Interviewanalyse – KI-unterstützt

Stand-Up for Excellency, 8. Juni 2026, Ute Klotz

Die neue Stand-Up Serie ‚Excellency‘ bringt KI Tools in den Kontext der Hochschullehre. In diesem Fall schauen wir und KI für Interviewanalyse an. Das Themam stösst auf Interesse und auch ein paar fragende Blicke. Interesse, weil die Möglichkeiten von KI Muster zu erkennen, gerade für die Analyse von Gesprächen grosses Potential hat und im Unterricht zu Projektarbeiten hoch relevant ist. Fragende Blicke waren zu sehen, als klar wurde, dass es auch mit KI nicht zwingend schneller geht.

Das Potential von KI für die Analyse von Interviews geht in zwei Richtungen.

  1. Weil KI Muster erkennt, die von Menschen unentdeckt bleiben, können die Interpretationen von Interviews in eine komplett neue Richtung gehen und bisher unbeachtete Aspekte in den Interviews aufdecken. Für kreativen Entwicklugnsprozesse ist das hoch interessant – z.B. für Interviews mit Nutzenden (gemäss IDEO_U).
  2. Für tiefergehende Interpretation stellt KI eine Chance dar, tieferliegende Ebenen der Aussagen aufzudecken. Aussagen von Verantwortlichen für Entwicklungsprozesse beispielsweise erhalten dadurch noch einmal eine andere Bedeutung. Die Interpretation wird hier in einem interativen Dialog zwischen Mensch und KI erarbeitet. Wir sprechen von einer ‚hybriden‘ Interpretation (gemässU. Krähnke, T. Pehl, T. Dresing).
Interviewanalyse: Full Upload oder hybrides Interpretieren, Slide, @Ute Klotz

Fazit: Für eine weiterführende Diskussion müssten Teilnehmende vorab mit 1,2 Tools konkret experimentieren. Potentiell wird ein Format wie beispielsweise ein Tools Transfer Tuesday, in welchem Dozierende und Studierende wöchentlich ein Tool vorstellen als hilfreich angesehen. (Doris Weßels an anderer Stelle vorgestellt).

Referenzen: