LEBENSFORMEN HS 2026

CHRISTOPH FLURY

Im zweiten Studienjahr steht das Entwerfen von Wohnraum im Mittelpunkt. Im Herbstsemester bearbeiten wir das Thema Wohnen an drei Orten mit bestehender Bebauung im Gebiet der Äusseren Baarerstrasse in Zug.

Im Frühlingssemester erweitern wir die Fragestellung auf den planerischen Massstab. Ausgangspunkt bilden die Weissen Zonen, ein Konzept aus einer im Auftrag der Baudirektion des Kantons Zug entwickelten Studie. Anhand eigener räumlicher Visionen setzen wir uns kritisch mit den darin formulierten Ansätzen auseinander und entwickeln eigenständige Positionen zum Wohnen. Die im Herbstsemester erarbeiteten Erkenntnisse bilden dafür die Grundlage.

ENTWERFEN 

Entwürfe beginnen an unterschiedlichen Punkten. Ausgangspunkt können eine programmatische Vorgabe, ein konkreter Ort, eine städtebauliche Situation, eine gesellschaftliche Fragestellung, ein Auftrag oder eine eigene Beobachtung sein. Im Entwurfsprozess gilt es, die darin enthaltene Aufgabe zu erkennen, Zusammenhänge herzustellen und eine präzise Fragestellung zu entwickeln.

Entwerfen verstehen wir als einen Prozess, in dem sich die Aufgabe schrittweise entwickelt. In der vorliegenden Aufgabe bilden die programmatische Vorgabe und der Eingriffsort die Grundlage. Im Entwurfsprozess bringen wir beide miteinander in Beziehung. Die Beobachtung des Ortes, die Analyse des Bestands, das Studium von Referenzen und das Nachdenken über gesellschaftliche Fragestellungen führen zu einer eigenen Lesart des Ortes. 

Beobachten und Referenzieren

Beobachten bedeutet, einen Ort zu lesen, Gewohntes zu hinterfragen, Zusammenhänge zu erkennen und Potenziale zu erschliessen. Oft sind es gerade die unscheinbaren Dinge, die den Charakter eines Ortes prägen und den Ausgangspunkt eines Entwurfs bilden.

Mit jeder Zeichnung, jedem Modell, jeder Diskussion und jeder neuen Erkenntnis verändert sich der Blick auf den Ort. Den Entwurfsprozess verstehen wir deshalb als offen und iterativ. Beobachtung, Analyse, Intuition und Reflexion beeinflussen sich gegenseitig. 

Um Beobachtungen einordnen zu können, braucht es den Blick über den einzelnen Ort hinaus. Referenzen helfen, räumliche, konstruktive und typologische Zusammenhänge zu verstehen, architektonische Prinzipien zu erkennen und den eigenen Blick zu erweitern. Im Mittelpunkt steht die Frage, weshalb ein Entwurf genau so entwickelt wurde. Welche Ausgangslage lag dem Entwurf zugrunde? Welche Fragestellung wurde formuliert? Welche Ziele wurden verfolgt? Welche Strategie wurde entwickelt? Wie beeinflussen Programm, Typologie, Konstruktion, Materialisierung und räumliche Organisation den architektonischen Ausdruck?

Analysieren und Interpretieren

Das Studium von Referenzen eröffnet zugleich den Zugang zur Architektur als Disziplin. Architektur entwickelt sich weiter. Jede Generation stellt die grundlegenden Fragen des Bauens neu, baut auf bestehenden Erkenntnissen auf oder stellt sie in Frage. Gebäude entstehen unter den gesellschaftlichen, kulturellen, politischen, technischen und ökonomischen Bedingungen ihrer Zeit. Referenzen helfen, diese Zusammenhänge zu verstehen und Gebäude in ihrem Entstehungskontext zu lesen.

