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Fallstudie: Facebook und der Umgang mit übergeordneten Behörden und Verwaltungen

Auf dem Blog der englischen museums computer group gibt es eine interessante Fallstudie zum Thema Facebook und wie man als Institution mit der übergeordneten Verwaltung umgeht. Einige unserer Projektpartner haben wie berichtet diverse Probleme mit ihren vorgesetzten Behörden gehabt, bis zum absoluten Facebook-Verbot. Rick Lawrence vom Royal Albert Memorial Museum and Art Gallery in Exeter beschreibt, wie sie sich dem Thema angenommen haben. Der wohl wichtigste Punkt: am Anfang wurde ein Businesscase (Geschäftsszenario) erarbeitet und den entsprechenden Gremien vorgelegt. Das hatte interessante Folgen: kurz darauf beschlossen die lokalen Behörden eine Social Media Strategie zu entwickeln. Da Lawrence offensichtlich der Erste war, der sich mit so etwas auseinandergesetzt hatte, bat man ihn in das Entwicklungsgremium. Insofern hatte das Museum eine Vorreiterrolle. Das könnte eventuell auch ein Weg sein für Institutionen in Deutschland und der Schweiz. Indem man den zuständigen Verwaltungsgremien eine Social Media Strategie vorlegt, könnte man vielleicht den ein oder anderen Stein ins Rollen bekommen. Natürlich könnte das auch nach hinten losgehen, da man wahrscheinlich schlafende Hunde weckt. Unsere Einschätzung ist jedoch, dass auch Behörden langfristig nicht um eine Social Media Strategie herumkommen.

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