Donnerstag, 28.08.2014, Eintrag von Agnes und Jeannine E.

Tagesablauf: 3-stündige Fahrt nach Genf mit einem Extrawaggon, 20 Minuten Aufenthalt in Genf, danach Rückweg nach Zürich Hauptbahnhof. Anschliessender Spaghettiplausch in Jazzkantine mit dem Ziel sich auszutauschen und besser kennenzulernen. Ende ca. 21 Uhr. Scheinbar reisen auch Könige, Königinnen und sonstige wichtige Leute in diesem Waggon. Schon ein lustiges Erlebnis. Allerdings etwas schade, dass gerade heute das Wetter so schön ist, wie schön wäre es auf dem See einen sonnigen Tag zu verbringen.

Ziel vom heutigen Tag soll sein, sich mit der Zukunft des Zuges und der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Ein Vertreter der SBB (ebenfalls Sponsor) reist heute mit. Gruppe sehr angenehm. Sind 13 Leute inklusive Serviceangestellte der SBB. Wir reisen wie die ganze Woche auch schon, mit viel zu viel Gepäck. Eigentlich keine Ahnung warum? Komposition ist nicht verbunden mit dem Rest des Zuges, weshalb echt nicht? Im Moment sind alle noch etwas für sich. Viele arbeiten am Laptop, so auch Patrizia, welche ihren Laptop auf ihren selbstgebauten mobilen Tisch gestellt hat. SBB verwöhnt uns mit Gipfeli und Kaffee –Danke! Scheinbar gibt es auch technische Probleme, zu wenige Steckdosen! Hier zeigt sich ein Optimierungsbedarf für die Zukunft.
Wir spielten „Who is the killer“, verkleideten uns und schauten uns Filmsequenzen aus verschiedenen Zeitaltern an. Danach teilten wir uns in Gruppen auf und spielten die Sequenzen nach, was viel zu lachen gab. Nach einer 25-minütigen Pause in Genf (Mittagspause) ging es weiter mit drei Filmsequenzen. Zu jeder Filmsequenz mussten wir prägnante Stichworte aufschreiben, was uns aufgefallen ist, um was es in der Szene ging etc. Anschliessend formierten wir uns in Gruppen und ordneten die Stichworte nach Themen. Wir diskutierten in Gruppen wie das Reisen im Zug in Zukunft aussehen könnte. Diese zukünftige Reisesituation mit dem Zug stellten wir in einer Schuhschachtel dar.
Langsam sind wir etwas müde von der ganzen Woche. Wir legten viele Kilometer zurück und ich (Jeannine) wäre froh gewesen, nicht auch noch mit dem Zug Stunde um Stunde unterwegs zu sein. Gerne wäre ich irgendwo an einem fixen Ort. Dennoch ist die Idee, gerade weil es um Mobilität geht, nicht schlecht. Auch wenn die lange Reise meiner Meinung nach für einen 20-minütigen Aufenthalt in Genf sinnlos ist. Und wie sieht es aus mit dem ökologischen Aspekt? Ansonsten war der Tag geprägt von Humor, diversen Acts und vielen Diskussionen in kleinen Gruppen. Ein alles in allem doch gelungener Ausflug nach Genf.

Mittwoch, 27.08.2014, Eintrag von Agnes und Jeannine E.

Unser Tag begann um 9 Uhr morgens in der Hochschule für Soziale Arbeit. Wir sollten unsere gebauten mobilen Objekte in Szene setzen für die Exhibition, welche wiederum im Radisson blue Hotel stattfinden sollte. Nach einem Testdurchlauf in der Mensa der Hochschule für Soziale Arbeit bauten wir unsere Objekte in einem Schulungsraum des Hotels Radisson blue auf. Nach unserem Common lunch formierten wir uns in Gruppen, jeweils mit einem Dozenten. Agnes und ich waren in der Gruppe von Sergio Ramos und starteten unsere Diskussion über Arbeiten, Arbeitsplätze und zukünftige Veränderungen im Entspannungsraum des Hotels Radisson blue, direkt neben der Sauna. Die Diskussion fand auf Englisch statt. Es war interessant die verschiedenen Meinungen zum Thema Arbeit und Arbeitsplätze zu hören. Nach ca. einer Stunde wechselten wir unsere Umgebung und liefen gemeinsam zum See wo wir uns etwas zum Trinken bestellten – und weiter ging‘s mit diskutieren. Alles in allem waren 2.5 Stunden aktiv, was dann aber auch reichte. Da wir in Englisch miteinander kommunizierten wurde es mit der Zeit sehr anstrengend. Der Ortswechsel tat gut, lenkte aber auch mehr ab. Der See, die Leute rundherum, die Enten etc.
Am späteren Nachmittag versammelten wir uns im Plenum und jede Gruppe präsentierte ihre Outputs. Spannend waren die verschiedenen Herangehensweisen an die Thematik. Beschäftigte sich eine Gruppe mehr mit der Sinneswahrnehmung, wurde eine andere aktiv in der Öffentlichkeit. Am Schluss gab es einen Apéro, welcher die Gelegenheit bot sich mit den Student/innen oder Dozent/innen auszutauschen und Fragen zu den ausgestellten Objekten zu beantworten. Während des ganzen Nachmittages waren externe Personen anwesend, welche sich ebenfalls an den Diskussionen, Präsentationen etc. beteiligten.
Komischerweise waren unsere Ausstellungsobjekte am Nachmittag kein Thema mehr. Da fragten wir uns schon, weshalb diese Exhibition überhaupt stattfand? Auch der Rahmen war etwas seltsam. Für mich (Jeannine) hätte es mehr Sinn gemacht, wenn wir neben den Objekten hätten stehen können um Erklärungen abzugeben. Andersherum waren nur sehr wenige externe Personen am Nachmittag anwesend und ich weiss nicht genau, ob sie unsere Objekte überhaupt angeschaut haben. Etwas schade, da die Dozenten diese Exhibition stark in den Mittelpunkt gerückt haben und die Studenten und Studentinnen auch Mühe gegeben haben beim Basteln sowie bei der Präsentation ihrer Objekte. Das Ziel des heutigen Tages blieb bis zum Unterrichtsende unklar.