0 Berufsverläufe in der Soziokulturellen Animation – Ergebnisse der Studie online

«Soziokulturelle Anima-was?… Aha… Und was machst du dann später damit?» Wer kennt das nicht – so oder so ähnlich tönt es, wenn man als Soziokulturelle Animatorin oder Soziokultureller Animator in Ausbildung beim alljährlichen Familienfest vom Grosi, der nervigen Tante oder anderen entfernten Verwandten auf sein Studium angesprochen wird. Und auch wir vom Institut für Soziokulturelle

0 Stimmen der Flucht – Lampedusa

Kurz nach dem Studium an der Hochschule Luzern –Soziale Arbeit habe ich mich Ende 2015 mit meiner Familie auf eine neunmonatige Italienreise begeben. Selber mit einem Migrationshintergrund in der Schweiz aufgewachsen, interessierte mich die Situation der Menschen auf Lampedusa, sowohl der Einheimischen, als auch der flüchtenden Menschen, die für kurze oder längere Zeit da landen.

0 Bürokratie auf der Strasse

Dies ist eine Geschichte über das Scheitern. Das Scheitern von Bürokratie und Regulierung. Und eine Geschichte des Widerstands und der Selbstbehauptung. Eine Geschichte von Lumpensammlern, welche das Recht auf Arbeit einfordern. Und eine Geschichte von Sozialarbeiterinnen, welche ihren Job umdefinieren. Ort des Geschehens: Paris. Täglich spuckt die Grossstadt überflüssig gewordene Gegenstände aus, überquillt von Gütern,

0 Überlebenskünstler und Abenteurer

Strassenkinder, klar, das sind die Ärmsten der Armen. Die Rechtlosesten der Rechtlosen. Die Verlorensten der Verlorenen. Doch zum Leben auf der Strasse braucht es auch Kompetenzen wie Risikobereitschaft, Solidarität und Sinn für Gerechtigkeit. Dies beleuchtet eine Studie aus Burkina Faso. Gewiss, Strassenkinder werden um ihre Kindheit betrogen. Etwas zu essen bekommen sie höchstens einmal in

0 Soziokultur und kollaborative Ansätze in der Wirtschaft

Teresa Ruhstaller im Gespräch mit Manuel Lehmann zu seinem Buch Soziokulturelle Animation und Wirtschaft? Diese beiden Begriffe werden nicht oft im selben Satz verwendet – vor allem, wenn man dabei an die gewinnorientierte kapitalistische Marktwirtschaft denkt. Spricht man aber von gemeinschaftlichen Wirtschaftsformen oder kollaborativen Ansätzen, ist man bereits näher an der Soziokulturellen Animation. Trotzdem ist

4 Faszination aufsuchende Sozialarbeit

Vor einem Jahr trat ich die zweijährige Projektleitung der Mobilen Quartierarbeit Klybeck (MQK) im Auftrag des Trägervereins des Stadtteilsekretariats Kleinbasel an. Für Basel ist die mobile Quartierarbeit neu. Durch diesen Ansatz wird versucht, proaktiv auf die Quartierbewohnenden zuzugehen. In einem ersten Schritt sollen die Bedürfnisse und Anliegen der Menschen in Erfahrung gebracht werden, um anschliessend

0 Einblicke in die Quartierarbeit – im Gespräch mit Corinne Küng

Eine junge Soziokulturelle Animatorin in einem jungen Arbeitsfeld der Soziokultur: Corinne Küng ist seit ihrem Studienabschluss als Standortleiterin für das Netzwerk Vicino in der Stadt Luzern tätig. Schon während ihres Studiums hat sich Corinne Küng intensiv mit dem Arbeitsfeld Alter auseinander gesetzt und dazu auch ihre Bachelorarbeit geschrieben. Alter und Soziokultur – was bedeutet das

0 «Lulu dans ma rue» – Nachbarschaftskiosk

In Paris ist ein neues Modell zur Förderung von Nachbarschaft erfolgreich: Ein niederschwelliges Dienstleistungsangebot nutzt lokale Ressourcen, schafft vielfältige nachbarschaftliche Kontakte und wertet das Quartier sanft auf. Ein ehemaliger Kiosk im Pariser Marais dient als Concierge-Loge für das Quartier. Hier werden kleine und grössere Dienstleistungen vermittelt. Am Kiosk hängen die angebotenen Dienstleistungen aus. Sie sind

0 Drehpunkt: Raum für Beteiligung, Bildung und Begegnung

«Menschen müssen sich begegnen können, damit Integration ermöglicht wird» oder «Integration ist ein beidseitiger Prozess» höre ich immer wieder. Doch wie gestaltet sich Integration tatsächlich? Wer beteiligt sich an diesem Prozess? Wer ermöglicht ihn? Ein soziokultureller Ort der Beteiligung und Begegnung ist im Juni 2016 im Industrieareal in der Telli in Aarau entstanden. Der Verein

0 Sorgende Gemeinschaften – ein Potential auch in der Schweiz

«Ich schlage vor, dass Vermieter, Krankenkasse und Gemeinde sich die Kosten für die Kümmerer zu je einem Drittel aufteilen», sagt der Mann auf dem Podium. Wir sind an der Präsentation des Siebten Altersberichts der deutschen Bundesregierung in Berlin. Menschen mit Demenz können länger selbständig wohnen und leben, wenn sie in einer sorgenden Gemeinschaft aufgehoben sind.

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