
Künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Monaten die Art und Weise verändert, wie wir arbeiten und unsere Freizeit verbringen, indem sie es praktisch jedem ermöglicht, Code zu schreiben, Bewerbungsunterlagen zu erstellen oder sich ein Bild malen zu lassen. Dieser Blogbeitrag stellt die drei führenden generativen KI-Tools: OpenAIs ChatGPT, Microsofts Copilot und Googles Gemini vor und bietet einen kurzen Überblick über ihre Einsatzmöglichkeiten.
Zu den bekanntesten chatbasierten KI-Tools zählen ChatGPT von OpenAI, Copilot von Microsoft und Gemini von Google. Diese bieten sowohl im beruflichen, als auch privaten Bereich neue Möglichkeiten, aus einfachen Texteingaben hochwertige Inhalte zu generieren. Es gibt aber auch andere KI-Systeme die mit Hilfe der künstlichen Intelligenz E-Mails automatisch zuzuordnen oder Fahrzeuge steuern. Wir fokussieren uns in diesem Blogbeitrag auf die textbasierten KI-Tools. Um diese nutzten zu können braucht es einen sogenannten Chatbot, der auf Sprachmodellen basiert. Sprachmodelle auch Large Language Models (LLM) genannt, arbeiten mit künstlichen neuronalen Netzen, die mit Daten trainiert werden müssen. Diese Daten werden maschinell dem System hinzugefügt, damit das System «lernen» kann und somit trainiert wird. Je mehr Daten dem LLM eines Chatbots zur Verfügung stehen, desto präzisere Ausgaben kann er generieren. Aufgrund dieser umfangreichen Trainingsdaten ist ein Chatbot in der Lage auf Fragen zu antworten und menschenähnlich zu kommunizieren.
Die drei zugänglichsten und leistungsfähigsten Chatbots und deren Einsatzmöglichkeiten werden hier vorgestellt:
OpenAI ChatGPT: OpenAIs ChatGPT ist wohl der bekannteste LLM-basierte Chatbot. Mit GPT-4 bieten sie eines der fortschrittlichsten und menschenähnlichsten Sprachmodelle, dass die Menschlichen- und auch Programmiersprachen beherrscht. Nachdem der Benutzer eine Frage oder Aufforderung im Chatbot eingegeben hat, verwendet ChatGPT die oben erklärten Mechanismen des maschinellen Lernens, um den Kontext der Unterhaltung zu verstehen und die passenden Antworten zu generieren. Nach einer Eingabe in ChatGPT wird basierend auf den antrainierten Mustern, das nächste Wort in einer bestimmten Sequenz vorausgesagt und ausgegeben. Auch hier gilt: Je mehr Details der User eingibt und je mehr Daten angelernt wurden, desto präziser sind die Antworten von ChatGPT.
Microsoft Copilot: Microsofts Copilot, ehemals Bing Chat, basiert ebenfalls auf GPT-4 und stellt eine Alternative zu ChatGPT dar. Copilot ist ein digitaler Assistent, der dem Benutzer personalisierte Unterstützung, für seine Aufgaben und Aktivitäten während seiner Arbeit, bieten soll. Copilot bezieht sich dabei auf die LLMs von ChatGPT sowie interne Geschäftsdaten wie E-Mails, Chats, Dokumente, Besprechungen, etc. und gibt daraus eine kombinierte Ausgabe der Dateninhalte. Ziel von Copilot ist es, den Benutzer bei seinen täglichen Arbeiten mit den Microsoft 365-Programmen zu unterstützen, um seine Fähigkeiten, Kreativität und Produktivität zu verbessern.
Google Gemini: Google Gemini, früher Bard, basiert nicht wie ChatGPT und Copilot auf den GPT-4 LLMs von OpenAI, sondern auf den Gemini LLMs von Google. Ähnlich wie bei Copilot wird Gemini im Google Ökosystem integriert und soll den Benutzer beim Erstellen von E-Mails, Dokumenten, Präsentationen mit den Google-Apps unterstützen. Diese Integration von Gemini ist bei Google noch im Gange und wird laufend ausgebaut. Im Gegensatz zu ChatGPT gibt Gemini weniger lehrbuchartigen Antworten aus, sondern vielmehr eine einfachere und direktere Sprache. Gemini extrahiert aktuelle Informationen aus dem Internet, was beispielsweise bei Recherchen, Onlineshopping oder Reiseplanung von nutzten sein kann.
Auch wenn diese KI-Tools uns im Alltag und unserer täglichen Arbeit unterstützen, muss uns klar sein, dass ihre Ausgaben auf der höchsten Wahrscheinlichkeit unserer Eingabe und den gelernten Daten basieren und somit nicht verifiziert sind. Insbesondere können falsch angelernte Informationen nicht kontrolliert und dementsprechend ausgeschlossen werden.