Symbolische Darstellung der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Technologie

Wie Workflow-Engines Mensch und Bot im Arbeitsalltag koordinieren

Bots erledigen Routineaufgaben, Menschen treffen Entscheidungen. Workflow-Engines koordinieren beide und steuern Arbeitsprozesse effizient, transparent und nachvollziehbar.

Wenn Mensch und Maschine gemeinsam arbeiten

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen schreitet schnell voran. Viele Aufgaben, die früher manuell erledigt wurden, übernehmen heute Software-Bots. Diese Bots bearbeiten strukturierte, regelbasierte Tätigkeiten besonders effizient und fehlerarm. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis jedoch schnell: Nicht alles lässt sich sinnvoll automatisieren. Entscheidungen, Ausnahmen oder komplexe Abwägungen benötigen weiterhin menschliches Urteilsvermögen.

Moderne Prozessdigitalisierung verfolgt deshalb nicht das Ziel, den Menschen zu ersetzen. Vielmehr geht es darum, Mensch und Maschine gezielt zu kombinieren. Während Bots Routineaufgaben übernehmen, konzentrieren sich Mitarbeitende auf Tätigkeiten mit höherem Mehrwert. Damit dieses Zusammenspiel reibungslos funktioniert, braucht es eine zentrale Steuerung der Abläufe.

Was Workflow-Engines im Hintergrund leisten

Workflow-Engines bilden das technische Rückgrat vieler Digitalisierungsprojekte. Sie steuern Prozesse von Anfang bis Ende und definieren, welcher Schritt automatisiert ausgeführt wird und wo ein Mensch eingreifen soll. Dabei geht es nicht nur um einzelne Aufgaben, sondern um die Orchestrierung kompletter End-to-End-Prozesse.

Durch digitales Task Routing werden Aufgaben gezielt an Mitarbeitende oder Bots verteilt. Status, Fristen und Abhängigkeiten bleiben jederzeit transparent. Workflow-Engines ermöglichen zudem Eskalationen, Protokollierungen und eine klare Nachvollziehbarkeit der einzelnen Prozessschritte. Dadurch lassen sich Durchlaufzeiten reduzieren und Fehler frühzeitig erkennen. Das folgende Video zeigt anschaulich, wie Software-Bots repetitive Aufgaben übernehmen und in automatisierte Workflows eingebunden werden.

Human Tasks: Warum der Mensch unersetzlich bleibt

Human Tasks sind bewusst eingeplante Arbeitsschritte, die nicht automatisiert werden. Sie kommen dort zum Einsatz, wo Verantwortung, Erfahrung und Kontextwissen erforderlich sind. Typische Beispiele sind Freigaben, fachliche Beurteilungen oder Entscheidungen in Ausnahmefällen.

Automatisierung entlastet Mitarbeitende von repetitiven Tätigkeiten, ersetzt sie jedoch nicht. Im Gegenteil: Durch den gezielten Einsatz von Human Tasks bleibt der Mensch in kritischen Prozessschritten eingebunden. Dieses Prinzip wird häufig als Human-in-the-Loop bezeichnet und ist ein zentraler Erfolgsfaktor moderner Workflow-Modelle.

Ablaufdiagramm zur Koordination von Mensch und Bot im Workflow
Ablaufdiagramm zur Koordination von Mensch und Bot innerhalb eines Workflows (Quelle: Eigene Darstellung)

Praxisbeispiel aus dem Arbeitsalltag

Ein digitaler Genehmigungsprozess verdeutlicht das Zusammenspiel von Mensch und Bot besonders gut. Ein Bot prüft eingehende Anträge zunächst auf formale Kriterien und Vollständigkeit. Anschliessend wird ein Human Task ausgelöst, bei der eine Fachperson den Antrag prüft und eine Entscheidung trifft. Nach der Freigabe werden weitere Schritte automatisch angestossen, etwa die Benachrichtigung oder die Dokumentation im System.

Der gesamte Ablauf bleibt transparent und nachvollziehbar. Verantwortlichkeiten sind klar geregelt, und Prozessbeteiligte haben jederzeit einen Überblick über den aktuellen Status.

Warum das Thema aktuell relevant ist

Hybride Arbeitsmodelle nehmen zu, und Unternehmen stehen unter wachsendem Effizienzdruck. Gleichzeitig steigt die Erwartung an transparente und nachvollziehbare Prozesse. Workflow-Engines ermöglichen genau diese Balance, indem sie Automatisierung mit menschlicher Kontrolle verbinden.

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wird deutlich, dass Automatisierung nicht nur Kosten senkt, sondern auch die Qualität der Arbeit verbessern kann. Mitarbeitende werden von Routineaufgaben entlastet und können sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren.

Fazit: Koordination statt Konkurrenz

Die Zukunft der Arbeit ist weder rein menschlich noch vollautomatisch. Sie liegt in der koordinierten Zusammenarbeit von Mensch und Bot. Workflow-Engines sorgen dafür, dass diese Zusammenarbeit effizient und praxistauglich bleibt. Besonders spannend finde ich, dass Workflow-Engines nicht ersetzen, sondern die Zusammenarbeit gezielt strukturieren.


Weiterführende Links

Eine Einführung in das Thema Workflow-Automatisierung und die Funktionsweise moderner Workflow-Engines bietet IBM:
https://www.ibm.com/think/de-de/topics/workflow-automation

UiPath erklärt, wie Robotic Process Automation und der Human-in-the-Loop-Ansatz in der Praxis zusammenspielen:
https://www.uipath.com/rpa/robotic-process-automation

Die Studie «Future of Work» von McKinsey zeigt, wie Automatisierung die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine in Unternehmen verändert:
https://www.mckinsey.com/featured-insights/future-of-work


 

Hinweis: Dieser Blog-Beitrag wurde mit Unterstützung des Sprachmodells ChatGPT erstellt.

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Lorenz Andermatt

Lorenz Andermatt studiert Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Luzern (HSLU) und beschäftigt sich mit digitalen Geschäftsprozessen und Automatisierung.

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