Tagesrückblicke

von Elio Amberg

Tag 1 – Montag

Heute haben wir uns in einer Werkstatt der Hochschule getroffen, dem sogenannten CreaLab. Ein Raum der uns Ressourcen bot um einen potentiellen ersten kreativen Höhenflug zu erleben.

Wir sollten eine Tasche zu der wir einen Bezug haben umgestalten.

Meine Kreativität war durch zwei Umstände eingeschränkt: Ich mag meine Tasche so wie sie ist und ich dachte man solle etwas kreieren was einem tatsächlich nützt.

Aber eigentlich war alles ok so wies war versuchte ich etwas zu kreieren ohne meinen Rucksack zu demolieren und etwas welches bei  erfolgreichem umsetzen sogar nutzen bringen konnte.

Mein grösstes mobiles Problem ist das Durcheinander welches ich kriege wenn ich Musik auf meinem IPod höre und dazu meine Taschen trage, weil sie sich „verhädern“.

Also hab ich einen IPod-Halter in meinen Rucksack genäht.

Hat nicht so toll funktioniert, hab es wieder demontiert.

 

Tag 2 – Dienstag

Besichtigung einer Wohnungsausstellung.

Die Ausstellung hat mir nicht viel gesagt. Ich hab mich jedoch zu der Einrichtung hingezogen gefühlt, d.h. ich würde gerne dort wohnen. Es ist für mich eine kreativitätsfördernde Umgebung.

Heute hab ich mich genervt, man hat bei den Präsentationen gemerkt dass viele Leute(inkl. Mir) die erst beste Idee genommen haben. Und später sollten wir diesen Gegenständen im Nachhinein einen Sinn geben. Sie mit Überlegungen schönreden.

Wir haben unseren Musikbag aufgemotzt und nochmals kurz ein wenig gebastelt. Mein Antriebslevel  ist kurz angestiegen als es ans Basteln ging, doch meine Gruppenmitglieder waren träge und ich fühlte als ob ich sie dominiere, was mir gar nicht recht war, also gab ich mich der allgemeinen Lustlosigkeit hin.

Einen spannenden Moment gab es noch, als ich vor der ganzen Gruppe unsere Tasche vorstellen musste(da ich mein Team ja dominiert habe). An die Wand gedrängt verlor ich fast den Faden, denn es ist für mich nicht speziell leicht(aber auch nicht speziell schwierig) vor vielen Leuten zu sprechen. War sicherlich eine gute Übung.

 

Tag 3 – Mittwoch

Der Beobachtungssack war ein Erfolg. Haha.

Ausflug mit Urs und Crew:

Wir haben den Bahnhof verklebt. Das gefiel mir da ich an meiner Zivil-courage arbeiten möchte. Diese Aktion war ein kleiner Sprung über die Hemmschwelle welche ich im öffentlichen Raum verspüre. Sie hat mich animiert es wieder zu tun, nicht mit Kunst aber einfach, halt in so Fällen wo es  angebracht wäre. Dieses Gefühl von exponiert sein mit einer Gelassenheit anzunehmen oder sogar zu geniessen.

 

Tag 4 – Donnerstag

Ausflug aufs Stanserhorn:

Heute war sicherlich ein Highlight-Tag.

Nebst dem schön Wetter und dem fabelhaften Ausblick, ergab sich ein spannendes Gespräch mit einem Teilnehmer.

Auch in der Gruppe zog es mich ins Gespräch, gewisse Ansätze gaben mir kraft mich weiterzuentwickeln(Als Mensch). Kurz gesagt durch eigenständige Aktionen ein natürliches und stabiles Selbstvertrauen zu erlangen.

 

Tag 5 – Freitag

Alle Gruppen haben versucht ihren Ausflügen einen Sinn zu geben, also ich meine einen der zu dem Überthema des ISA-Moduls passt. Hmmm. Das Gruppengespräch ganz am Ende hat mir gut gefallen. Ich fand es ging tiefer in die Materie als Gestern und all die Tage davor. Gut war ja auch am Ende.

Und jetzt sollten wir einen Text (5-10Seiten) zu dem Thema: what are the minimal conditions for a collaborative, creative environments? Schreiben.

In diesem Themenbereich bin ich nicht viel weiter als ich noch vor dem ISA Modul war.

Aber ich werde mir was aus den Fingern saugen, und vielleicht komm ich ja sogar auf neue Ideen oder Gedanken.

