Lean Start-up

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Die Lean Start-up Methode hilft technologieorientierten Start-ups, ihre erste Lebensphase proaktiv zu gestalten. Ein Beitrag von Prof. Dr. Patricia Wolf.

Die Lean Start-up Methode hilft technologieorientierten Start-ups, ihre erste Lebensphase proaktiv zu gestalten. In dieser Phase, in der sich das Start-up in einem äusserst dynamischen Umfeld in Bezug auf Markt, Kunden, aber auch die Gestaltung interner Prozesse bewegt, sollte die Produktentwicklung entlang des Prinzips „build-measure-learn“ verlaufen.

Die von technologieorientierten erfolgreich verwendete Lean Start-up Methode, bei welcher die Aufbauphase nach dem Prinzip „build-measure-learn“ verläuft, zielt auf eine Entwicklung in kontinuierlichen Feedback-Loops ab.

Anstatt das 100%ige Produkt zu entwickeln, generieren Unternehmen ein sogenanntes Minimum Viable Product (MVP) und versuchen, dieses am Markt zu platzieren. Das MVP enthält nur die nötigsten Funktionen. Es kann deshalb schnell erstellt und wieder verändert werden. Dieses Vorgehen „spart Geld, Zeit und Arbeit und reduziert des Risiko des Scheiterns massgeblich.“, so Karin Glatzel und Tania Lieckweg (Organisationsentwicklung Nr. 2/2014, S. 23).

Das Vorgehen ermöglicht es, Kundenfeedback sofort in die Produktentwicklung einzuspeisen, aus Fehleinschätzungen zu lernen, das eigene Geschäftsmodell und Produkt immer wieder zu hinterfragen und sich selbst ständig neu zu erfinden. Unsicherheit nicht nur auszuhalten, sondern sie zu gestalten, ist das Geheimnis von erfolgreichen Lean Start-ups.

Weiterführende Literatur:

  • Blank, S. (2013). Why the lean start-up changes everything. Harvard Business Review, May, 65-72.
  • Glatzel, K. und Lieckweg, T. (2014). Lean Startup. Was etablierte Unternehmen von Startups lernen können. Organisationsentwicklung, 2, S. 22-24.
  • Ries, E. (2012). Lean Startup. Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen.  München: Redline Verlag.

 

 

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