Auch Design-Thinking muss gelernt sein!

Jihad Assaf ist Marketing Projektleiter bei der Vitra International AG und bloggt als Gastautor aus dem Unterricht des CAS Design Management.

Wer mit agilen Arbeitsmethoden erfolgreich sein will, muss auch das richtige Mindset mitbringen. Der Unterricht bei Andreas Erbe hat uns verdeutlicht, dass es für erfolgreiches Service-Design nicht nur der passenden Methoden bedarf, sondern es müssen ebenso die richten organisatorischen, kulturellen, wie auch räumlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

So scheitern agile Arbeitsmethoden wie Design-Thinking oft an internen Stolpersteinen, wie zum Beispiel „Silo“-Denken, mangelnder Kommunikation oder dem falschen Mindset der Beteiligten. Besonders letzteres erweist sich als wesentliches Erfolgskriterium. Der häufigste Fehler, der beim Design-Thinking gemacht wird, ist in vorgefertigten Lösungen zu denken; die Methode dient letztlich rein zu Argumentationszwecken. Dies konnten wir auch in diversen Übungen im Unterricht bei uns selbst beobachten. Oft flossen vorgefasst Lösungsvorschläge fast unbemerkt in den Prozess mit ein, was letztlich nicht zum gewünschten Ergebnis führte.

Design-Thinking verlangt vor allem eine menschenzentriete Sichtweise und eine spielerische und kreative Herangehensweise, um Probleme zu lösen. Dazu kommen iterative Prozesse, welche es erlauben, stets aus Fehlern zu lernen. Wer also mit Design-Thinking-Methoden arbeiten will, muss auch sicherstellen das alle Beteiligten das richtige Mindset mitbringen — angefangen bei sich selbst.

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