SocialLab

Einführung ins Modul SocialLab (Modul 430)
Für das Modul finden im Herbstsemester Informationsveranstaltungen statt. Hier finden Sie die Termine oder kontaktieren Sie direkt die Modulverantwortlichen.

Rahmenbedingungen
Im SocialLab werden innovative Lösungen für komplexe sozial-gesellschaftliche Problemstellungen von Unternehmen oder Organisationen aus dem Profit- und Nonprofit-Bereich entwickelt. Das SocialLab basiert auf der Erkenntnis, dass die meisten gesellschaftlichen und unternehmerischen Herausforderungen und notwendige sozialen Innovationen weder von einer einzigen Disziplin noch von einem einzigen Branchensektor gelöst werden können. Die Lösungsfindung erfolgt meist in interdisziplinären Teams mit Studierenden aus verschiedenen Departementen der Hochschule Luzern. Es wird die Innovationsmethode Design Thinking angewendet. Wichtig bei dieser Methode sind frühe Tests mit Prototypen in der Praxis und die nutzendenzentrierte Perspektive. In der Blockwoche «Grundlagen Innovation» (erste Blockwoche) lernen die Studierenden die Kreativmethodik Design Thinking kennen. Während des Herbstsemesters arbeiten sie im Rahmen der Innovationsentwicklung an den konkreten Problemlösungen im SocialLab (Kreativräume). Zwischen den Tagen mit Kontaktstudium an Wochenenden erfolgen vertiefende Arbeiten für eine iterative Lösungsentwicklung. In einer abschliessenden Blockwoche findet der «Transfer der Innovation» statt (zweite Blockwoche) und die Studierenden präsentieren und diskutieren ihre Lösungen mit den Praxispartner:innen.

Was nehmt ihr mit?
Sie erhalten Grundlagenwissen zu innovativen Entwicklungsprozessen mit einem gesellschaftlichen Mehrwert. Dieses können Sie für eigene Entwicklungen oder Entwicklungen in Organisationen und Unternehmen übernehmen. Sie lernen, spezifisches Fachwissen in die teambezogene Projektarbeit einfliessen zu lassen. Sie gehen in die Kreativität für die Arbeit in unbekannten Praxisfeldern und lernen, mit Unsicherheiten und prozessorientierter Planung methodisch umzugehen. Sie können Spass in einer intensiven Arbeitsatmosphäre haben.

Eingangskompetenzen
Für die Teilnahme bringen Sie Kompetenz und Freude an der Teamarbeit, Offenheit für neue Perspektiven sowie Interesse am interdisziplinären Austausch mit. Zudem sind ein konstruktiver Umgang mit Ungewissheit, Dynamik und Veränderung, Begeisterung für kreative Prozesse, Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen sowie die Neugier gefragt, neuen Themen vertieft auf den Grund zu gehen. Um ein ausgewogenes interdisziplinäres Arbeiten zu ermöglichen, erfolgt die Zulassung nach der Reihenfolge des Anmeldeeingangs: Zuerst werden Studierende der Sozialen Arbeit (C-Modul) berücksichtigt, anschliessend die weiteren Teilnehmenden (M-Modul), quotiert nach Departementen.

Anforderungen an die Studierenden
Das SocialLab wird als Praxisprojekt als C-Modul für Studierende der Sozialen Arbeit im Teilzeit- und Vollzeitstudium anerkannt (12 ECTS) und kann zudem als M-Modul sowie im Wahlbereich belegt werden (9 ECTS). Wenn Sie Soziale Arbeit studieren, beachten Sie bitte, dass Sie ein Praktikum im Umfang von 36 ECTS-Punkten (für die 12-ECTS-Variante) absolvieren müssen, damit Ihnen dieses Modul als Praxisprojekt im Pflichtbereich angerechnet werden kann. Gehören Sie einem anderen Departement an, bitten wir Sie, die jeweiligen Anforderungen für die ECTS-Anrechnung des ISA-Moduls direkt mit Ihrer Studiengangsleitung zu klären.

Das Modul findet jeweils im Herbstsemester statt.