Kanton Luzern stockt Start-up Support des Bundes auf

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Good News für Luzerner Start-ups! Der Kanton Luzern wird Start-ups zusätzlich zum Support des Bundes mit Bürgschaften in der Höhe von CHF 2 Mio. unterstützen.  Anträge können bis am 31. August 2020 eingereicht werden.

Am 22.  April 2020 hat der Bund seine Unterstützungsmassnahmen für Start-ups in der Coronakrise lanciert. Im Zentrum stehen Überbrückungskredite, die von Bund und Kantonen verbürgt werden. Basierend auf der vom Bund gesprochenen Lösung hat die Luzerner Regierung ihren Beschluss bestätigt, insgesamt Kredite im Umfang von maximal CHF 2 Mio. abzusichern. Zusammen mit den Bürgschaften des Bundes können somit Kredite von rund CHF 6 Mio. verbürgt werden. Pro Start-up bürgt der Kanton für einen Kredit in der Höhe von maximal CHF 200’000.

Anspruchsberechtigte Start-ups

Für den Luzerner Start-up Supports müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

Skalierbares Geschäftsmodell auf der Basis von innovativer Technologie
Gründung nach dem 1. Januar 2010
Sitz im Kanton Luzern
Wirtschaftliche Stabilität, aber erhebliche Einbussen durch die COVID-19-Pandemie

Keine Ansprüche haben Firmen, die in Konkurs- oder Nachlassverfahren stehen oder in Liquidation sind, die von finanzstarken Eignern getragen werden oder die ein herkömmliches Geschäftsmodell haben.

Ablauf Vergabeprozess

Der Vergabeprozess ist etwas anders gestaltet als beim normalen Verfahren für KMU-Bürgschaften:

1. Bürgschaftsantrag des Start-ups über die easygov-Website bis spätestens am 31. August 2020
2. Erstprüfung durch die Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi) des Kantons Luzern
3. Weiterleitung und Evaluation durch eine Expertengruppe nach vorgegebenem Kriterienraster
4. Weiterleitung der Beurteilung an die zuständige Bürgschaftsorganisation zum Entscheid
5.  Antrag des Start-ups auf einen verbürgten Kredit bei einer  Geschäftsbank

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