 

Zusatz:

Was ich spannend gefunden hätte wären Soziale versuche. Welche zu Antworten führen würden, wie verhalte ich mich in einer Gruppe. Evtl. Durch Observationen von aussenstehenden Personen. Oder in welchen Umgebungen bin ich wie produktiv. Anhand von Selbstversuchen.  Mehr auf die persönliche Sicht eingehen. Ist halt schwierig in einer solch grossen Gruppe. Und es macht es auch nicht einfach, dass 90%(geschätzt ) bis 70%(geschätzt) sich nur wegen den ETCS Punkten eingeschrieben haben.

Experiencing Cabriobahn and emerge something new

by Noemi Meier

Der heutige Tag war ziemlich anders als die Tage zuvor. Es ging darum, unsere erstellten Objekte auf eine Reise zu nehmen und Mobilität nochmals zu erleben. Unsere Gruppe traf sich in Stans. Mein Weg führte über Velo und Zug dort hin.

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Danach konnten wir mit einer Zahnradbahn zur Luftseilbahn fahren. Die Luftseilbahn ist eine Weltneuheit, da sie wie ein Cabrio gebaut ist. Sie hat zwei Stöcke, die jeweils für 30 Gäste Platz haben. Der obere Stock ist offen. Dies war ein sehr spezielles Erlebnis. Der Wind wehte durch die Haare und die Aussicht war genial. Dank dem wunderbaren Wetter war die Atmosphäre perfekt. Auf dem Stanserhorn erhielten wir den Auftrag, beim Spaziergang unsere Sicht zu öffnen und gerade Details mehr zu beachten. Die Stimmung war sehr speziell, aufgrund des Wetters. Nebelschwaden zogen vorbei und zeigten immer wieder einen Teil der Bergkette. Beim Spaziergang achtete ich mich besonders auf kleine Dinge, wie Steine, Blumen oder Schmetterlinge. Ich fand es interessant, wie man sich plötzlich ‘unwichtiger Dinge’ bewusst wird, wenn man versucht die Umgebung mit allen Sinnen wahrzunehmen.

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Wir sollten im Hinterkopf uns überlegen, was nötig ist, damit Neues entstehen kann. Die wichtigsten Elemente waren für uns die folgenden: Mut, Selbstvertrauen, Schlechte Ausgangslage (die man verändern möchte), Ideen (welche durch Gespräche entstehen können), wirkliches Interesse für die Meinung anderer und auch das Zuhören, wenn andere etwas erzählen. Wichtig ist auch der Platz, wo man innovativ sein möchte. Wie gestern überlegte ich mir, ob dieser Berg geeignet wäre, um innovative Prozesse zu starten. Wie ich in der Diskussion, welche wir später hatten feststellte, eignet sich einen outdoor-Platz ziemlich gut. Die schöne Aussicht, frische Luft oder auch lockere Atmosphäre, welche wir vorfanden, halfen uns, Ideen zu entwickeln.

Es war spannend, wie wenig es braucht, um eine Diskussion zu führen. Wir starteten mit einem Experiment. Alle sollten versuchen, sich keine Gedanken zu machen und sich nur auf sich zu konzentrieren. Dafür suchten sich alle einen ruhigen Platz und achteten sich nur auf die eigene Atmung. Wir machten dabei unterschiedliche Erfahrungen. Für mich war es schwierig, mich nur auf mich zu konzentrieren und schon sehr bald achtete ich mich bewusster auf die Natur, als darauf, wie ich atmete. Ich stellte fest, wie die Umwelt um mich herum aussah und wie ich mit ihr verbunden war. Dadurch, dass jede und jeder diese Zeit anders erlebt hatten, ergab sich daraus ein angeregtes Gespräch. Vorher genannte Elemente, wie Zuhören oder Interesse für andere Meinungen, wurden umgesetzt und so diskutierten wir eine Weile. Ich fand es spannend, wie eine so grosse Gruppe so problemlos miteinander ins Gespräch kam und alle Meinungen und Ideen angehört und präsentiert werden konnten.

Für mich war dies der Tag, welcher mich am meisten angesprochen und angeregt hat. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich gerne in der Natur bin oder dass die Gruppe (Grösse, Teilnehmenden) mir sehr entsprach.

