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VON DER HIGHTECH VERTEILZENTRALE ZUR INDUSTRIE RUINE ZUR INTELLIGENZ KATHEDRALE

Aktuelles | 1. November 2011 | kaschwyz

Die im Projektmodul Ausstellungsgestaltung 2011 erarbeitete Ausstellung „VON DER HIGHTECH VERTEILZENTRALE ZUR INDUSTRIE RUINE ZUR INTELLIGENZ KATHEDRALE“ wurde am 03./04. September 2011 am „Tag der offenen Tür“ anlässlich der Eröffnung des Neubaus beim Bahnhof Luzern gezeigt.

Ausstellungsgestaltung HSLU: Jacqueline Amacher, Raffael Cavegn, Tobias Häusler, Corinne Hofstetter, Sampo Lenzi, Nora Lüdin, Alan Romano, Susanne Roser, Vikram Sekerovic, Benedikt Steiner, Line Stettler, Stephan Wespi, Miriam Würsch Begleitet von: Eva-Maria Pfaffen, Jürgen Haas, André Meier

HistorikerInnenteam Uni/PHZ: Mounir Badran, Eva Furrer, Alexandra Greco, Belinda Joho, Yonca Krahn, Leila Scheidegger Begleitet von: Jürg Stadelmann

Ausgangslage: Anlässlich der Eröffnung des Neubaus der Universität Luzern entsteht eine Ausstellung über den Ort, das Umfeld und die Vorgeschichte des Neubaus.

Zielgruppe: Breite Öffentlichkeit, Einzugsgebiet Luzern und Zentralschweiz. Die Universität und PHZ erwarten in zwei Tagen ca. 20’000 BesucherInnen!

Fragestellung: Wie können unterschiedliche Medien, Objekte und Textesorten sinnvoll zusammengeführt werden? Gibt es eine verbindende Sprache der Elemente oder eben gerade nicht? Was ist die Besonderheit dieser Ausstellung, was für Bedingungen erfordert sie? Solche und weitere Fragen sollen in diesem Projekt formuliert und im Rahmen einer Ausstellung zur Diskussion gestellt werden. Es werden Methoden und Mittel gesucht und erprobt dieses Thema adäquat, spielerisch, fragend, usw., zu vermitteln und auf einen festgelegten (Ausstellungs-)Raum zu übertragen. Ausgehend davon wird in unserem Projekt eine Ausstellung konzipiert und eine adäquate Präsentationsform erstellt. Teile können im Rahmen des Projekts vorproduziert werden und/oder es werden Ausführungspläne für dritte erstellt.

Wegleitung/Raummarkierung (Aussschnitt aus Kozept der Gruppe 2): Übergrosse weisse Scherenschnitte funktionieren einerseits als Wegleitung, andererseits markieren oder trennen sie die Ausstellungsräume. Die Scherenschnitte sehen wir als Schnittpunkte zwischen heute und früher. Somit haben sie einen narrativen Charakter, welcher aber in einer modern/abstrakten Form umgesetzt wird. Die jeweiligen Sujets der Schnitte beziehen sich auf die einzelnen Themen, welche in den Ausstellungsräumen behandelt werden. Die ausgeschnittenen Symbole hängen in unterschiedlicher Dichte in den Gängen und dienen als Wegleitung. Bei den Räumen stellen wir uns überdimensionale Rahmen, die mit grossen Scherenschnitten bespannt sind, vor. Die Löcher dienen einerseits als Eingang oder als Guckloch. Die übrig gebliebenen Flächen können je nach Wunsch mit Medien bespielt (beamen, drucken etc.) werden. Der Rahmen kann erweitert werden, falls er als Konstruktion für Technisches benötigt wird. Das Ausstellungskonzept verbinden wir mit dem Thema der Erinnerung, welche für uns eine persönliche, gefilterte Vergangenheit darstellt. In der Ausstellung werden Erinnerungen mit Triggern hervorgerufen. Die hängende Wegleitung assoziieren wir mit einer blassen Erinnerung an alles was vorher in dem behandelten Gebiet da war.