Smart-up Portrait: Network of Arts

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Die Digitalisierung macht auch vor dem Kunstmarkt nicht Halt. Was klassische Kunstgalerien vor eine grosse Herausforderung stellt, nutzt das Startup Network of Arts – oder kurz NoA – mit einem innovativen Businessmodell für sich. Heute stellen wir euch hier die kreativen Gründer und ihre Geschäftsidee vor.

Ein innovatives Businessmodell

Der Name des 2017 gegründeten Unternehmens ist Programm: Network of Arts vernetzt Künstler mit einem breiten Publikum und hat es sich zum Ziel gesetzt, Kunst in den Alltag zu bringen. NoA bietet professionelle Ausstellungen und Kunstvermietungen für Unternehmen an. Der Kunde erhält dabei einen All-Inclusive Service: Er wählt seine Lieblingskünstler persönlich aus und kann Grösse und Dauer der Ausstellung seinen Bedürfnissen anpassen. Die Experten von NoA kümmern sich dann um den Rest von der individuellen Beratung und Vermietung über die Lieferung, Installation und Versicherung bis hin zu einem allfälligen späteren Kauf. Und das moderne Geschäftsmodell funktioniert: Die Unternehmen schätzen die neue Atmosphäre, die frische Inspiration und das gute Gefühl der Kreativität, das sie durch eine individuelle Kunstausstellung in ihre Büroräumlichkeiten bringen.

Zudem betreibt NoA eine Onlineplattform, auf der sich aufstrebende Künstler präsentieren können, und auch Firmen haben die Möglichkeit, ihre Kunstsammlung mittels eines Channels vorzustellen.

 

Interdisziplinäres Gründerteam

Das interdisziplinäre Gründerteam, das 2017 bereits erfolgreich im Finale des Startup Tags stand, bringt alle Kompetenzen mit, die ein modernes Unternehmen an der digitalen Schnittstelle zwischen Kunst und Wirtschaft braucht: einer der zwei Florians (Florian Rieder) ist Wirtschaftsinformatiker und kümmert sich um IT und Finance und der andere (Florian Paul König) ist als Künstler und Kurator für den kreativen Part zuständig. Ebenfalls mit dabei ist Software Engineer Christian Klauenbösch.

NoA ist ein waschechtes HSLU-Start-up, denn alle drei Gründer haben an der Hochschule studiert oder sind noch im Studium. Die drei Co-Founders sind überzeugt: Die Mischung aus den verschiedenen Bereichen macht den Wert ihres Teams aus. Den Start-up-Alltag beschreiben die Drei, die alle zu etwa 50-70% bei NoA arbeiten, allerdings als „eher unspektakulär“. Die Arbeit sei wie andere Jobs auch, E-Mails, Dokumente, Offerten oder Ausstellungen planen und durchführen: „Tatsächlich machen wir die komplette Palette an typischen KMU-Sachen.“

„Es ist das Spannendste im Berufsleben, einmal selbst etwas zu entwickeln und aufzubauen“

Und was bringt die Jungs von NoA so richtig auf die Palme? „Schwierige Künstler, Kunden mit riesigen Ideen und null Budget, ständige „Tipps“ aus dem Umfeld, „supererfolgreiche“ Startups, amerikanische Ideen, wie wir unser Startup führen sollten, Bürokratie… Durch den Stress und Druck ist man eher empfindlich“, sind sich die Gründer einig. Trotzdem aber bereuen sie den Schritt in die Selbständigkeit nicht: „Es ist das Spannendste im Berufsleben, einmal selbst etwas zu entwickeln und aufzubauen.“

Mehr Infos zu Network of Arts gibt’s auf der Website.

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