2. Auskunft einholen

Bei den Teilnehmenden Auskunft einholen

Wichtig ist die Entscheidung, ob das Feedback von den Teilnehmenden anonymisiert abgegeben werden kann. Das birgt einige Risiken und noch mehr Chancen.
Risiken: Anonymisierte Feedbacks erfordern, dass die Feedbackgebenden „wissen, was sie tun“ Und: wo die Grenzen sind.

Merkpunkte zum Feedback im Anschluss an die Thesen von Norbert Landwehr1:

  1. Ein Studierenden-Feedback soll in entwicklungsorientiertem Sinn abgegeben werden. Studierenden-Feedback ist eine wichtige Möglichkeit zur Verbesserung der Lernprozesse.
  2. Feedback-Instrumente helfen, den Feedback-Prozess den eigenen Vorstellungen gemäss zu steuern. Unstrukturierte Feedbacks enthalten Überraschungen!
  3. Feedback-Daten dienen in erster Linie der Optimierung des Dozierendenhandelns – dort, wo Veränderungen möglich sind. Datenfülle ist kein Qualitätsmerkmal!
  4. Feedback-Instrumente enthalten Informationen über die Unterrichtsqualität. Achten Sie auf Übereinstimmung mit Ihren eigenen Qualitätsvorstellungen! Oder derjenigen der Hochschule Luzern.
  5. Feedback-Instrumente können die Studierenden zur Reflexion ihrer eigenen Rolle im Lernprozess anregen. (Reziprozität)
  6. Das Einholen von Studierenden-Feedbacks verlangt die Bereitschaft der Dozierenden, sich auf die Sichtweise der Lernenden einzulassen.

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1 Landwehr, Norbert/Steiner, Peter (2003): Q2E – Qualität durch Evaluation und Entwicklung. Konzepte, Verfahren und Instrumente zum Aufbau eines Qualitätsmanagements an Schulen – Schuber mit 5 Broschüren. Bern: h.e.p. Verlag.

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