Thing 21: LiveVoting

Thing 21: LiveVoting

Live-Umfragen ermöglichen Partizipation und Kollaboration in Echtzeit während Präsenzveranstaltungen. Sie sind eine gute Möglichkeit, der Vorlesung einen Rhythmus zu geben und die Aufmerksamkeit der Studierenden zu erhalten. Darüberhinaus können Dozierende mehr über den aktuellen Wissenstand der Studierenden erfahren und diesen ein direktes Feedback geben. Auch können Live-Umfragen hilfreich und motivierend für Studierende sein, diese können ihren eigenen Lernerfolg messen und einschätzen, wo sie gerade im Lernprozess stehen.

Wenn Sie Ihre Vorlesung in verschiedene Lerneinheiten oder Lernthematiken aufbauen, dann können Sie z. B. eine Umfrage nach Ende jeder Einheit einschieben. Live-Umfragen können aber auch am Anfang einer Vorlesung sinnvoll sein, um mehr über das Vorwissen der Studierenden zu erfahren. Und – je nach Ergebnis – können Sie nochmals die Themen aufgreifen, die den Studierenden Schwierigkeiten bereitet haben.


LiveVoting auf ILIAS
Mittels des Objekts LiveVoting auf ILIAS können ganz einfach kurze Abstimmungen durchgeführt werden. Es können sowohl Multiple-/Single-Choice- sowie offene oder Präferenzfragen gestellt werden. Sie können zudem bestimmen, wann die Resultate für die Teilnehmenden sichtbar werden: während der Umfrage oder erst, wenn alle Teilnehmenden abgestimmt haben. Das LiveVoting bietet eine Klicker-Implementierung direkt in ILIAS, die Studierenden können (ohne sich in ILIAS anmelden zu müssen – das LiveVoting ist dann anonym) direkt über einen Link, einen PIN oder durch Abfotografieren eines QR-Codes mit dem Smartphone an Umfragen teilnehmen. In der ILIAS Kurzreferenz, im Kapitel LiveVoting, finden Sie die nötigen Anleitungen, um ein LiveVoting in Ilias einzurichten. Weitere Anleitungen finden Sie hier.

Andere Tools
Wenn Sie mehr Gamification in Ihren Kurs einbauen möchten, dann gibt es interssante Tools im Netz. Hier ein paar Beispiele: Socrative, Kahoot oder Mentimeter.  Besonders mit Kahoot kann man Gamification-Elemente einfach integrieren: die Studierende geben einen Namen ein (fiktiv oder real) und sehen im Laufe der Umfrage die Rangliste der Teilnehmer. Auch können Teams gebildet werden, um den spielerischen und kollaborativen Effekt zu steigern.
Aber wie immer gilt bei externen Anbietern zu beachten, dass alle Daten auf Servern gespeichert werden, über die man keine Kontrolle hat.

Aktivitäten

Aktivität 1
Probieren Sie ein Live-Voting-Tool in einer Präsenzveranstaltung aus. Bei welcher Veranstaltung wäre es sinnvoll? Und zu welchem Zeitpunkt der Veranstaltung? Und welches Tool würde sich dafür eignen?
Aktivität 2
Schreiben Sie einen kurzen Beitrag im Forum Things Journal über Ihre Erfahrung. Wo lagen die Schwierigkeiten (z.B. technologischer oder didaktischer Natur)? Wie kam es bei den Studierenden an? Was lief gut? Was könnte man verbessern?

Ressourcen

 

Titelbild: “phone click” by corpus delicti from the Noun Project

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