Entdecke dein Optimierungspotenzial & 10 Key Learnings

Liebe Leserinnen und Leser,

WAS FÜR EINE REISE! Über 10 Blogposts und 2.5 Monate hinweg habt ihr mich auf diesem Weg begleitet. Hierfür möchte ich mich herzlichst bedanken! Während dieser Reise konntet ihr euer Verständnis für Nachhaltigkeit sowie deren Dringlichkeit vertiefen und habt nun das Wissen, wie auch ihr mit einfachen Tipps und Tricks euren ökologischen Fussabdruck senken könnt. Im heutigen und letzten Blogpost möchte ich euch noch ein Tool zu Verfügung stellen, womit ihr euren ökologischen Fussabdruck berechnen und Optimierungspotenziale identifizieren könnt. Ferner blicken wir nochmals auf unsere gemeinsame Reise zurück und halten die wichtigsten Learnings fest.

Wie berechne ich meinen ökologischen Fussabdruck?

Das WWF stellt euch ein einfaches Tool bereit, mit welchem ihr mittels dem beantworten einfacher Fragen, euren ökologischen Fussabdruck berechnen könnt. In etwa 10 Minuten wisst ihr, wie eure persönliche Situation aussieht.

Unten im Bild seht ihr wie bspw. mein Ergebnis beim Rechner ausgesehen hat. Ferner steht euch noch eine detaillierte Auswertung zur Verfügung mit Erklärungen und Tipps und Tricks.


Hier gehts zum Rechner

Unsere Reise – Wir blicken zurück

#1: Nachhaltig leben, notwendig aber wie?

“3 Erden wären nötig, wenn alle wie die Schweizer Bevölkerung leben würde.”

Am 8. Mai 2020 war der “Swiss Overshoot Day”. Das heisst die Schweiz hat bereits alle natürlichen Ressourcen, die ihr eigentlich für das Jahr zustehen aufgebraucht und lebt somit auf Kosten der kommenden Generation. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass Themen wie Nahrungsmittelsicherheit, Nahrungsmittelpreise, Wasser etc. uns zukünftig deutlich mehr beschäftigen werden, wenn wir unser verhalten nicht ändern. Trotz all dieser Tatsachen schaffen wir es als Gesellschaft nicht auf einen grünen Zweig zu kommen. Aber wieso? Nun wir sehen zwar die Folgen des Klimawandels in den Nachrichten, wie bspw. Stürme, Dürren und Naturkatastrophen aber diese sind meist weit weg und betreffen uns nicht. Somit spüren wir nicht die Dringlichkeit zu Handeln und alles was in einer unbestimmten Zukunft liegt ist zudem für uns als Menschen schwer greifbar. Ferner verbinden viele einen nachhaltigen Lebensstil mit Einschränkungen und somit schiebt man die Verantwortung von sich selber lieber auf die Politik. Was wir begreifen müssen ist, dass wir von der Natur abhängig sind und nicht umgekehrt.

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#2: Die 4 Treiber für eine nachhaltige Ernährung

“Die Ernährung macht rund 30% der Umweltbelastung in der Schweiz aus.”

Wie man sieht, stellt die Ernährung einen massgeblichen Hebel dar, wenn es darum geht seinen ökologischen Fussabdruck zu reduzieren. Doch viele verbinden mit einer nachhaltigen Ernährung oftmals den Veganismus oder Verzicht. Es stimmt zwar, dass tierische Lebensmittel einen höheren ökologischen Fussabdruck produzieren als pflanzliche aber auch hier gibt es Unterschiede. Zudem spielen noch andere Faktoren eine Rolle wie bspw. die Regionalität und Saisonalität der Lebensmittel, Biologische Landwirtschaft und Food Waste.

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#3: 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Haushalt – Teil 1

“Rund 1/3 des in der Schweiz produzierten Stroms fliesst in die privaten Haushalte, genauer gesagt 18 Milliarden Kilowattstunden.”

Strom und Wasser war das Thema dieses Posts. Konkret kann dies bspw. bedeuten, dass man Ökostrom bezieht, Fenster und Türen richtig abdichtet, energieeffiziente Geräte verwendet oder die Raumtemperatur um 1-2 Grad senkt. Beim Wasser sieht es in der Schweiz nicht so schlecht aus, dennoch gibt es auch hier Optimierungsbedarf, wie dass man bspw. duscht statt badet oder einen Wassersparregler verwendet. Noch mehr Tipps gibt’s in meinem kompletten Post.

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#4: 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Haushalt – Teil 2

“Der Durchschnittsschweizer produziert jährlich 716kg Müll. Damit belegt er Platz 3 im weltweiten Vergleich.”

Wie wir sehen, ist die Müllproduktion ein grosses Problem in der Schweiz. Doch es gibt einfache Lösungen, die jeder von uns umsetzen kann, ohne dass man sich einschränken müsste. Oftmals kann man damit sogar noch Geld sparen. Da wären bspw. Bienenwachstücher statt Plastikfolien, Metall-/Bambusatrohhalme statt Plastikstrohhalme, Jutebeutel und Obstnetze, Seife statt Duschgel und Bambus- statt Plastikzahnbürsten. Noch mehr Tipps gibt’s in meinem kompletten Post.

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#5: Zero Waste Starter Kit für unterwegs

“Von den 716kg Müll pro Jahr des Durchschnittsschweizer sind 125kg Plastik”

Wir alle kennen es, man ist unterwegs, bekommt Hunger und holt sich dann etwas beim Take-Away oder im Supermarkt. Das Resultat? Ein Haufen Müll . Doch mit der richtigen “Ausrüstung” könnt ihr diesen oftmals umgehen. Der Rucksack stellt das Zuhause der Ausrüstung dar und kommt oftmals gelegen wenn bspw. der Einkauf verstaut werden muss. Was man stets dabei haben sollte ist eine Metall- oder Glasflasche, einen Thermobecher für die Kaffeeliebhaber unter euch, Jutebeutel und Gemüsenetze, Tupperware, ein Bambusbesteck und ein Taschenmesser. So ist man stets für die häufigsten Situationen im Alltag gewappnet. Noch mehr Tipps gibt’s in meinem kompletten Post.

