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Raumbegehung Vögeligärtli – Gian Lüthold
Der Weg zum Vögeligärtli ist im Spaziergang ungefähre drei Minuten vom Bahnhof entfernt. Über das Trottoir führt es direkt in den Vorplatz. Der Boden aus Asphalt wirkt zuerst leblos, jedoch sind zwei Schachfelder und zwei Tischtennistische Merkmale welche Aktivität in den Raum bringen. Sitzbänke auf der rechten Seite sind für Zuschauer oder wartende Parkbesucher von nutzen. Ein paar Schritte weiter vorne erwarten eine Wise welche klar ersichtlich ist mit den am Rande grenzenden haushohe Bäumen. Dort halten sich Familien oder Gruppen von Freunden auf und man triff gelegentlich auf Frisbeespieler, welche die Größe der Grünfläche gut nutzen können. Über die Linke Seite ist ein großer Spielplatz vorhanden, welcher ausreichend Entdeckungsmöglichkeiten für die Kinder darbietet. Dem Weg folgend, ist eine Baar ersichtlich mit wild verteilten Tischen und Stühlen. Dieser neuer Raum wird durch eine Lichterkette, die den Übergang von der spielerischen Seite zu dem gemütlicheren Bereich öffnet, bestückt. Vor Augen ist die Lukaskirche – mit der emporsteigenden Treppe, die auch als Sitzgelegenheit dient. Die Wiese auf der rechten Seite, folgt man nun dem Gehweg und beobachtet die Stimmung auf der Wiese. Begleitet mit einer im Hintergrund spielende Strassenmusik. Von Saxofon bis zur Violine. Zwischen den Bäumen befindet sich ein Masten. Vier Kabel erstrecken sich von den Gebäuden um den Park, die über die Straße bei den Masten gesammelt werden. Dies ist die Tragstruktur für die Umgebungsbeleuchtung. Am Tag wird das natürliche Licht von den Bäumen gebrochen und gibt den Raum eine gewisse dynamische Handlung. Menschengruppen sammeln sich bei Stellen mit Sonnenwärme.