Die Analyse ordnet und gewichtet Beobachtungen und Informationen. Entscheidend ist, jene Erkenntnisse zu gewinnen, die für den Entwurf wesentlich sind. Zeichnungen, Fotografien, Modelle, Kartierungen, Gespräche und Literatur sind Werkzeuge, um Beobachtungen zu präzisieren und Zusammenhänge sichtbar zu machen. Jedes Werkzeug eröffnet einen anderen Blick auf den Ort und die Aufgabe. Ihr Zusammenspiel ermöglicht ein Verständnis seiner räumlichen, konstruktiven, historischen, landschaftlichen und gesellschaftlichen Eigenschaften.

Auf dieser Grundlage interpretieren wir den Ort und die Aufgabe. Dabei werden die Erkenntnisse aus Beobachtung, Analyse und Referenzen gewichtet, miteinander in Beziehung gesetzt und zu einer eigenen Lesart verdichtet. Unterschiedliche Interpretationen führen zu unterschiedlichen Entwürfen. Entscheidend ist eine eigenständige und begründete Interpretation der Aufgabe.

Fragestellung, Ziele und Strategie

Die Interpretation bildet die Grundlage für die Formulierung einer Fragestellung. Mit ihr bestimmen wir, welche Themen wir vertiefen und welche Potenziale wir im Entwurf untersuchen wollen. Eine gute Fragestellung verbindet die Bedingungen eines Ortes mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Sie schafft einen klaren Fokus für den weiteren Entwurf.

Aus der Fragestellung formulieren wir Ziele für das Projekt. Sie beschreiben die räumlichen, gesellschaftlichen, konstruktiven oder ökologischen Qualitäten, die mit dem Entwurf erreicht werden sollen. Ziele schaffen Orientierung. Sie bilden die Beurteilungskriterien für den Entwurf und die Grundlage für die Strategie.

Die Strategie beschreibt, mit welchen Eingriffen und architektonischen Mitteln die Ziele erreicht werden können. Welche Qualitäten des Bestands werden weiterentwickelt? Wo wird ergänzt, verändert oder ersetzt? Mit welchen räumlichen, typologischen oder konstruktiven Prinzipien werden diese Ziele verfolgt? 

Architektonische Idee

Jede Aufgabe umfasst unterschiedliche Anforderungen. Im Entwurfsprozess werden Beobachtungen, Interpretation, Fragestellung, Ziele und Strategie gewichtet, überprüft und weiterentwickelt. Daraus entsteht schrittweise eine architektonische Idee. Sie beschreibt das räumliche Prinzip, das den Entwurf über alle Massstabsebenen hinweg zusammenhält, unterschiedliche Anforderungen verbindet und den getroffenen Entscheidungen eine nachvollziehbare Ordnung gibt.

Im Verlauf des Studiums lernen wir unterschiedliche Wege des Entwerfens kennen und erweitern damit unsere eigenen Werkzeuge. Im Projekt entwickeln wir aus der Auseinandersetzung mit der Aufgabe eine eigene architektonische Haltung. 

Die Überlegungen des ersten Teils bilden die Grundlage für die Beschäftigung mit dem Wohnen.

WOHNEN ALS ARCHITEKTONISCHE AUFGABE

Wohnraum zu schaffen gehört zu den grundlegenden Aufgaben der Architektur. Wohngebäude prägen das Zusammenleben von Menschen und damit unsere Städte und Landschaften. Sie bilden den Rahmen für unterschiedliche Lebensentwürfe. Wohnungsbau ist deshalb immer auch Ausdruck seiner Zeit.

Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen kontinuierlich. Gesellschaftliche Veränderungen, politische Vorgaben, der demografische Wandel, neue Haushaltsformen, veränderte Arbeitswelten, der verantwortungsvolle Umgang mit Boden und Ressourcen sowie der Klimawandel verlangen nach neuen Antworten. Gute Wohnarchitektur entwickelt angemessene Lösungen für die jeweilige Aufgabe.