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#6: Covid-19 – Rettung für die Umwelt?

“Seit dem Ausbruch von Covid-19 sind die Stickoxidbelastungen in China um 30% zurückgegangen.”

Wie viele Bilder in den sozialen Medien zeigen, scheint sich die Natur während der Coronakrise langsam zu erholen. Die ersten kurzfristigen Indikatoren bestätigen dies. Doch ermöglicht diese Situation der Natur damit nur eine Verschnaufpause. Mittel- und Langfristig besteht sogar die Gefahr einer Verschlechterung der Lage. Dies zeigt uns der Rebound-Effekt aus der Vergangenheit, wo bspw. die CO2 Belastungen nach der Finanzkrise 2008 zunächst eingebrochen sind, dann aber im Jahr 2010 massiv angestiegen sind. Ferner birgt eine Rezession immer die Gefahr, dass aufgrund des Geldmangels bei politischen Massnahmen immer zunächst bei der Umwelt und den erneuerbaren Energien eingespart wird. Dennoch gibt es Chancen für die Umwelt. Einerseits wird in Zukunft aufgrund der aktuellen Home Office Lage wahrscheinlich ein Trend zu Home Office weiter anhalten. Ferner kann es sein, dass aus der Erfahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Kampf gegen das Virus über die nationalen Grenzen hinaus, positive Synergieeffekte im Kampf gegen den Klimawandel entstehen könnten.

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#7: Nachhaltige Mode – Stylisch und ökologisch geht das?

” 1 T-Shirt braucht 2’000 – 3’000 Liter um produziert zu werden, während 1 Jeans sogar 8’000 Liter braucht. Schweizer kaufen im Schnitt mehr als 60 Artikel pro Jahr.”

Wie wir sehen ist die Modeindustrie eine schwere Last für die Umwelt und mit dem heutigen Fast Fashion Boom umso mehr. Deshalb sollten wir bewusster und nachhaltiger mit dem Thema Mode umgehen. Dies kann bedeuten, dass man bspw. nicht immer neue Kleider kauft sondern sich auch Mal in Second Hand Stores eindeckt. Hier hat sich der Markt stark zum Positiven verändert und es gibt viele coole und stylische Kleider. Sollte das Bedürfnis dann doch nach etwas neuem bestehen, bieten nachhaltige Modelabels eine sehr gute Alternative. Konkrete Beispiele gibt’s in meinem kompletten Blogpost.

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#8: Nachhaltige Mobilität – Wunschdenken oder doch möglich?

“Der Verkehr ist der grösste Klimasünder der Schweiz und macht 39 des ausgestossenen CO2 aus.”

Beim Thema nachhaltige Mobilität ist die Formel relativ simpel. Gemessen am CO2 Ausstoss sieht die Bilanz, wie folgt aus: 1. Zu Fuss gehen, 2. Fahrrad fahren, 3. E-Bike, 4. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Neuere Player in der nachhaltigen Mobilität stellen Carsharing und Mikromobilität dar. Konkrete Beispiele gibt’s in meinem kompletten Blogpost.

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#9: Nachhaltig kochen – Mein Lieblingsrezept

“Bilder sagen mehr als 1’000 Worte”

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#10: Fazit & ein paar letzte Tipps von mir

“Setze dort an, wo die Hebelwirkung am grössten ist.”

Nun haben wir nochmals die wichtigsten Erkenntnisse unserer Reise zusammengefasst und rekapituliert. Abschliessend möchte ich euch noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Egal, wie gross und komplex/herausfordernd das Thema Nachhaltigkeit auch zu scheinen mag, fangt mit kleinen Schritten an und beginnt dort, wo die Hebelwirkung am grössten ist und wo es euch am leichtesten fällt. So sind bspw. Ernährung und Mobilität grosse Treiber. Ferner bedenkt, dass wir Menschen “Gewohnheitstiere” sind und in der Regel jedes Verhalten erst nach 2 Monaten zur Gewohnheit wird. Also gebt euch Zeit.

Der letzte Post neigt sich dem Ende zu… Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Blog inspirieren und euch damit auch nützliche Tipps & Tricks an die Hand geben, womit ihr nun in der Lage seit euren ökologischen Fussabdruck zu beeinflussen. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön, dass ihr mich auf dieser Reise begleitet habt! Es hat mir grossen Spass gemacht, mein Wissen und meine Erfahrungen mit euch zu teilen. Über Kommentare und Feedback freue ich mich stets. 🙂

Machts gut und bleibt nachhaltig. 😉

Euer
Oliver

Oliver

Hi! Meine Name ist Oliver und ich komme aus der schönen Stadt Basel. Obwohl ich in der Stadt aufgewachsen bin, hatte ich stets einen engen Bezug zur Natur. Diese bietet mir Raum zum entschleunigen und entspannen sei dies über sportliche Aktivitäten, wie Vita Parcours, Wanderungen oder nur einfache Spaziergänge. Entsprechend liegt es nahe, dass der Erhalt der Natur für mich nicht nur wichtig, sondern eine Herzensangelegenheit ist. In meinem Blog möchte ich dich inspirieren und dir zeigen, dass ein nachhaltiger Lebensstil nicht kompliziert sein muss und in manchen Bereichen sogar günstiger ist - sei gespannt!

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