Intervention Vögeligärtli Gruppe E5

Ottiger Fabienne, Rubischon Beni, Schaad Isabelle, Pedersen Clara.

Gestaltung der Skulpturen  

Wie bereits im letzten Blogbeitrag erwähnt, wollen wir im Vögeligärtli mit den Skulpturen eine spannende und angenehme Lichtsituation am Abend erschaffen. Zugleich stellen die Skulpturen auch tagsüber eine kleine Attraktion dar, denn sie funktionieren auch ohne Licht.

Wie auf den Skizzen und 3D-Zeichnungen zu erkennen ist, haben wir bereits erste Motive für die Skulpturen ausgewählt. Die Vögel und der Hirsch stehen stellvertretend für die Zeit als das Vögeligärtli eine Volière besass und auch für den Zeitraum als dort ein Hirschpark war. Dies erlaubt uns, mit den Skulpturen die Geschichte dieses Raumes zu erzählen und die Passanten darauf aufmerksam zu machen.  

 
Betrachtet man die Detailskizze des LED-Band sieht man, dass die Bänder auf der Innenseite der Skulptur eingelassen werden und somit die Skulpturen am Abend und in der Nacht von Innen leuchten und dadurch erkennbar werden. 

Die Standortbestimmung der Skulpturen haben wir den Personenströmen angepasst. Das heisst, dort wo die meisten Passanten sich aufhalten oder durchspazieren, wollen wir die Skulpturen aufstellen. Auch die Ausrichtung der Skulptur ist entscheidend, da das Motiv nur von einem spezifischen Blickwinkel gesehen werden kann. Auch diese Ausrichtung möchten wir der Bewegung der Passanten anpassen. 

Mit der Festlegung, die Idee mit den Skulpturen auszuarbeiten, steht nun die Konkretisierung an. Hierbei stellt sich für uns vor allem die Frage, wie wird das Ganze auf den Boden gestellt. Sollten wir uns non für eine temporäre Lösung einigen, werden wir uns sehr genau überlegen müssen worauf wir die Skulpturen platzieren. Zum einen sollten sie so gesichert sein, dass si nicht bewegt werden können, jedoch sollte aber auch der Boden lokal nicht beschädigt werden.

Wenn wir uns jedoch für eine permanente Lösung entscheiden haben wir mehr Möglichkeiten. Man könnte beispielsweise an den gewählten Stellen ein Einzelfundament in der passenden Grösse erstellen. Dieses kann man dann auch mittels eines schönen Aufbaues in das Gesamtbild mit integrieren. In dem Bereich wo wir dann in der Erde sind, wird sich ein weiterer, sehr interessanter Aspekt erbeben. Denn da das Vögeligärtli sich von der Höhe über Meer her nahe dem Vierwaldstättersee befindet, ist laut den Grundwasserkarten der Stadt Luzern schon ab einer tiefe von 2-5 Meter mit Wasser zu rechnen. Dieses hat selbstverständlich einen Einfluss auf die Tragfähigkeit des Bodens und muss daher genau angeschaut werden. Einen weiteren Einfluss haben dann selbstverständlich auch die gewählten Materialien für die Skulpturen. Sollten diese eher auf der dichteren Seite Landen, und damit hohe Lasten Bringen ist dies nochmals spezifisch anzuschauen. Jedoch ist anzumerken, dass es wahrscheinlich nicht der grösste Faktor ist, da wir im falle eines Betonfundamentes mehr Gewicht aus diesem erhalten werden. Ebenfalls muss mit der Fundation einen sauberen Anschluss für die geplante Beleuchtung generieren.

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