Grundriss und Zusammenleben

Am Beginn eines Wohnprojekts steht die Frage, welche Form des Zusammenlebens ein Gebäude ermöglichen soll. Der Entwurf entwickelt daraus eine räumliche Ordnung. Der Grundriss ist Ausdruck der architektonischen Idee. Die Anordnung der Räume, ihre Proportionen sowie die Beziehung zwischen gemeinschaftlichen und privaten Bereichen beeinflussen, wie Menschen wohnen, sich begegnen, arbeiten oder sich zurückziehen.

Erschliessung, Struktur und Konstruktion

Die Wahl der Erschliessungstypologie prägt ebenso den Entwurf. Erschliessungssysteme wie Laubengang, Einspänner oder Mehrspänner beeinflussen Belichtung, Orientierung, Privatheit und Nachbarschaft ebenso wie die Organisation eines Gebäudes. Erschliessungstypologien verstehen wir als räumliche Prinzipien, die entsprechend den Anforderungen des Ortes und des Wohnprogramms weiterentwickelt werden können.

Eng mit der Erschliessung verbunden sind Gebäudestruktur und Konstruktion. Sie bilden den räumlichen und konstruktiven Rahmen eines Gebäudes und schaffen die Voraussetzungen für seine langfristige Nutzbarkeit und Anpassungsfähigkeit. Eine robuste Tragstruktur ermöglicht Veränderungen, ohne die räumlichen Qualitäten zu verlieren.

Bestand

Im Umgang mit dem Bestand werden diese Überlegungen besonders deutlich. Bestehende Gebäude besitzen räumliche, konstruktive und materielle Qualitäten, die Ausgangspunkt für die Entwicklung spezifischer Wohnformen werden können. Erhalten, Weiterbauen, Ergänzen oder Ersetzen sind keine Wertungen, sondern unterschiedliche architektonische Strategien. Welche davon angemessen ist, hängt von den Qualitäten des Bestands ab.

Klima und Baukultur

Auch das Klima prägt den Wohnungsbau grundlegend. Orientierung, Belichtung, Verschattung, natürliche Belüftung und der Bezug zum Freiraum beeinflussen den Wohnkomfort ebenso wie den Ressourcenverbrauch eines Gebäudes. Antworten auf klimatische Bedingungen werden deshalb als selbstverständlicher Bestandteil des architektonischen Entwurfs verstanden.

Klimagerechtes Entwerfen bedeutet auch, von traditionellen Bauweisen zu lernen. Sie sind Ausdruck einer Baukultur, die aus den klimatischen Bedingungen, den verfügbaren Ressourcen und den handwerklichen Möglichkeiten ihrer Zeit entwickelt wurde. Dabei richtet sich der Blick auf die Bautraditionen des eigenen Ortes ebenso wie auf jene anderer Klimazonen. Gerade unter den sich verändernden klimatischen Bedingungen können ihre räumlichen, konstruktiven und materialbezogenen Prinzipien wertvolle Anregungen für zeitgemässe architektonische Antworten liefern. Es geht dabei nicht um die Übernahme historischer Lösungen, sondern um das Verständnis ihrer zugrunde liegenden Prinzipien und deren zeitgemässe Interpretation.

Wohnqualität

Wohnqualität entsteht aus dem Zusammenspiel von Raum, Licht, Proportion, Materialisierung, Konstruktion, Nutzung und Kontext. Grundriss, Schnitt, Typologie und Konstruktion schaffen dafür die räumlichen Voraussetzungen. Tageslicht, Ausblicke, Raumhöhen, Schwellen und Übergänge zwischen Innen und Aussen prägen die Atmosphäre eines Wohngebäudes. Oft sind es gerade diese selbstverständlichen Qualitäten und kleinen räumlichen Momente, die den Alltag bereichern und einem Ort Identität verleihen.

Gute Wohnarchitektur verbindet städtebauliche, räumliche, funktionale, konstruktive, ökonomische, ökologische und atmosphärische Qualitäten. Sie schafft Gebäude, die den Bedürfnissen ihrer Zeit entsprechen, Veränderungen aufnehmen, langfristig räumliche Qualität bewahren und einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben leisten.

