0 Nicht «helfen», sondern zusammen lernen!

Die Beiträge von René Sägesser und Alain Schnetz berichteten über unsere Studienreise nach Albanien Anfang September 2017. Die Studienreise ist ein Ergebnis unserer Tätigkeiten in Albanien, die wir mit dem Projekt «Coaching for Employment and Entrepreneurship» 2010 begonnen haben. Swisscontact Albanien erhielt damals im Rahmen der Decade of Roma Inclusion 2005–2015 von der Direktion für

0 Städte für und mit Menschen bauen

Erst gerade beschrieb Alain Schnetz in einem Blogbeitrag[1] die Prägung der Architektur in Tirana, Albanien, durch verschiedene gesellschaftliche Einflüsse: «Die verschiedenen Baustile sprechen für die vielen Einflüsse, welche das Land hinter sich hat: Die Besetzung durch das faschistische Italien, abgelöst von den Nazis, gefolgt von einer langen kommunistischen Diktatur und hin zu einem liberalen, kapitalistischen

0 Egjiptians, eine Teilgruppe der Roma in Albanien

Die einwöchige Studienreise der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit im September führte uns nach Albanien. Shkodra, das Zentrum Nordalbaniens und über lange Zeit die grösste Stadt des ganzen Landes, war eines unserer Ziele. Wir besuchten in der Peripherie der Stadt eine Siedlung, die von Egjiptians bewohnt wird. Diese Balkanägypter/innen sind eine albanischsprechende Teilgruppe der südosteuropäischen

0 Albanien und was seine Architektur über das Land verrät

Albanien hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Dies hätte ich vermutlich auch ohne mein Vorwissen schnell bemerkt. Nach der Ankunft im Hotel und einem kleinen kollektiven Rundgang durch die Stadt, beschloss ich noch ein wenig alleine umherzuschlendern. Was mir auffiel: Je nach Quartier von Tirana könnte man sich in einer alten James Bond-Kulisse befinden –

0 Berufsverläufe in der Soziokulturellen Animation – Ergebnisse der Studie online

«Soziokulturelle Anima-was?… Aha… Und was machst du dann später damit?» Wer kennt das nicht – so oder so ähnlich tönt es, wenn man als Soziokulturelle Animatorin oder Soziokultureller Animator in Ausbildung beim alljährlichen Familienfest vom Grosi, der nervigen Tante oder anderen entfernten Verwandten auf sein Studium angesprochen wird. Und auch wir vom Institut für Soziokulturelle

0 Stimmen der Flucht – Lampedusa

Kurz nach dem Studium an der Hochschule Luzern –Soziale Arbeit habe ich mich Ende 2015 mit meiner Familie auf eine neunmonatige Italienreise begeben. Selber mit einem Migrationshintergrund in der Schweiz aufgewachsen, interessierte mich die Situation der Menschen auf Lampedusa, sowohl der Einheimischen, als auch der flüchtenden Menschen, die für kurze oder längere Zeit da landen.

0 Bürokratie auf der Strasse

Dies ist eine Geschichte über das Scheitern. Das Scheitern von Bürokratie und Regulierung. Und eine Geschichte des Widerstands und der Selbstbehauptung. Eine Geschichte von Lumpensammlern, welche das Recht auf Arbeit einfordern. Und eine Geschichte von Sozialarbeiterinnen, welche ihren Job umdefinieren. Ort des Geschehens: Paris. Täglich spuckt die Grossstadt überflüssig gewordene Gegenstände aus, überquillt von Gütern,

0 Überlebenskünstler und Abenteurer

Strassenkinder, klar, das sind die Ärmsten der Armen. Die Rechtlosesten der Rechtlosen. Die Verlorensten der Verlorenen. Doch zum Leben auf der Strasse braucht es auch Kompetenzen wie Risikobereitschaft, Solidarität und Sinn für Gerechtigkeit. Dies beleuchtet eine Studie aus Burkina Faso. Gewiss, Strassenkinder werden um ihre Kindheit betrogen. Etwas zu essen bekommen sie höchstens einmal in

0 Soziokultur und kollaborative Ansätze in der Wirtschaft

Teresa Ruhstaller im Gespräch mit Manuel Lehmann zu seinem Buch Soziokulturelle Animation und Wirtschaft? Diese beiden Begriffe werden nicht oft im selben Satz verwendet – vor allem, wenn man dabei an die gewinnorientierte kapitalistische Marktwirtschaft denkt. Spricht man aber von gemeinschaftlichen Wirtschaftsformen oder kollaborativen Ansätzen, ist man bereits näher an der Soziokulturellen Animation. Trotzdem ist

4 Faszination aufsuchende Sozialarbeit

Vor einem Jahr trat ich die zweijährige Projektleitung der Mobilen Quartierarbeit Klybeck (MQK) im Auftrag des Trägervereins des Stadtteilsekretariats Kleinbasel an. Für Basel ist die mobile Quartierarbeit neu. Durch diesen Ansatz wird versucht, proaktiv auf die Quartierbewohnenden zuzugehen. In einem ersten Schritt sollen die Bedürfnisse und Anliegen der Menschen in Erfahrung gebracht werden, um anschliessend

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