dem Markt sind.

Ihr Angebot:

Hier findet ihr weitere Informationen

Mikromobilität

Was ist Mikromobilität eigentlich? – Mikromobilität bezeichnet elektrisch angetriebene Kleinfahrzeuge wie Elektrofahrräder, E-Scooter oder Segways, welche als Alternative zu den herkömmlichen Fortbewegungsmitteln genutzt werden können.

Auch wenn das Thema E-Scooter noch umstritten ist bzgl ihrer Nachhaltigkeit, bieten sie dennoch eine gute Alternative, sofern sie sinnvoll eingesetzt werden.

Hier ein paar Sharing Angebote:

E-Bike-Anbieter

Eine gute Übersicht bekommt ihr hier.

E-Scooter-Anbieter

Eine gute Übersicht bekommt ihr hier.

Also wie wir gesehen haben, gibt es viele Möglichkeiten für eine nachhaltige Mobilität. Ob sich nur eine Art durchsetzen wird und oder ob es eher ein Mix sein wird, wird die Zukunft zeigen.

So das wars von mir für diese Woche mit dem Thema nachhaltige Mobilität und ich freue mich auf nächste Woche, wenn es wieder heisst – Nachhaltigkeit Series #9. 😉

Habt ihr Themen, Anregungen oder Wünsche, dann schreibt es einfach unten in die Kommentare 🙂

Stay tuned!

Euer Oliver

Habt ihr einen meiner Blogpost verpasst? – Kein Problem schaut hier vorbei.

Quelle:
– https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/mobilitaet-verkehr/unfaelle-umweltauswirkungen/umweltauswirkungen.html#-2100663993
– https://www.energieschweiz.ch/page/de-ch/mobilitaet
– https://www.bluewin.ch/de/leben/nachhaltigkeitsblog/welches-verkehrsmittel-ist-am-umweltfreundlichsten-348867.html
– https://vimcar.de/boxenstopp/lexikon/mikromobilitaet/

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About Author

Hi! Meine Name ist Oliver und ich komme aus der schönen Stadt Basel. Obwohl ich in der Stadt aufgewachsen bin, hatte ich stets einen engen Bezug zur Natur. Diese bietet mir Raum zum entschleunigen und entspannen sei dies über sportliche Aktivitäten, wie Vita Parcours, Wanderungen oder nur einfache Spaziergänge. Entsprechend liegt es nahe, dass der Erhalt der Natur für mich nicht nur wichtig, sondern eine Herzensangelegenheit ist. In meinem Blog möchte ich dich inspirieren und dir zeigen, dass ein nachhaltiger Lebensstil nicht kompliziert sein muss und in manchen Bereichen sogar günstiger ist - sei gespannt!

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