SEMESTERAUFGABE

Im Herbstsemester bearbeiten wir das Thema Wohnen an drei Orten mit bestehendem Gebäudebestand. Jeder Ort ist geprägt durch seine räumlichen, landschaftlichen, gesellschaftlichen und städtebaulichen Qualitäten sowie durch die konstruktiven, typologischen und materiellen Eigenschaften des Bestands. Sie bilden den Ausgangspunkt des Entwurfs.

Bestand und Strategie

Der Bestand ist Teil der Entwurfsaufgabe und kann erhalten, ergänzt, umgebaut oder ersetzt werden. Wir verstehen ihn als räumliche und konstruktive Ressource und, im Sinne des Urban Mining, zugleich als Reservoir von Bauteilen und Materialien, die weitergenutzt und in neue Zusammenhänge überführt werden können.

Die Strategie entwickeln wir aus den Qualitäten des Ortes und des Bestands sowie aus den Zielen des Projekts. Erhalten, Weiterbauen, Ergänzen oder Ersetzen sind unterschiedliche Strategien. Ein Ersatzneubau kann angemessen sein, wenn er den Anforderungen des Ortes besser entspricht und langfristig hochwertige Wohn- und Lebensräume schafft. Entscheidend ist eine sorgfältig begründete Strategie, die den verantwortungsvollen Umgang mit bestehenden Ressourcen ebenso berücksichtigt wie die langfristige Qualität und Anpassungsfähigkeit eines Gebäudes.

Entwurfsprozess und Kritik

Im Verlauf des Semesters entwickeln wir den Entwurf schrittweise vom städtebaulichen Zusammenhang bis zum architektonischen Detail. Zeichnungen, Modelle, Fotografien, Texte und Referenzen dienen als Arbeitsinstrumente dazu, Beobachtungen zu überprüfen, Ideen zu entwickeln und Entscheidungen zu diskutieren. 

Ein wichtiger Bestandteil ist die gemeinsame Diskussion der Projekte. Tischkritiken, Zwischenbesprechungen und Schlusskritiken fördern den Austausch unterschiedlicher Sichtweisen und helfen, Projekte weiterzuentwickeln. Kritik verstehen wir dabei als konstruktiven Bestandteil des Entwurfsprozesses und als Chance, die eigene Position zu schärfen.

Im Mittelpunkt des Semesters steht die Entwicklung eines Wohnprojekts mit einer klaren architektonischen Idee. Ziel ist ein Entwurf, der aus einer präzisen Lesart des Ortes, einer begründeten Fragestellung und einer klar entwickelten Strategie entsteht.


JAHRESSTRUKTUR

ORTSGRUPPENGESPRÄCHE

Die Ortsgruppengespräche dienen dazu, studioübergreifend die Orte und ihren baulichen Bestand zu untersuchen und gemeinsam zu diskutieren. Die erarbeiteten Erkenntnisse bilden die Grundlage für die weitere Entwurfsarbeit. Im Zentrum der Gespräche stehen das Tragwerk mit Fundament sowie Primär- und Sekundärstruktur, die Gebäudehülle mit Öffnungsverhalten, Proportionen, Witterungs-, Sonnen- und Wärmeschutz, die Erschliessungstypologie, die Raumstruktur sowie die Gebäudetechnik. Ebenso werden standortspezifische Bedingungen wie Besonnung, Lärmbelastung und Freiraumbezüge betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Identifikation wieder- oder weiterverwendbarer Bauteile sowie auf dem Verständnis der Fügungsprinzipien des Bestands. Gesellschaftliche, planungsrechtliche und ökonomische Fragestellungen werden im Frühlingssemester vertieft behandelt. Neben diesen materiellen und konstruktiven Aspekten werden auch immaterielle Qualitäten untersucht: verborgene Orte, Nutzungsspuren, in den Ort eingeschriebene Geschichten sowie räumliche und atmosphärische Besonderheiten. Grundlage der Ortsgruppengespräche bilden Bestandspläne (Grundrisse, Schnitte, Fassaden und Detailpläne), Skizzen sowie präzise ausgewählte Fotografien.