Discovering room and space on the ship

What a nice day to drive on the ship “Gotthard” on Lake Lucerne! We made a roundtrip to Alpnachstad and back. Unfortunately we couldn’t just sit outside, enjoy the view and get sun tanned, because we had to do some assignments. The first was to divide the ship in different parts after our own criterias. We decided to go for four parts, namely the outside and the inside of the ship, first and second class and the mobility zone. (The forbidden areas, like the captains’ cabin or the roof could also form a fifth part) For the next two hours we were absorbed in groups of three by the assignment to connect these four parts to materiality, closeness and distance, dialogue and iterativity. Moreover we had to set these parts in connection with our suitcase groups (tools, exchange, structure and office place). The longer we were thinking and discussing about the topic, the clearer it became…

After a wrap-up, we went to the Jazz Kantine and had a tasty dinner with hilarious music playing in the background.

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The exhibition day

The morning was filled with waiting, testing and building up our exhibition, giving feedback, taking down the exhibition and building it up again. For me it was the first time to present an object in an exhibition and I got the impression that it must be something important, as the exhibition took place in the Radisson Blu Hotel and we prepared the exhibition longer than we actually had for creating our Minsky Suitcases.

After the shared lunch (which was delicious once more) the exhibition started. Our professors said some words and explained what we had made before this conference started. Actually, it seemed to me like there were not many visitors to this conference. After a coffee break different workshops started.

I attended a workshop where Maya Albrecht and her colleague explained us more about a theatre project with robots and their artificial intelligence and the humankind itself. On the picture you see one robot which reacts on physical resistance.

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Depending on this first physical input the robot evolves and evolves, every time in a different way. In a way the robots tries to overcome gravity which is impossible due to his shape. The play is shown in the Kleintheater of Lucerne next January. Definitely a “can’t miss” for me.  After this introduction the two ladies explained us  a physical approach, which says that intelligence needs a body. During the rest of the workshop we had different exercises to fulfil, all with the same goal: Listen and see what the inner structure of your body tells you. The different exercises made me calm and relaxed, even though everything was only little time and the explanations not always clear to me. After the workshop we heard what the others did in their workshop and told them about ours. This day was finished after a nice apero in the Radisson Hotel.

Walking to Witzig

Out in the wild

On thursday we met at nine at the main station in lucerne. From there we walked along the Reuss to Littauen. This is were Witzig The Office Company has one of its offices – which was our destination.

On our way we thougt a lot about questions like “What objects get our attention on the way?”, “Who do you meet along your way?” or “What objects do you carry which you don’t need? Which are missing?”

We discussed these questions along our way and catched the thought that you want everything with you but pleas without the weight or the volume.

We also talked about the mobile colaboration spaces and what they should provide. Here is a list of our thoughts:

  • Shelter; a protection from the environemental forces like rain and cold weather. It is only necessary if it is for a long period of time or the weather is bad.
  • Power; no power no work – its tragic but that way it works. Accumulators can get you some time off the grid but thats it.
  • Internet; you don’t need it all the time but it is a really helpfull tool.
  • People; not a must in times of the internet but it is nice to have companions. FabLab or normal Cafe? – You decide!
  • Food; either provided there or brought from you.

Conference – Day 1

After lunch the conference started with the opening. After all the talking, being welcomed and the other normal stuff ther was a funny exercise to get to know each other and make some connections. It was kind of a 3 step plan:

  1. Find someone you didn’t know befor and ask him some questions which are on a card. Write the answers and the name of the person down. (Bob interrogates Alice, Peter interrogatea Lucy)
  2. Find at least two other persons which have a card with answers similar to the ones you got. (Bob finds Peter and they see that Alice and Lucy answerd similar.
  3. Give the card back to the interviewed. Search the suggestet Person and talk to them. (Alice searches Lucy, then they talk)

After that there was a workshop in which i participated. Topic was about room feeling and the question what makes a place comftable. It was interesting.

The Exhibition

On wednesday morning we met at the Hochschule Luzern for social work (Soziale Arbeit). There we prepared, in our groups from tuesday, our exhibition and built everything up. After some short review from the rest of the students everyone had a lot of feedback and some ideas to improve the display further. These colaborative aproach and the feedback from the other students were a big help.

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We then packed everything together and moved across the street to the Radisson Blu were the exhibition and the start of the conference would be. After we found out which room we would be in we started the preparing process again. I was really pleased with the result of our group. After that we were exhausted and we eat lunch.

