
Frohburgsteg Informationen
Der Frohburgsteg, geplant vom Architekten Justin Rössli, wurde 1999 fertiggestellt. Er dient als Passerelle, die heute das CityBay Quartier und den Hauptbahnhof Luzern, über die Bahngleise, miteinander verbindet.
Der Frohburgsteg war ursprünglich 220m lang, wurde aber in 2009 um 40m verkürzt. Grund dafür war, die Überbauung «CityBay», welche mehr Platz benötigte.
Wahrnehmung & Lichtverhältnisse

Der Frohburgsteg wirkt sehr offen, auch wenn er auf beiden Seiten eine hochragende Absturzsicherung hat. Die Absturzsicherung besteht aus einem feinen Drahtzaun, welcher viel Licht durchlässt und die Sicht nicht behindert, was dazu führt, dass er schnell in den Hintergrund tritt. Weil der Steg so offen ist, ist ein grosser Lichteinfall möglich, weswegen am Tag auch keine künstliche Beleuchtung nötig ist. Zudem entsteht durch das Tragewerk ein interessanter Schattenwurf auf der Brücke.

In der Nacht wird der Frohburgsteg künstlich beleuchtet. Das künstliche Licht kommt von Leuchtstoffröhren, welche sich unter der Überdachung an den vertikalen Stahlträgern befinden. Das künstliche Licht ist weiss, weswegen es kalt wirkt. Die Leuchtstoffröhren sind in einem weiten Abstand verteilt, weswegen man beim Überqueren immer wieder dunkle Abschnitte durchqueren muss. Dadurch, dass das künstliche Licht in der Nacht heller ist als die umliegende Beleuchtung des Bahnhofes, verschwindet der Ausblick den man tagsüber hat. In der Nacht verschwinden auch die Geräusche der Züge und der Menschen, die man tagsüber hören kann. In der Nacht wirkt das Treppenhaus des Frohburgsteges, auf Seiten der CityBay, wie eine Laterne. Dieser Effekt kommt von den halbtransparenten Platten, welche das Treppenhaus umschliessen.
Erkenntnisse
- Der Raum ist nicht für den Aufenthalt gedacht, sondern zum Durchqueren, denn er verbindet die CityBay und den Bahnhof miteinander. Für eine Passerelle macht das auch Sinn, denn würden sich Menschen zulange auf ihr aufhalten, würde dass das Überqueren erschweren, was gegen den Sinn des Frohburgsteges sprechen würde.
- Am Tag bietet die Passerelle einen schönen Ausblick über die Bahngleise, was die Atmosphäre auflockert.
- In der Nacht bietet der Steg eine unbehagliche Atmosphäre, was dazu führt, dass man ihn schnell überqueren möchte.
Skizzen

Quellen Inhalt
Frohburgsteg Informationen: SBB Immobilien: Arealentwicklung Rösslimatt, Luzern: (2013) https://www.sbb-immobilien.ch/sites/default/files/downloads/projects/20131001_%20Rosslimatt_Bericht_des_Beurteilungsgremiums.pdf (Abgerufen 29.09.2021)
Frohburgsteg Infromationen: Luzerner Zeitung: STADT LUZERN: Frohburgsteg am Bahnhof wird verkürzt (2009) https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/stadt-luzern-frohburgsteg-am-bahnhof-wird-verkuerzt-ld.26985 (Abgerufen 29.09.2021)
Frohburgsteg Informationen: Architekturbibliothek: Lakefront-Center (2017) https://www.architekturbibliothek.ch/bauwerk/lakefront-center/ (Abgerufen 02.10.2021)
Quellen Bilder
Abbildung 3: : Luzerner Zeitung: STADT LUZERN: Frohburgsteg am Bahnhof wird verkürzt (2009) https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/stadt-luzern-frohburgsteg-am-bahnhof-wird-verkuerzt-ld.26985 (Abgerufen 29.09.2021)