Was heisst schon Kulturvermittlung? Symposium vom 9. bis 12. Mai 2013 in St. Pölten

Das Internationale Symposium Kulturvermittlung schafft einen Raum, in dem KulturvermittlerInnen, PädagogInnen, StudentInnen und WissenschaftlerInnen, sowie MitarbeiterInnen von Kulturinstitutionen zusammenkommen, um ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Ansätze zur Kulturvermittlung zu beleuchten.

In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops werden Bedeutung und Stellenwert der Kulturvermittlung analysiert und einer Bestandsaufnahme unterzogen.

Ziel ist, die Vielfältigkeit der Kulturvermittlung und ihre Rolle in der bildungspolitischen Debatte aufzuzeigen und somit Erfahrungsaustausch, wechselseitiges Lernen und Reflexion zu ermöglichen.

Die Schwerpunktthemen des Symposium Kulturvermittlung 2013 liegen auf den Bereichen soziale Inklusion, Partizipation und emotionale Intelligenz. Weiters wird untersucht ob und in welcher Form diese Faktoren auf Lernprozesse einwirken.

Wir sind davon überzeugt, dass Phantasie, Kreativität und Innovation in jedem Menschen stecken. Das kann und soll gefördert werden!

Die hochkarätige Veranstaltung findet im Rahmen des partizipatorischen Tanz- und Musikprojekts „alles bewegt“ des Festspielhaus St. Pölten statt, bei  dem  Menschen  aller  Alters-  und Bevölkerungsgruppen  gemeinsam  mit  internationalen  ChoreografInnen  ein  abendfüllendes Tanzstück erarbeiten.  Seit  September  2012  wird  in  einer  Musik-  und  sechs  Tanzcommunities regelmäßig geprobt, das Ergebnis des einjährigen Probenprozesses wird am 11. Mai 2013 im Großen Saal des Festspielhaus St. Pölten uraufgeführt.

Das Symposium ist eine Veranstaltung der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft (NÖKU) und wird von der Kulturvermittlung Niederösterreich organisiert.

Im Rahmen des Symposiums findet die Zertifikatsverleihung des Lehrgangs “Weiterbildung Kulturvermittlung” statt.

Download Programm als PDF

Das Programm und die Literaturliste zum Workshop “Ein- und Ausschlüsse in der Kunst- und Musikvermittlung” gibt es  hier als PDF. Der Workshop wurde im Co-Teaching von Blanka Šiška und Christoph Lang durchgeführt.

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ISA-Modul “Was heisst Vermittlung?” abgesagt

Leider konnte die Mindestanmeldung von 16 Studierenden nicht erreicht werden, so dass das Modul im Herbstsemester 2010 nicht durchgeführt werden kann. Wir überlegen uns eine andere Form der Durchführung und informieren an dieser Stelle zu gegebener Zeit.  Wir bedanken uns trotzdem für das Interesse von Seiten der Kolleginnen und Kollegen, den eingeladenen Gastreferentinnen und -referenten und der Studierenden.

Christoph Lang und Marc-Antoine Camp

Was heisst Vermittlung? Fragen und Antworten aus verschiedenen Disziplinen

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Im Rahmen der intersziplinären ISA-Module bieten Christoph Lang und Marc-Antoine Camp im Herbstsemester 2010 ein Seminar zur Thematik der Vermittlung an. Das Seminar ist offen für alle Studierenden der Hochschule Luzern, Unversität Luzern und der Pädagogischen Hochschule. Interessierte Gäste und Hörer sind willkommen, eine Anmeldung ist erwünscht.

Universitäten und Hochschulen bilden in verschiedenen Disziplinen Vermittler/innen bzw. Pädagogen/-innen aus. Diese thematisieren in ihrem späteren Berufsleben kulturelle, gestalterische und künstlerische Prozesse und Produkte in schulischen und ausserschulischen Bereichen und vermitteln deren Gehalte.

Die Vermittlung von Kunst und Musik wird jüngst in der Kulturpolitik, Kulturförderung und Forschung intensiv diskutiert. Es ist eine starke Zunahme von Initiativen in Richtung Vermittlung und kulturelle Bildung zu beobachten. Über den Vermittlungsbegriff gibt es aber divergierende Verständnisse. Durch einen direkten Austausch mit Experten/-innen aus der Vermittlungspraxis ermöglicht der Kurs Orientierung in der Vielfalt dieser Verständnisse.

Termine und Ablauf des Seminars
29. September bis 8. Dezember 2010, mittwochs, 17 – 19 Uhr

In einer ersten Phase (2 Sitzungen) werden Theorie und Praxiserfahrungen der Vermittlung vorgestellt und die Begriffe und Fragestellungen im Allgemeinen geklärt. Dabei beziehen wir uns exemplarisch auf die Diskurse in der Bildenden Kunst und Musik.

In der zweiten Phase (5 Sitzungen) vertiefen wir die Diskussion im Dialog mit Experten/-innen aus unterschiedlichen Disziplinen , die von ihren Konzepten und Erfahrungen berichten: Susanne Kudorfer (Leiterin Kunstvermittlung, Kunstmuseum Luzern), Eva Richterich (Leiterin Vermittlung, Pro Helvetia), Michel Roth (Leiter Fachbereiche Komposition und zeitgenössische Musik, Hochschule Luzern – Musik), Werner Schmitt (Cellist; ehemaliger Direktor, Konservatorium Bern, Mus-e), Detlef Vögeli (Projektleiter Vermittlung, Stapferhaus Lenzburg), Mira Sack (Leiterin BA Theater, Zürcher Hochschule der Künste), Anton Rey (Leiter Institute for the Performing Arts and Film, Zürcher Hochschule der Künste).

In der dritten Phase (3 – 5 Sitzungen) erarbeiten die Modulteilnehmenden in interdisziplinären Kleingruppen Vermittlungsformate, die entweder auf geplante Projekte bezogen sind oder von einer hypothetischen Fragestellung ausgehen. In der Schlusssitzung stellen die Gruppen ihre Projekte zur Diskussion.

Detailprogramm, Literaturliste und Reader werden Ende August auf dieser Webseite zur Verfügung gestellt.

Fragen zur Anmeldung: email hidden; JavaScript is required Tel 041 228 52 20