Fallbeispiel

Was erwarten Sie von einem Museumsshop? Oder die NRW-Montagsfrage.

Soziale Medien bedeutet Kommunikation in Netzwerken. Die bisher unbekannte Reichweite dieser Netzwerke dürfte in der Museumskommunikation bereits Interesse geweckt haben. Über Plattformen wie Facebook sind die eigenen Kontakte immer zugleich mit anderen Personen vernetzt. Kommt hinzu, dass Soziale Medien das Weiterleiten, Verlinken und Kommentieren besonders einfach machen. Erhöht wird dadurch die Chance, dass Informationen an Bekannte weitergeleitet oder empfohlen werden.

Wie solche Netzwerke neben persönlichen Empfehlungen auch noch für die eigene Museums-Sache genutzt werden können, zeigt ein Beispiel aus dem NRW-Forum (ein Museum für Fotografie, Architektur, Mode und Design in Düsseldorf), die sogenannte ‚Montagsfrage‚. Personen aus dem Facebook-Netzwerk des NRW-Forums werden ganz einfach zu alltäglichen und aktuellen Museumsthemen befragt. Da wird dann beispielsweise nach dem Preis für einen Ausstellungskatalog gefragt, welcher Besucher bereit sind zu zahlen oder nach den Erwartungen an einen Museumsshop ect.. Die Umfragebeteiligung mag mit 30 – 40 Personen vielleicht nicht beeindrucken, es dürfte aber trotzdem eine Möglichkeit sein, ohne viel Aufwand ein zusätzliche Meinung einzuholen oder ein Gefühl für eine Tendenz bezüglich einer museumsrelevanten Frage zu erhalten, ohne damit gleich ein Meinungsforschungsinstitut beauftragen zu müssen.

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