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Creating spaces

by Noemi Meier

Heute ging es darum, unsere erstellten Objekte in der Gruppe aufzustellen und zu präsentieren. Dabei fand ich es besonders spannend, wie bei unserer Gruppe das gemeinsame Thema sehr heraus gestochen ist. Alle unsere Koffern/Taschen haben das Element Struktur in sich und auch beim Anordnen fand man diese Struktur rasch wieder. Auch sonst merkte man immer wieder, dass wir alle sehr organisierte und strukturierte Persönlichkeiten sind. So fanden wir im Konferenzraum rasch unsere ‘Ecke’ und eine Anordnung, welche uns allen passte.
Es überraschte mich, wie die verschiedenen Gepäckstücke in den unterschiedlichen Räumen (Galerie Benzeholz, Mensa Soziale Arbeit und Konferenzraum Radisson) jeweils anders wirkten.
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Im zweiten Teil, wo wir in den Workshopgruppen zusammen waren, erlebten wir einen ganz anderen Raum. Unsere Gruppe war in einem Hotelzimmer. Da ich vorher noch nie in einem Hotelzimmer arbeitete, war ich überrascht, wie ring es uns fiel. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass diese gemütliche Atmosphäre uns zum denken anregen könnte. Wir sprachen über ein ‘open museum’ und dabei ging es nochmals um Raum. Wir überlegten uns, wie ein solch offenes Museum aussehen könnte und was es beinhalten sollte. Was macht einen Raum zu einem Platz, wo man gut arbeiten kann? Für mich ist es zentral, dass es genügend Platz zur Verfügung hat, so dass man sich hinsetzen kann, jedoch auch Bewegungsfreiheit hat. Ebenfalls finde ich es nötig, dass Tageslicht dazu kommen kann und somit auch frische Luft. Ich denke es gibt zahlreiche Möglichkeiten und Orte, die dafür geeignet sind, innovativ zu arbeiten und dieser Kurs hat mir im Hinblick darauf einige Ideen gegeben.

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Tuesday at the lake

Tuesday we were at the galery Benzeholz in Meggen. There we presented our developed things and we gave each other feedback and ideas for improvement. Collaboration for the win!

While we were at the gallery it was not that there was empty space. In reality there was an exhibition from an artist duo listening to the name a&a. It was a really inspiring atmosphere.

After lunch we builded groups and prepared the presentations for wednesday and then the day was already over again.

Just a normal suitcase, right?

On Monday the CreaLab Summer School started and it happened that I stranded at the train station of Hergiswil. The one thing I had to bring with me was a piece of luggage.

I found my in an old thrift shop in Zurich. But to be honest; it more found me.

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(sorry for the bad quality)

I then met the group who would participate with me this week in the summer school and we walked from Hergiswil to the FabLab at Horw. There we were introduced to our task.

When I was confronted with the task to develop some kind of mobile work space I didn’t had a clue what I wanted to do. I then thought “OK, what do I need to work”:

  • Laptop
    Laptop in a suitcase? Nah, it only gets more impractical than an ordinary laptop.
  • Coffee machine
    Well, that’s a great idea. But within minutes I realized that the FabLab didn’t had the materials I needed for this idea. No coffee machine for me this week, but the idea gets saved.
  • Chair & table
    That’s a great idea. And with the suitcase this should work. But I had one problem: I only had ONE suitcase, so what should I build? Chair or table? I thought that I’m more often in need of a chair than a table – so chair it is.

I then searched the FabLab for material and I found some hinges. From there on it was a piece of a cake:

notes_for_suitcasechair

suitcasechair_in_production

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After my first test in Horw I realised that I had forgotten one important step: the stabilisation of the legs!
So I mad one:

suitcasechair

It worked wonderful and it proofed its functionality in a first stress test: My train back home from Lucern was packed with people and no seat was free. So after a couple of minutes of standing I realized that I had a chair! Tested it, it held -> works!

Things to improve: optic – the look of the other people are priceless, but on the long run you don’t want those inquiring faces all the time.

What I learned:
Mobility is a tricky thing – you want a lightweight luggage but every tool you could possibly need. To find the fine line between these to opposites is hard.
Group working and collaboration/co-design is really handy – on one side there is no comparable atmosphere than a bunch of people in a little room working on stuff. On the other side it is very helpful to ask your neighbor for help. either to decide between to solutions or to help out with one.

Fabio Johner – Monday