Browsing: Soziokulturelle Animation

0 Die Corona-Situation in der Schweiz (3/3): Lehre und Bildung

Was uns krank macht, ist neben dem Virus SARS-CoV-2 auch die Ungewissheit darüber, wie lange das alles dauert, wie es nun weitergeht, welche Strategie die beste ist. Ungewissheit ist jedoch eine menschliche Grunderfahrung. Wir sollten lernen, mit Ungewissheit umzugehen. Ja, das Virus hat unser aller Leben verändert. Das gilt nicht zuletzt für die Bildung, von

0 Die Corona-Situation in der Schweiz (2/3): Der Staat und die Bürgerinnen und Bürger

Die Corona-Pandemie hat zu einer verstärkten Präsenz des Staates geführt. Der Staat kauft die Impfung ein, der Staat organisiert die finanziellen Hilfen für jene, deren wirtschaftliche Existenz bedroht ist, der Staat verfügt Schutzmassnahmen wie Versammlungsverbot und Abstandsregeln. Liberale Stimmen – oder jene, die sich als ebensolche deklarieren – befürchten nun das Schlimmste: In der Pandemie

0 Die Corona-Situation in der Schweiz (1/3): Die Räder spulen im Leeren

Anfang letzten Herbst kündigte ich der Blog-Redaktion eine neue «Coronavirus-Serie» an. Sie sollte «das neue Normal» heissen und dieses «neue Normal» mit Blick auf das Individuum, den Staat und den gesellschaftlichen Zusammenhalt beleuchten. Doch dann wurde erneut reiner Distanz- statt Präsenz-Unterricht verordnet, Sitzungen fanden fast nur noch online statt, die Fallzahlen sahen immer schlechter aus

1 Podcast «Soziokultur & Corona»

Im Rahmen der Bachelor-Module «Kernkompetenzen des soziokulturellen Handelns» und «Integrale Projektmethodik Soziokultur» haben sich Studierende der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit mit dem Thema «Soziokultur & Corona» beschäftigt. Hierzu ist ein Podcast zur aktuellen Lage aus den Blickwinkeln von Fachpersonen der Soziokultur entstanden. Zum Podcast «Soziokultur & Corona»  

0 Ein Doyen der Soziokultur ist an Corona gestorben

Eloquenz und Analyse Traurig, jetzt kenne ich persönlich eine Person, die an Corona gestorben ist. Jean-Claude Gillet ist am 20. November im Süden von Frankreich gestorben. Ich kenne kaum jemanden, der so in Europa, in Südamerika und Nordafrika mit der Szene der Soziokultur vernetzt war. Er war der Gründer des Internationalen Netzwerkes der Soziokulturellen Animation

0 Der Mensch, das Virus, die Erde

Soziokulturelle Animation in Coronazeiten 3 «die Welt liegt uns zu Füssen, denn wir stehen drauf (…) bevor wir fallen, fallen wir lieber auf» Die fantastischen Vier, MfG, 1999 Nach den stillen Wochen des Lockdowns kehrt das Leben langsam wieder zurück: Schulen, Bibliotheken, Freibäder, Museen, Fitnessklubs und Restaurants – alles wieder da. Veranstaltungen und Einladungen sind

0 Überwachung und Kontrolle

Soziokulturelle Animation in Coronazeiten 2 Es ist offensichtlich, dass ein grosser Teil der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie mit der Überwachung des Virus zu tun hat. Neben der Erforschung des Virus, seiner Weiterentwicklung, der Immunität der Infizierten etc. interessiert vor allem die Ausbreitung und Übertragung des Virus. Und da Menschen dem Virus als Aufenthaltsort dienen, heisst das

3 Das neue Wir: Alle

Soziokulturelle Animation in Coronazeiten 1 Die Corona-Pandemie stellt gerade unser gewohntes Leben auf den Kopf. Bei allen Unannehmlichkeiten können wir in Bezug auf gesellschaftlichen Zusammenhalt etwas lernen aus der aktuellen Situation. Und ich denke, gerade die umfassenden Lockdown-Massnahmen des schweizerischen Bundesrates bieten das Denken über ein «neues Wir» an. Am 4. März 2020, also gerade

0 Über die Grenzen hinausdenken

In Zeitschriften wie «20 Minuten» oder «Blick» werden laufend Negativschlagzeilen publiziert. Sobald deutlich wird, dass es sich bei den Akteurinnen oder Akteuren nicht um Schweizer oder Schweizerinnen handelt, werden in vielen Fällen in den Kommentaren herablassende, diskriminierende und teils auch rassistische Aussagen veröffentlicht. Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass solche Geschehnisse Menschen mit Migrationshintergrund

0 Migration und die «gottverdammte Ungleichheit»

«Keiner kann sich der Integration entziehen.» und «Das Problem ist die gottverdammte Ungleichheit!». Mit diesen beiden Aussagen holten Prof. Dorothee Guggisberg, die Direktorin der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, und Dozentin Dr. Rebekka Ehret uns Studierende aus der montagmorgendlichen Benommenheit und mitten ins Herz der Thematik, die uns in der folgenden Woche begleiten würde: Migration.

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