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Willkommen Regula & Samuel

Seit Kurzem verstärken wir das Lernmedienteam des ZLLF. In den ersten Wochen an der HSLU haben wir bereits viele Eindrücke gesammelt. Im kurzen Gespräch stellen wir uns vor und erzählen, was uns an unserer neuen Rolle besonders freut.

Regula: Samuel, wir sind jetzt ein paar Wochen Teil des Lernmedienteams im ZLLF. Wenn dich jemand fragt, was du hier eigentlich machst, wie würdest du es beschreiben?

Samuel: Kurz gesagt: Ich beschäftige mich mit allem rund um digitale Prüfungen und Blended Learning. Ein Thema, das mich aktuell besonders interessiert, ist auch die generative künstliche Intelligenz – da möchte ich mitdenken und mitgestalten, gerade im Kontext von Lehre und Lernen.

Und bei dir, Regula? Deine Themen sind ja nochmals breiter aufgestellt.

Regula: Stimmt. Bei mir dreht sich vieles um ILIAS und die Lernplattform im Allgemeinen: Support für Dozierende, die Koordination des ILIAS-Teams und ganz generell die Weiterentwicklung des LMS. Es ist eine Mischung aus didaktischen, technischen und organisatorischen Themen – genau das gefällt mir.

Samuel, Dein Weg hierher ist ja stark vom Schulkontext geprägt.

Samuel: Ja, ursprünglich bin ich ausgebildeter Primarlehrer und habe mehrere Jahre 5.- und 6.-Klässler:innen begleitet. Ein kleines Pensum im technischen Gestalten habe ich bis heute behalten. Danach habe ich den Master in Fachdidaktik Medien und Informatik gemacht und beim Kanton Luzern in der Dienststelle Volksschulbildung gearbeitet. Dort ging es viel um Digitalität in den Schulen.
Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass ich mich dabei immer weiter vom Lernen selbst entferne. Die Stelle im ZLLF war für mich deshalb die perfekte Gelegenheit, genau dorthin zurückzukehren – zum Lernen, zur Didaktik und zur Mediendidaktik. Hier kann ich diese Themen wirklich unter einen Hut bringen.

Und wie war das bei dir? Dein Einstieg in die digitale Bildung liegt ja schon etwas länger zurück.

Regula: Ja, tatsächlich. Ich bin ursprünglich Religionswissenschaftlerin und bin in diesem Bereich auch immer wieder als Lehrbeauftragte tätig. Vor über 15 Jahren haben wir in der Religionswissenschaft mit einem E-Learning-Projekt gestartet. Das war mein Einstieg in die digitale Bildung.
Danach führte mein Weg in unterschiedliche Kontexte und Facetten digitaler Bildung: von der Konzeption von weiteren Selbstlernbereichen an der Theologischen und Religionswissenschaftlichen Fakultät über ein Projekt zur inhaltlich-didaktisch Qualitätssicherung von E-Assessments an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät bis hin zur Digitalisierung des Schulungsangebots zu Open Science an der Universitätsbibliothek der Universität Zürich.

Samuel: Wenn du an unsere ersten Wochen an der HSLU zurückdenkst, was ist dir besonders aufgefallen?

Regula: Vor allem die Einführung. Wir haben bereits viele Mitarbeitende kennengelernt, die sich Zeit genommen haben, uns ihre Tätigkeiten zu erklären, oft ganz spontan. Das hat mir den Einstieg sehr erleichtert.

Samuel: Das ging mir genauso. Ich fand es bemerkenswert, wie gut nicht nur unser Start organisiert war, sondern auch wie die anderen Mitarbeitenden auf uns vorbereitet waren. Alles wirkte sehr strukturiert und gleichzeitig konnte man von Anfang an Verantwortung übernehmen. Und die Wege sind wirklich kurz – der abteilungsübergreifende Austausch fühlt sich sehr selbstverständlich an.

Regula: Und jetzt, wo wir langsam richtig angekommen sind: Worauf freust du dich in den nächsten Monaten am meisten?

Samuel: Darauf, dass die verschiedenen Projekte richtig ins Laufen kommen. Besonders gespannt bin ich bei der Prüfungssoftware: Produkte testen, vergleichen und dann gemeinsam das beste Tool für die HSLU finden. Auch die Einführung wird sicher spannend, vor allem die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Departementen. Ich freue mich sehr darauf, mit unterschiedlichen Interessengruppen zu arbeiten und nicht nur mit Bildschirm, Maus und Tastatur.

Und du?

Regula: Ich freue mich darauf, Dozierende in der digitalen Lehre zu unterstützen. Besonders spannend finde ich die Herausforderung, das LMS gemeinsam weiterzuentwickeln und weiterzudenken. Wohin dieser Weg führt, ist offen. Und genau das motiviert mich.

Zum Schluss noch etwas Persönliches: Was sollte man sonst noch über dich wissen?

Samuel: Sport, Essen und Kochen gehören definitiv zu meinen Lieblingsbeschäftigungen – und als Kombination funktionieren sie erstaunlich gut. Sei es ein selbstgebackenes Sauerteigbrot mit selbstgemachtem Frischkäse vor einer Joggingrunde oder ein Gurken-Schokoladenkuchen nach einer Partie Tennis.
Und wenn ich nicht im Kanton Luzern unterwegs bin, zieht es mich besonders ins Unterengadin. Dort verbringe ich viele Ferien und verlängerte Wochenenden mit viel Bewegung und mindestens genauso viel gutem Essen.

Und bei dir?

Regula: Privat bin ich oft mit meiner Familie in den Bergen unterwegs, beim Wandern, Skifahren oder einfach beim Bräteln an einem schönen Ort. Musik machen und Lesen gehören ebenfalls zu unseren Lieblingsbeschäftigungen.
Meine Faszination für Religion und Kultur ist geblieben und ich liebe es, andere Welten zu entdecken, sei es auf längeren Zugreisen durch Europa und Asien oder ganz in der Nähe.

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