Boston & New York: 20 Schweizer Start-ups erobern den US-Markt

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Nach einem intensiven Auswahlverfahren stehen die Gewinner des venture leaders US-Programms fest.

Erstmals werden im Juni 2016 nicht nur eine Schweizer Startup Nationalmannschaft in die USA reisen, sondern gleich zwei Teams (Life Sciences & Technology), bestehend aus jeweils zehn vielversprechenden Startups. Sie können in den Startup-Hotspots Boston beziehungsweise New York ihre Geschäftsideen vor hochkarätigen amerikanischen Investoren sowie Industrievertretern präsentieren und sich mit US-Startups messen.

In den letzten 15 Jahren war das venture leaders Programm ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur erfolgreichen Internationalisierung für viele Schweizer Start-ups. So auch für das Zürcher Unternehmen Staff Finder, den europaweit ersten Anbieter für Just-in-Time-Personalverleih und mobile Arbeitslösungen. «Die wertvollen Kontakte sowie die einmaligen Erfahrungen, die Startups durch das Programm erhalten, sind Gold wert. Während meiner Teilnahme 2012 fand ich beispielsweise einen Investor», äussert sich Staff Finder CEO und Gründer, Viktor Calabrò, begeistert.

Eine einmalige Chance für Weltklasse Start-ups aus der Schweiz

«Das venture leaders Programm spielt eine Schlüsselrolle in der Identifizierung und Förderung der vielversprechendsten Schweizer Start-ups auf internationaler Ebene», erklärt Jordi Montserrat, Managing Director von venturelab. «Für die zwanzig Gewinner ist es eine einmalige Chance, diese intensive Woche mit hochkarätigen amerikanischen Investoren, Industrievertretern und US-Startups zu verbringen, die globale Ambitionen in florierenden Startup-Ökosystem wie New York und Boston verfolgen.» Während die Schweiz hervorragende Bedingungen für den Start-up-Aufbau und die Etablierung bietet, findet Wachstum global statt, so empfiehlt Montserrat: «Eine frühe Präsentation auf dem US-Markt ist von grosser Bedeutung für Schweizer Start-ups mit internationalem Potenzial.»

Boston oder New York: Ein gezielteres Angebot für Schweizer Jungunternehmen

Das Programm wird dieses Jahr erstmals aufgeteilt, um noch besser die Bedürfnisse der beiden Startup-Hotspots zu berücksichtigen: «Boston und New York sind Weltklasse Innovations-Ökosysteme, haben aber unterschiedliche Stärken. Während beispielsweise Boston für Startups aus den Bereichen Bio- und Medizintechnologie sowie Energie grosse Chancen bietet, ist New York für App-Entwicklungen, FinTech-, Medien- oder Big Data-Unternehmen sehr interessant», erklärt Dr. Felix Moesner, Schweizer Konsul und CEO von swissnex Boston sowie langjähriger Partner und Mitorganisator der venture leaders US-Reisen.

Die Teams spiegeln auch 2016 das grosse Potenzial von Schweizer Innovationen für den Weltmarkt wider. So helfen sie beispielsweise schwerbehinderten Schlaganfall-Patienten, komplexe Bewegungen wieder auszuführen (Intento), das Risiko von Frühgeburten verlässlicher zu bestimmen (pregnolia) oder präsentieren Flugroboter, die flexibel wie Helikopter sind, aber gleichzeitig die Reichweite von Flugzeugen haben (Wingtra).

Weitere Informationen über die venture leaders 2016 und den Alumni finden Sie hier.

 

 

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