Studentische Arbeiten

Seit rund 10 Jahren betreuen wir an der Hochschule Luzern – Wirtschaft studentische Arbeiten (Projekt-, Bachelor-, Masterarbeiten), die sich mit Fragestellungen auseinandersetzen, welche die spezifischen Herausforderungen von Familienunternehmen betreffen.

So haben unsere Studierenden in den vergangenen Jahren u.a. die Themen Nachfolge, Familienstrategie, Innovation, Marketing, Corporate Social Responsibility untersucht – teils für externe Auftraggeber, teils für interne Forschungsprojekte.

Falls Sie interessiert sind, eine studentische Arbeit in Auftrag zu geben, dann melden Sie sich bitte bei uns! Unsere Studierenden – betreut von Lehrpersonen der HSLU-W – investieren rund 300 Arbeitsstunden, um Ihre Fragestellung zu untersuchen. Nachfolgend ersehen Sie einige ausgewählte Arbeiten der vergangenen Jahre.

Bachelorarbeiten:

Die Implementierung von HR‐Prozessen in KMUs: Herausforderungen, Best Practices und Gestaltungsempfehlungen (M. Oberholzer)
Die Bachelorarbeit untersuchte, welche Instrumente und Prozesse des Personalmanagements sich für ein Familienunternehmen der Grösse und Struktur der Streuli Pharma AG empfehlen. Basierend auf mehreren Interviews mit HR-Verantwortlichen in KMUs sowie der Analyse der relevanten Literatur entwickelt der Autor konkrete und individuelle Handlungsempfehlungen zur Professionalisierung des operativen und strategischen Personalmanagements.

Strategische Analyse eines landwirtschaftlichen Familienunternehmens: Handlungsempfehlungen an NATÜRLICH FURRER (S. Furrer)
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit setzt sich der Autor – der sich him Verlauf der Erstellung der Arbeit entschied, seine Stelle im Bankensektor zu verlassen und die Nachfolge seines Vaters anzutreten – erstmals in der Unternehmensgeschichte mit strategischen Themen auseinander. Basierend auf diversen Experteninterviews sowie einer umfassenden Analyse der Literatur untersucht er, was Natürlich Furrer heute auszeichnet, und welche Strategie zukunftsfähig sein könnte.

Die Rolle der Frau in Schweizer Familienunternehmen (V. Grest)
Frauen sind in Führungspositionen klar in der Minderheit – dies auch in Familienunternehmen. Die Arbeit beleuchtet die spezifischen Chancen und Herausforderungen, denen Frauen aus Unternehmerfamilien auf ihrem Karrierepfad begegnen und zeigt auf, auf welche Qualitäten sich Frauen in Führungspositionen besonders stützen können, und worauf sie auf ihrem Weg nach oben achten sollten. 

Implementing Corporate Social Responsibility: Reducing Excessive Inventory at Hug Retail AG (S. Landolt)
This bachelor thesis explores strategies for reducing excessive inventory at the Hug bakery retail stores in Lucerne. The author presents a range of practical recommendations for the client, ranging from customer and employee information and sensitization to collaborative strategies to reduce excessive inventory.

Marketingstrategie für die Fuchs Hairteam AG (M. Fuchs)
Das hochkompetitive Umfeld zwingt Coiffeurdienstleister dazu, sich von den Mitbewerbern zu differenzieren und Wege zu finden, Kundinnen und Kunden anzusprechen und zu binden. Der Autor, selbst Mitglied der Eigentümerfamilie, untersucht die aktuelle Marktpositionierung und das Image der Fuchs Hairteam AG und identifiziert konkrete Handlungsempfehlungen für den Auftraggeber.

Corporate Social Responsibility am Beispiel der Selecta (M. Loosli)
Die Selecta Gruppe, führender Anbieter von Verpflegungsautomaten und Kaffee-Services Europa verfügt über kein ganzheitliches CSR-Konzept auf Konzernebene. Auf Basis einer Umwelt- und Unternehmensanalyse sowie mehrerer Best Practice Interviews mit CSR-Verantwortlichen identifiziert die Autorin ein Stärken- und Schwächenprofil für Selecta, und erarbeitet praxisorientierte Handlungsempfehlungen als Basis für die Erarbeitung einer umfassenden CSR-Strategie.

Masterarbeiten:

Beziehungsnetzwerkübergabe an die nächste Generation einer Familienunternehmung (J.Bächli, L.Rogger & M.Müller)
Im Rahmen dieser Gruppenarbeit auf Masterstufe erarbeiten die AutorInnen – alle künftige NachfolgerInnen in den familieneigenen Unternehmen – konkrete Handlungsempfehlungen, wie die Übergabe des Beziehungsnetzwerks von einer Generationen an die nächste unterstützt und erleichtert werden kann.

„Unsere persönliche Betroffenheit motivierte uns, das Thema der Beziehungsnetzwerkübergabe an die nächste Generation eines Familienunternehmens zu untersuchen. Wir konnten andere Familienunternehmungen befragen und bekamen eine Idee, wie diese Familien den Prozess der Netzwerkübergabe gestalten. Mit dem Schreiben dieser Masterarbeit haben wir nicht nur viele Zeilen auf Papier gebracht, sondern vor allem einen Weg gefunden, wie wir zusammen mit unseren Familien den Nachfolgeprozess besser gestalten können. Dies schafft für das Unternehmen – aber für uns als Unternehmer – eine tolle Perspektive für die Zukunft.“

Jennifer Bächli, Bächli AG – Martin Müller, Müller Gartenbau AG – Laura Rogger, Phänomen Mode & Lifestyle

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