Master-Studierende erkunden Unternehmer-Szene in London

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Von René Zeier

Was in London bezüglich Unternehmertum abgeht, ist sehr eindrücklich. 57 Master-Studierende des Majors Business Development and Promotion durften diese Start-up-Szene hautnah erleben sowie 15 Entrepreneurship-Cases im Detail kennenlernen. Eines wurde sofort klar: die Rahmenbedingungen sowie die staatliche Unterstützung fördern Unternehmertum wesentlich anders als hier.

 

Wenn 750 Millionen Pfund – rund eine Milliarde CHF – vor zehn Jahren in das neue Wembley-Stadion investiert wurden, muss der Business-Case gerechnet sein. Bis ca. 2022 sind die Schulden abgetragen – also gilt es, die richtigen Veranstaltungen zu führen. Bei den Vorbereitungen des Boxkampfes Klitschko gegen Joshua waren wir dabei .
Dann durften wir vor Ort sehen, wie alle 67 Sekunden ein neuer Mini aus der BMW-Mini-Fabrik rollt. Es war ein eindrücklicher Einblick, zumal 1200 Roboter dafür sorgen, dass dies geschieht.

 

Ein weiterer Case war das Restaurant The Crocket Billet, in dem die Englische Königsfamilie nicht selten isst. Ein Landhaus out in the nowhere – und dank Unternehmertum pur wird dieses Ding gerockt.

Mit Unterstützung der Schweizer Botschaft durften wir in London die Incubator- und Accelerator-Szene erleben. In The Trampery ist es einCo-Working-Space, wo Ideen in den Markt hinausgetragen werden. Drei Pitches durften wir präsentiert erhalten. Und: unser Bundesrat Schneider-Ammann hatte vor rund einem Jahr denselben Ort besucht. Im Gegensatz zu dieser coolen Start-up-Location besuchten wir on Level 39 in the Canary Wharf einen Incubator, in dem sich later-stage FinTech-Unternehmen entwickeln. Blockchain-Cases, die darlegten, wie die Welt revolutioniert wird, durften wir aus erster Hand präsentiert erhalten – beispielsweise, dass wir bald auf dem eigenen Handy unser ganzes Vermögen gespeichert haben und unsere eigene Bank sein werden.

Schliesslich haben die Studierenden auch selbst gewählte Unternehmer-Cases in London untersucht sowie interviewt. Dies waren zum Beispiel Colt.net, die distellery London, peruanische restaurants, IBM Watson, Swiss bread, music industry, one person businesses usw. Am Ende der Studienwoche haben die Studierenden in Dreiergruppen das Entdeckte im Rahmen eines Media-Statement allen Kolleginnen und Kollegen zugetragen – eine schöne Abrundung einer vielfältigen Woche.

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