TISCHKRITIK

Die Tischkritiken sind wöchentlich stattfindende Gespräche in Zweier-Teams und Sechser-Gruppen, bei denen die Studierenden aktuelle Herausforderungen ihres Entwurfsprozesses im Team und in der Gruppe gezielt ansprechen können. Eine gute Vorbereitung mit konkreten Fragen und die Identifizierung von offenen Punkten ist Voraussetzung für konstruktive Gespräche. Die Studierenden tragen die Verantwortung, relevante Themen einzubringen und den Austausch aktiv zu gestalten. Die Atelierdozierenden geben gezielte Anregungen und stellen relevante Fragen, liefern aber keine fertigen Ideen. Ziel ist es, die Reflexion zu fördern und individuelle Lösungsvorschläge im Entwurfsprozess zu unterstützen.

ZWISCHENKRITIK

Bis zur Zwischenkritik sollen die Themen der Zweier-Teams so gefestigt sein, dass sie eine tragfähige Grundlage für die baulich-räumliche Umsetzung ihrer Thesen bieten. Jetzt sollte klar werden, was, wie und mit welcher Absicht entwickelt wird, welche architektonischen Mittel dabei zum Einsatz kommen und in welchem Bezug die eigene Intervention zum Szenario steht. Der im Zusammenhang mit dem Gruppenszenario vorgestellte Entwurf wird als Arbeitsstand im laufenden Prozess verstanden und in der Zwischenkritik gemeinsam mit den betreuenden Atelierdozierenden sowie externen Fachexpert:innen (Architektur und Landschaftsarchitektur) diskutiert. Die Zwischenkritik ist ein zentraler Bestandteil der Gesamtleistung im Semester. Entsprechend sind alle Arbeitsstände pünktlich und verbindlich auf ILIAS einzureichen.

STUDIOAUSTAUSCH

Der Studioaustausch ist ein Format, in dem zwei Studios ein vorgegebenes Thema gemeinsam untersuchen und diskutieren. Die Fragestellungen wie Raum, Erschliessung oder Fassade werden jeweils vorab in den Studios eingeführt. Grundlage der Diskussion bilden Pläne, Schemata, Zeichnungen, Skizzen, Referenzen sowie sorgfältig ausgewählte Fotografien. Zu Beginn stellt ihr eure Idee den beiden Studios kurz vor. Anschliessend werden die Vorschläge gemeinsam diskutiert, geordnet und typologisch eingeordnet. Wir untersuchen ihre Qualitäten, Vor- und Nachteile sowie die Auswirkungen unterschiedlicher Ansätze. Offene Fragen werden gemeinsam weiterentwickelt und ergänzt. Ziel ist es, ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen, Zusammenhänge zu erkennen und die eigene architektonische Haltung zu schärfen.

SCHLUSSKRITIK

Die Schlusskritik bildet den Semesterabschluss und erfolgt in Form einer mündlichen Präsentation des Szenarios und der mit ihm verbundenen Projekte mit anschliessender Diskussion. Im Mittelpunkt stehen die in Wechselbeziehung zum Szenario entwickelten architektonisch-räumlichen Antworten auf die im Semester formulierten Fragestellungen und Thesen. Die Schlusskritiken finden studioübergreifend statt. Externe Gäste aus der Architektur und Landschaftsarchitektur sowie Dozierende anderer Studios treten als Expert*innen in den Dialog mit den Studierenden. Die Schlusskritik gilt gleichzeitig als Modul-Endprüfung. Die Teilnahme ist obligatorisch und Voraussetzung für die Bewertung der Arbeit. Erwartet werden eine ganztägige Anwesenheit. Alle relevanten Arbeitsstände sind fristgerecht und verbindlich auf der Plattform ILIAS einzureichen.