Fallbeispiel

MoMa iApp: nicht so doll…

MoMa iApp

Bin gerade in New York im Vorfeld der Museums and the Web conference. Heute war ich im MoMA und hab mir vorher natuerlich das entsprechende iApp fuer mein altes G3iPhone runtergeladen. Ich hab mich dann auch ein bischen umgeschaut und hatte den Eindruck, dass ich unter den ganzen Massen so ziemlich der einzige war, der das App benutzt hat. Das wundert mich nicht: zum einen wird es nirgendwo im Museum selber beworben, zum anderen stellt es sich als eine ziemlich muehselige Angelegenheit heraus. Es gibt in dem App jede Menge Information: Lageplaene, Beschriebe, Audioguides, etc… aber das ganz grosse Problem ist, dass man sich jeweils durch recht schwerfaellige Menus hindurchnavigieren muss. Ausserdem ist das WLan im MoMa nicht sonderlich schnell und mein New Yorker Freund Tony meint, dass Mobilnetzwerke in New York aufgrund chronischer Ueberlastung sowie recht langsam sind. In einer Umgebung, die dermassen meine visuelle Aufmerksamkeit verlangt, faellt es mir schwer, die Geduld fuer so ein langsames und frickeliges kleines Interface aufzubringen. Wenn das funktionieren soll, muss zumindest mein mobile Endgeraet automatisch wissen, wo ich mich gerade befinde, was ich mir anschaue. Also entweder man macht das ueber augmented reality (z.B. Layar Browser) oder ueber QR codes oder Bilderkennungssoftware.

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