Das Gebäudeensemble, gebildet aus Pförtnerhaus, Renaissanceteil und Barrockteil besticht durch seine lange Geschichte und zeigt einige der schönsten Epochen der Architektur. Die barocken Gebäude stehen alle an der Gasse und fügen sich somit in das Gesamtbild der Altstadt von Basel ein. Ein grosser Unterschied zeigt sich in der zurückgesetzen Fassade des Mittelteils. Durch das Zurücksetzen von der Strasse und das Abgraben des Terrains entsteht ein Innenhof zwischen den drei Gebäuden und verleiht den Ausdruck von Autorität. Es erlaubt das ganze Volumen um einen Stock zu erhöhen und ihm so eine noch grössere Wichtigkeit zu geben. Beide Höfe sind Ausnahmen in der näheren Umgebung. Die angrenzenden Parzellen sind bis tief ins innere bebaut und es gibt nur kleinere Gärten. Diese Höfe vermögen es, durch ihre von der Strasse versetzte Lage, eine Privatsphäre und Grosszügigkeit zu verschaffen.
Das Heuberg-Ensemble
Giebelfassade und Pförtnerhaus mit grünem Eingangstor zum Innenhof
Heuberg-Gasse mit zurückgesetztem Spiesshof
Heuberg-Gasse mit zurückgesetztem Spiesshof und Innenhof
Heuberg-Gasse mit Blick auf Heuberg 7
Gegenüberliegende Häuserfront
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss 1. Obergeschoss
Grundriss 2. Obergeschoss
Schnitt durch das gesamte Ensemble
Gewölbesaal mit Kreuzrippengewölbe
Wohnung mit Deckenmalerei
Sitzungszimmer mit wiedereingesetzter Kasettendecke
Ensemble: Portal, Heuberg 5 und Heuberg 7
Fassade Hinterhof
Die Kolossalordnung (Säulen über meherere Stockwerke)
Innenhof
Begrünter Innenhof des Heubergs 7
Giebelgaube
Anschluss des Renaissance-Gebäudes an das Barrock-Gebäude. Die zu unterschiedlicher Zeit erstellten Gebäudeteile harmonisieren dank der ähnlichen Farbgebung. Die rote Farbe wird übernommen und im barrocken Teil mit weiss ergänzt. In einer früheren Version waren die Füllungen des Renaissance-Gebäudes ebenfalls weiss gestrichen und so werden die Gebäude noch mehr als eins gelesen worden sein. Dank Untersuchungen konnten bis zu acht Farbschichten nachgewiesen werden, von einem Grünton über Beige bis zum heutigen Weinrot.
Voluten bilden die Konsolen und Untersicht der Dachkonstruktion.
Das horizontal durchlaufende Gesims unterteilt die Fassade und zeigt die dahinterliegende Geschossigkeit
Ionisches Kapitell mit zwei Voluten und Eierstäben. In der Stütze sind die Kanneluren gut erkennbar.
Innerhalb der übergeordneten Kolossalordnung befinden sich rechteckige Pfeiler, ebenfalls mit ionischem Kapitell, welches das Feld in drei Öffnungen unterteilt. Die Gleichfarbigkeit der Fassade rückt alle Elemente zusammen, wobei sie durch ihre jeweilige Tiefenwirkung klar getrennt elesen werden können. Eine Hierarchisierung geschieht nur durch den Betrachter und dessen Interpretation.
Der verkröpfte Abakus mit umlaufenden Eierstäben stützt den horizontalen Architrav.
Die entasische Säule mit seiner Hohlkehle in der Basis
Verzierter Schlussstein über dem Eingangsbogen
Detailskizze Sockel Erdgeschoss
Detailskizze Gewölbe Erdgeschoss
Detailskizze Decke 2. Obergeschoss
Restauration des Sitzungszimmers
Restauration der Kasettendecke
Fotografie der bestehenden Wand mit der Zuteilung in die verschiedenen Bauphasen des Gebäudes
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