Die Praxisausbildung startet frühestens im 4. Semester des Studiums. Es werden Total 45 ECTS generiert.
Die Praxisausbildung setzt einen Schwerpunkt auf ein Praktikum in einem institutionellen Kontext der Sozialen Arbeit. In verschiedenen Varianten können die Studierenden ihren Fokus auf die Ausbildung in einer Institution legen und mit eigenen Projekten kombinieren (siehe untenstehende Visualisierung der Praxisvarianten).
Die maximale Dauer eines Praktikums sind 1350 Stunden bzw. 45 ECTS, die minimale Dauer einer institutionell gerahmten Praxisausbildung sind 850 Stunden bzw. 27 ECTS. Zusätzlich ist eine mittlere Variante mit 1080 Stunden bzw. 36 ECTS möglich.
Studierende, die Praxisformate mit weniger als 45 ECTS wählen, ergänzen diese durch Projektvarianten: Praxisprojekt M551, Field Practice M150, Social Lab M430 und/oder Praxiseinsatz/-recherche M009.

Übersicht Praktikumslänge

Qualifizierung des Praktikums
Das Praktikum ist qualifizierend und promotionsrelevant. Die Beurteilungsdokumente sind hier.
Supervision
Die Ausbildungssupervision ist ein weiteres, den Lernprozess unterstützendes, Begleitsetting in der Praxisausbildung. Gemeinsam mit Mitstudierenden werden in Gruppen mit vier bis acht Studierenden, Praxissituationen reflektiert und anhand von fachlichen und berufsethischen Standards das eigene Berufshandeln relationiert. Den Studierenden gelingt die Entwicklung eines professionellen Habitus durch die Gewinnung von Handlungssicherheit in komplexen und herausfordernden beruflichen Alltagssituationen (Habitusbildung). Die persönlichen, biografischen Handlungsund Bewältigungsmuster sind integraler Bestandteil von Reflexion in der Ausbildungssupervision. Ausgebildete und anerkannte Supervisor:innen begleiten und unterstützen die Studierenden in diesem Prozess. Die Ausbildungssupervision ist ein verpflichtendes Element der Praxisausbildung und wird von allen Studierenden absolviert.
