tfnieder
A8 – Pascal Niedermann – G
Raumbeschreibung Bahnhof Luzern
Nach einer kurzen Fahrt im überfüllten Zug von Horw nach Luzern verlasse ich den Zug und stehe auf dem Gleisperron im Bahnhof Luzern. Viele Leute haben es eilig, jedoch gibt es auch schon welche, die im Feierabend sind und ihr Feierabendbier trinken. Am Bahnhof wird man von Sinneseindrücken beeindruckt, sei es wegen den unzähligen Personen, die sich am Bahnhof befinden. Man hört ausfahrenden Züge (die Gespräche der Menschen oder auch die Gerüche), die an einem Bahnhof normal sind, wie zum Beispiel der Geschmack von den Essensläden, den Gestank von Zigarettenqualm etc.
Als ich dann das Ganze wahrgenommen habe, laufe ich in Richtung des Zentrums des Bahnhofes. Links und rechts von mir ziehen gestresste Leute vorbei, welche ihren Anschlusszug nicht verpassen wollen. Man fühlt sich ein wenig eingeengt von all den Leuten. Das Licht dringt von den riesigen Dachfenstern und der grossen Fensterfront, welche in Richtung der Stadt gerichtet ist. Auf dem Weg in den Hauptsaal wird es immer heller und man sieht schon Teile der Stadt Luzern und des Sees.
Meine Augen nehmen immer mehr Objekte in den Blick. Die vielen Läden, die grosse Anzeigetafel mit dem ganzen Fahrplan der nächsten Stunden, die ganzen Leuchtreklamen etc. Ich bleibe einen Moment stehen und lasse alle Sinneseindrücke auf mich einfliessen. Ich bin erstaunt wie viele Sinneseindrücke zusammenkommen und bin überwältigt. Jedoch fühle ich mich auch bisschen unwohl wegen der Menge an Leuten, welche an dir vorbei huschen. Man spürt den Stress, welcher in diesen Leuten in das Gesicht geschrieben ist. Im Gegensatz gibt es allerdings auch Leute, die sich gemütlich, womöglich auch mit einem Feierabendbier, auf den Heimweg machen.
Als ich den Hauptraum genauer betrachte, sehe ich, dass der Raum nur von natürlichem Licht erhellt wird und kein künstliches Licht verwendet wird. Dies ist aufgrund der Architektur, welche vermehrt mit Glas angewendet wurde.
Nach einem kurzen Abstieg mit den Rolltreppen befinde ich mich im Untergeschoss des Bahnhofs. Da ist der Einfluss von Licht ein bisschen anders gestaltet als im Erdgeschoss. In der Mitte des Untergeschosses dringt das Licht vom Obergeschoss ein. Jedoch an den Seiten, wo sich die Läden befinden, ist dies nicht der Fall. Deswegen brennt dort künstliches Licht. Auch das Licht der Schaufenster dringt ein, was einer zweiten Lichtquelle entspricht.
Die Geräuschkulisse hat sich im Untergeschoss ebenfalls ein bisschen beruhigt. Es sind nicht mehr so viele Menschen da und man hört die ein- und ausfahrenden Züge auch viel schlechter.
Zum Schluss gehe ich noch über die Rolltreppen in das Obergeschoss des Bahnhofes, in dem sich mehrere Restaurants befinden. Da dringt das Licht der Glasfront sehr gut ein und die Geräuschkulisse ist auch ein wenig angenehmer
Schlussendlich steige ich dann wieder in den Zug in Richtung der Hochschule und liess den Bahnhof Luzern hinter mir.