Browsing: Stadtentwicklung

0 Auf den Spuren der Chicago School?

Vom Besuch der Participate! Conference vom 24. bis 26. September 2018 an der University of Illinois and Chicago (UIC), Il, USA. Chicago! Für jemanden, der Soziologie mit dem Schwerpunkt Stadtsoziologie studiert hat, ging von Chicago und der von ihr hervorgebrachten Chicago School of Sociology schon immer ein ganz besonderer Reiz aus. Ende September sollte es

0 Bürokratie auf der Strasse

Dies ist eine Geschichte über das Scheitern. Das Scheitern von Bürokratie und Regulierung. Und eine Geschichte des Widerstands und der Selbstbehauptung. Eine Geschichte von Lumpensammlern, welche das Recht auf Arbeit einfordern. Und eine Geschichte von Sozialarbeiterinnen, welche ihren Job umdefinieren. Ort des Geschehens: Paris. Täglich spuckt die Grossstadt überflüssig gewordene Gegenstände aus, überquillt von Gütern,

4 Faszination aufsuchende Sozialarbeit

Vor einem Jahr trat ich die zweijährige Projektleitung der Mobilen Quartierarbeit Klybeck (MQK) im Auftrag des Trägervereins des Stadtteilsekretariats Kleinbasel an. Für Basel ist die mobile Quartierarbeit neu. Durch diesen Ansatz wird versucht, proaktiv auf die Quartierbewohnenden zuzugehen. In einem ersten Schritt sollen die Bedürfnisse und Anliegen der Menschen in Erfahrung gebracht werden, um anschliessend

0 Bronze für die Mitwirkung

Freude herrscht am Röschibachplatz! Das abgeschlossene Projekt zur Neugestaltung hat dem zentral gelegenen Platz in Zürich Wipkingen einen Bronzenen Hasen in der Kategorie «Landschaft» beschert. Den Preis teilen sich der Quartierverein Wipkingen und das Tiefbauamt der Stadt Zürich. Mit dem Bronzenen Hasen zeichnen die Architekturzeitschrift Hochparterre und das Museum für Gestaltung Zürich besonders gelungene Gestaltungsprojekte

0 Ferienwohnungen und Gentrifizierung

Gentrifizierung – sind Ferienwohnungen schuld? In vielen Städten ist die Verdrängung einkommensschwacher Schichten (Gentrifizierung) ein kontrovers diskutiertes politisches Thema. In Berlin wird die zunehmende Vermietung von Wohnungen an Touristinnen und Touristen über die Internetplattform Airbnb als eine der wichtigsten Ursachen für fehlenden Wohnraum und steigende Mieten in der Innenstadt betrachtet. Aufgrund des grossen politischen Drucks

0 Innenentwicklung – Das wird jetzt so gemacht

«Das wird jetzt gemacht!». Der Ausruf, meist gefolgt von der haltlosen Begründung «Das haben wir immer so gemacht!», ist grundfalsch möchte man aufschreien und gleich hinterher: «So geht es nicht weiter!». Die Aufgabe der Innenentwicklung in den Gemeinden, verstärkt durch die Revision des Raumplanungsgesetztes 2014, wirft Fragen auf, wie es weiter gehen kann. Wenn Gemeinden

0 Wie eine diversitätssensible Perspektive die Mobilitäts-Teilhabe erhöht

In meinen Vorbereitungen auf ein Podiumsgespräch mit Zawadi Nyong’o wurde mir einmal mehr bewusst, wie wichtig auch in der Soziokulturellen Animation eine diversitätssensible Perspektive ist. Dadurch können wir unsere Arbeit gezielter auf die Bedürfnisse unserer jeweiligen Adressatinnen und Adressaten abstimmen und mit ihnen die Entwicklungen gestalten. Deshalb freuen mich differenzierte Studienergebnisse, die die Lebenslagen verschiedenster

0 Eine schnelle Tour durch das gentrifizierte Den Haag

Vergangenen Monat kamen wir im Rahmen einer Studienexkursion nach Den Haag in den Genuss eines soziokulturellen Rundgangs. Dieser Blog-Beitrag führt folgend durch drei Stationen eines zentral gelegenen, lebhaften Quartiers, wo unlängst Veränderungen im Zuge der Stadtentwicklung vollzogen worden sind. Zuidwal ist ein vorbelastetes Quartier in Den Haag: Ausländer, Drogen, Prostitution – das volle Programm. Auf

1 Smart City – Nur Menschen machen eine Stadt smart

Alles wird smart – nicht nur Handys, sondern seit einiger Zeit auch Städte. Wenn wir im Internet das Stichwort Smart City eingeben, erscheinen Bilder von infrastrukturlastigen, geordneten und sauberen Stadtansichten, in denen die Menschen weitgehend fehlen. Alles Ungeordnete und Chaotische des städtischen Lebens bleibt weg. Das ist ziemlich langweilig. Ein Blick auf die konzeptionellen Grundlagen