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Die Studie

Worum geht es?

Wir untersuchen in einer sozialwissenschaftlichen Studie Suizidversuche bei lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, queer und non-binären (LGBTQ+) Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dazu befragen wir in unserer Studie Betroffene. Um die Hintergründe von Suizidversuchen vergleichend zu verstehen und das Verständnis von Suizidalität durch eine Aussenperspektive zu erweitern, werden auch Personen aus dem Umfeld der Betroffenen befragt. Die Studie wird von 2021 – 2024 in der Deutsch- und Westschweiz durchgeführt und wird vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert. 

Wieso machen wir diese Studie?

Bisher wurde bei Studien der Prozess bis zu einem Suizidversuch wenig thematisiert. Es braucht aber ein besseres Verständnis über die genauen Umstände und die Prozesse vor einem Suizidversuch. Vor allem in der Schweiz gibt es wenig Studien dazu. Qualitative Studien zu LGBTQ+Jugendlichen und jungen Erwachsenen fehlen gar ganz. Hier setzt unser Forschungsprojekt an.

Was ist unser Ziel?

Das Hauptziel der Studie ist es, Suizidversuche besser zu verstehen und mit dem generierten Wissen die Schweizer Suizidprävention zu verbessern. Die Studienergebnisse sollen dazu beitragen, Suizidversuche und Suizide von LGBTQ+Jugendlichen  und jungen Erwachsenen künftig in der Schweiz noch besser vorzubeugen.

Wieso teilnehmen?

Suizidversuche sind sehr komplexe Handlungen. Damit man Suizidversuche und Suizide besser vorbeugen kann, muss man die Prozesse, die zu einem Suizidversuch führen, gut verstehen. Aus diesem Grund braucht es die Erzählung von Betroffenen. Falls Sie eine betroffene Person sind, oder aus dem Umfeld einer betroffenen Person stammen, erfahren Sie hier mehr über eine mögliche Teilnahme. >Interviewpartner*in gesucht


Projektseite der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit
Projektseite beim Schweizer Nationalfonds (SNF)