





LICHTSITUATION


MEERESLEUCHTEN


Noctiluca Scintillans


EFFEKTFEUER


+ Als Stimmungsbeleuchtung auf der Galerie
+ Mehr Licht auf der Galerie aufgrund der Glasbrüstung
+ Raum wird offener gestaltet
+ wärmeres Ambiente, dass zur Erholung einlädt

Hochschule Luzern Technik & Architektur
LICHTSITUATION
MEERESLEUCHTEN
Noctiluca Scintillans
EFFEKTFEUER
+ Als Stimmungsbeleuchtung auf der Galerie
+ Mehr Licht auf der Galerie aufgrund der Glasbrüstung
+ Raum wird offener gestaltet
+ wärmeres Ambiente, dass zur Erholung einlädt
Hallenbad Allmend
Einer der markantesten Gegebenheiten des Hallenbades ist, dass der Grossteil der Beleuchtung natürlich durch dies Sonne gewährleistet ist. Für dies wurde die Glasfront an der Ost-, Süd- und Westseite des Gebäudes eingeplant. Grosse Fensterfronten können aber zugleich auch ein Gewinn sowie ein Risiko für das Wohlbefinden des Nutzers sein. Jedoch ist nicht nur das Wohlbefinden gefährdet, denn die starken sommerlichen Sonnenstrahlen kann auch zu gesundheitlichen Risiken führen und ausserdem aufgrund von Verblendungen ein Unfallrisiko darstellen. Dementsprechend sind bei Gebäude mit grösseren Glasfronten der Aspekt vom Sonnenschutz immer mitzuberücksichtigen. Momentan wurde dies mit einer semi-automatischen Rafflamellenstoren-System gelöst jedoch widerspricht sich dies mit dem Konzept der Nutzung des Sonnenlichtes. Ausserdem sind diese Storen ästhetisch nicht sehr ansprechend.
Unser Vorschlag für die Intervention ist, den Sonnenschutz neu durch schaltbares Glas zu gewährleisten. Der Vorteil ist, dass bei dieser Methode die Fensterfront Ihre Transparenz behält und somit trotz Sonnenschutz das natürlich Licht bemerkbar wird und nicht durch das künstliche Licht vollständig ersetzt wird.
Raumqualität – Hallenbad Allmend, Luzern
Lichtqualität im Hallenbad.
Die Lamellen der Gebäudehülle, welche die Sicht von aussen ins Innere erschweren und das Licht reflektiert, nimmt man im Innern kaum wahr. Ich bin erstaunt wie Hell das Hallenbad allein durch die Sonneneinstrahlung und ohne grosse künstliche Lichtquelle wirkt. Über eine Treppe beim Poolbereich gelangt man auf eine Plattform mit Liegestühlen und Sitzgruppen, auch hier braucht es fast keine künstlichen Lichtquellen, weil das Sonnenlicht von den Becken an die Decke und die erwähnte Plattform gespiegelt wird. Die Kombination der leichten Wellenbewegung des Wassers und des Sonnenlichts erzeugt an den Wänden und Decken ein sehr interessantes Beleuchtungsmuster. Die sehr offene Bauweise des Hallenbades sowie die dreiseitigen Fensterfronten sind ebenfalls ein Faktor wodurch das Hallenbad sehr hell und einladend erscheint. Zudem entstehen dadurch kaum dunkle Bereiche oder grössere Schattenwürfe. Total befinden sich im Hallenbad drei verschiedene Becken: ein Kinderbecken, ein 50 Meterbecken und ein tiefes Sprungbecken. Weiter gibt es im Hallenbad eine Rutschbahn, welche nur über die Decke montiert wurde und so keine Säulen benötigt. Das Raumklima ist angenehm warm und wie man es von einem Hallenbad erwartet: nass-feucht, es liegt Chlorgeschmack in der Luft und es ist eher laut.
Licht und Wasser im Hallenbad Allmend
Diffuse Reflexion
Die Wasseroberfläche ist nebst unzähligen Spiegeln auch rau. Das Licht, welches auf Sie trifft, wird verschiedenste Richtungen gestreut. Es ist die Rede von diffuser Reflektion. Sie sorgt im Hallenbad für eine weiche Lichtfläche, wenig Schatten und eine optimale Grundbeleuchtung.
Lichtstreifen
Die Oberfläche des Wasserbesteht aus unzähligen kleinen Spiegeln. Sie sind in verschiedenste Richtungen gekippt, weil sich das Wasser ständig bewegt. Ist ein Spiegel nicht in die Richtung des Betrachters gekippt, bringt er das Licht von ihm weg. Alle Spiegel die in direkter Linie zwischen Betrachter und Lichtquelle (in diesem Fall die Sonne) liegen und zum Betrachter gekippt sind, bringen das Licht zu ihm.