Business Engineering students visit Liebherr

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Mitte April hat eine Gruppe von Bachelor- und Master-Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens unter Leitung der Dozenten Prof. Dr. Sascha Götte, Christian Hohmann und Fabio Mercandetti die Liebherr-Werke in Nenzing (Vorarlberg) und Lindenberg (Allgäu) besucht.

Philipp Liebherr und Holger Streitz begrüssten die Teilnehmer im Liebherr-Werk Nenzing, in dem das Unternehmen einen breite Palette von Hydroseilbaggern, Raupenkränen und Ramm- und Bohrgeräten entwickelt und herstellt. Nach der Vorstellung des Liebherr-Konzerns und der Baumaschinensparte lag der weitere Fokus auf den besonderen Anforderungen der Digitalisierung. Im Rahmen eines Innovations-Workshops erarbeiteten die Teilnehmer innovative Vorschläge für eine herstellerunabhängige Hubdienstleistungsplattform. Nach der Diskussion der Gruppenergebnisse erfolgte ein Rundgang durch die Produktionshallen. Die gewonnenen Eindrücke vom ersten Exkursionstag wurden beim gemeinsamen Nachtessen in Lindau am Bodensee vertieft.

Am zweiten Tag der Exkursion wurde die Gruppe von Josef Gropper im Liebherr-Werk in Lindenberg begrüsst. In diesem zur Aerospace-Sparte gehörenden Werk entwickelt und fertigt das Unternehmen integrierte Systeme für die Luftfahrtindustrie, wie z.B. Fahrwerkssysteme sowie Flugsteuerungs- und Betätigungssysteme für alle weltweit führenden Hersteller von Flugzeugen und Hubschraubern. Auf Grund der wachsenden Nachfrage wurde das Werk seit 2012 deutlich erweitert und die Produktion nach den modernsten Methoden des Produktionsmanagements neu aufgebaut. Beim Besuch des Testbereiches wurden den Teilnehmern die hohen Qualitätsanforderungen der Luftfahrtindustrie verdeutlicht. Die grosse Bedeutung des Innovations- und Technologiemanagements im Liebherr-Konzern wurde beim abschliessenden Einblick in den Bereich des metallischen 3D-Drucks erläutert. Mit dieser Technologie ist das Unternehmen in der Lage, auch sehr komplizierte Bauteile im Vergleich zur konventionellen Herstellung viel leichter und kompakter zu produzieren. Liebherr verfügt bisher als eines von nur ganz wenigen Unternehmen weltweit über die notwendigen Zertifizierungen, damit derartige Baugruppen in Flugzeugen wie dem Airbus A380 verbaut werden dürfen.

Neben dem hochinnovativen Produkt- und Leistungsangebot und der konsequenten Kundenorientierung waren alle Teilnehmer dieser Exkursion besonders von der konsequent gelebten Mitarbeiterorientierung beeindruckt. Dafür sorgt die Familie Liebherr, die diese weltweit aus mehr als 130 Gesellschaften bestehende und über 45.000 Mitarbeitende beschäftigende Firmengruppe führt. Philipp Liebherr, der uns während dieser zwei Tage begleitet hat, hat selber Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Luzern –Technik & Architektur studiert.


In the middle of April, a group of Bachelor and Master students of Business Engineering and accompanying lecturers Prof. Dr. med. Sascha Götte, Christian Hohmann and Fabio Mercandetti, visited the Liebherr plants in Nenzing (Vorarlberg) and Lindenberg (Allgäu).

Philipp Liebherr and Holger Streitz welcomed the participants in the Liebherr plant in Nenzing, where the company develops and manufactures a wide range of hydraulic rope excavators, crawler cranes and piling and drilling equipment. Following the presentation of the Liebherr Group and the construction machinery division, the focus was broadened to include the special requirements of digitization. As part of an innovation workshop, participants developed innovative proposals for a vendor-independent hub service platform. After the discussion of the group results, a tour of the production halls took place. The impressions gained from the first excursion day were deepened during a dinner together in Lindau on the Bodensee.

On the second day of the excursion, the group was welcomed by Josef Gropper at the Liebherr plant in Lindenberg. In this aerospace division, the company develops and manufactures integrated systems for the aerospace industry, such as Suspension systems and flight control and actuation systems for all the world’s leading manufacturers of aircraft and helicopters. Due to the growing demand, the plant has been significantly extended since 2012 and the production rebuilt according to the most modern methods of production management. When visiting the test area, the participants were made aware of the high quality requirements of the aviation industry. The great significance of the innovation and technology management in the Liebherr Group was explained in the concluding insight into the field of metallic 3D printing. With this technology, the company is able to even produce very complicated components much easier and more compact compared to conventional production. Liebherr has so far been one of only a few companies worldwide to have the necessary certifications, so that such assemblies may be installed in aircraft such as the Airbus A380.

In addition to the highly innovative range of products and services and the consistent customer orientation, all participants in this excursion were particularly impressed by the consistent employee orientation. This is ensured by the Liebherr family, which manages this group of companies employing more than 130 companies and employing more than 45,000 people worldwide. Philipp Liebherr, who accompanied us during these two days, has himself studied industrial engineering at the Lucerne University of Applied Sciences.

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