Reality Check: Forschungsmodul “Kunst + Vermittlung”

Im Zentrum des Forschungsmoduls (22. Oktober bis 26. November 2013) stehen die aktuellen Diskurse um Kunstvermittlung im ausserschulischen Kontext. Dabei werden gleichzeitig theoretische Konzepte und Ansprüche mit institutionelle Realitäten in Beziehung gebracht und Handlungspraxen reflektiert und neue Formen und Formate entworfen. Als Kurzinputs werden Fragen, Methoden und Praxen aus verschiedenen Forschungsprojekten in die Diskussion eingeführt.

Lernziel:
Die Studierenden lernen die Arbeitsfelder der Kunstvermittlung kennen. Sie besuchen und bewerten je ein exemplarisches Vermittlungsformat und reflektieren dieses in der Gruppe und unter Berücksichtigung relevanter Theorien. In einem Reality Check werden Ansprüche und Widersprüche zwischen (Vermittlungs-)Personen, Publika, (Vermittlungs-)Gegenständen, (Vermittlungs-)Formaten und Institutionen lokalisiert und als Handlungsfelder identifiziert.

Methoden:
Kurzinputs, Gruppenarbeiten, Recherchen und Lektüre von Literatur, individuelle Besuche in Ausstellungen mit Vermittlungsformaten, Diskussionen

Literatur:
wird via Illias zur Verfügung gestellt.
Online-Ressource http://www.kultur-vermittlung.ch/zeit-fuer-vermittlung

Programm:
Dienstag 22. Oktober, 9.30 bis 12.30 und 13.30 bis 17.00 Uhr, Masteredukationsstandort Littau, Raum 301
Einführung ins Thema, Forschung und Entwicklungsprojekte zur Vermittlung, Lektüre der Online-Ressource “Zeit für Vermittlung”, Erarbeitung einer Kriterienliste für Vermittlungsformate

1 Tag Selbststudium
Textlektüre und Recherchen von Institutionen und Vermittlungsformaten
Individuelle Teilnahme an einem selbstgewählten Vermittlungsformat. Verfassen eines Protokolls und Vorbereitung einer Kurzpräsentation im Plenum.

Dienstag, 19. November, 9.30 bis 12.30 Uhr, Masteredukationsstandort Littau, Raum 301
Präsentationen der ersten Hälfte der Protokolle und Diskussion, Kurzinputs

26. November, 9.30 bis 12.30 Uhr, Masteredukationsstandort Littau, Raum 301
Präsentationen der zweiten Hälfte der Protokolle und Diskussion, Abschlussdiskussion

Leistungsnachweis:
Anhand der gemeisam entwickelten Checkliste wird ein frei gewähltes Vermittlungsformat besucht und protokolliert. Aus dem Protokoll und den Diskussionsbeiträgen in der Gruppe wird ein kurzer, prägnanter Bericht verfasst, der mögliche Empfehlungen zur Weiterentwicklung des jeweiligen Vermittlungsformates zuhanden der Institution bzw. der Vermittlungsperson enthält. Abgabetermin: bis 6. Dezember.

In eigener Sache: «Ein Planungsspiel am Südpol»

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Der Neubau der Hochschule Luzern – Musik ist die experimentelle Untersuchungsanlage der 1. ISA Campus Summer School. Der Standort für dieses Bauvorhaben ist der sich neu entwickelnde Stadtteil Luzern-Süd. Die Teilnahme ist möglich für Studierende der Luzerner Hochschulen (HSLU, PH und Universität) und findet vom 20. August bis 29. August 2013, täglich zwischen 9 und 18 Uhr am Südpol statt.

Weitere Informationen auf dem Projektblog. Bitte melden Sie sich über die offizielle Webseite ISA-Campus zur Summer School an.

Bei organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an email hidden; JavaScript is required Für Fragen zum Inhalt stehen Ihnen email hidden; JavaScript is required (HSLU – Soziale Arbeit) und email hidden; JavaScript is required (HSLU, Design & Kunst) zur Verfügung.

Was heisst schon Kulturvermittlung? Symposium vom 9. bis 12. Mai 2013 in St. Pölten

Das Internationale Symposium Kulturvermittlung schafft einen Raum, in dem KulturvermittlerInnen, PädagogInnen, StudentInnen und WissenschaftlerInnen, sowie MitarbeiterInnen von Kulturinstitutionen zusammenkommen, um ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Ansätze zur Kulturvermittlung zu beleuchten.

In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops werden Bedeutung und Stellenwert der Kulturvermittlung analysiert und einer Bestandsaufnahme unterzogen.

Ziel ist, die Vielfältigkeit der Kulturvermittlung und ihre Rolle in der bildungspolitischen Debatte aufzuzeigen und somit Erfahrungsaustausch, wechselseitiges Lernen und Reflexion zu ermöglichen.

Die Schwerpunktthemen des Symposium Kulturvermittlung 2013 liegen auf den Bereichen soziale Inklusion, Partizipation und emotionale Intelligenz. Weiters wird untersucht ob und in welcher Form diese Faktoren auf Lernprozesse einwirken.

Wir sind davon überzeugt, dass Phantasie, Kreativität und Innovation in jedem Menschen stecken. Das kann und soll gefördert werden!

Die hochkarätige Veranstaltung findet im Rahmen des partizipatorischen Tanz- und Musikprojekts „alles bewegt“ des Festspielhaus St. Pölten statt, bei  dem  Menschen  aller  Alters-  und Bevölkerungsgruppen  gemeinsam  mit  internationalen  ChoreografInnen  ein  abendfüllendes Tanzstück erarbeiten.  Seit  September  2012  wird  in  einer  Musik-  und  sechs  Tanzcommunities regelmäßig geprobt, das Ergebnis des einjährigen Probenprozesses wird am 11. Mai 2013 im Großen Saal des Festspielhaus St. Pölten uraufgeführt.

Das Symposium ist eine Veranstaltung der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft (NÖKU) und wird von der Kulturvermittlung Niederösterreich organisiert.

Im Rahmen des Symposiums findet die Zertifikatsverleihung des Lehrgangs “Weiterbildung Kulturvermittlung” statt.

Download Programm als PDF

Das Programm und die Literaturliste zum Workshop “Ein- und Ausschlüsse in der Kunst- und Musikvermittlung” gibt es  hier als PDF. Der Workshop wurde im Co-Teaching von Blanka Šiška und Christoph Lang durchgeführt.

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Arbeit am Glossar: Forschungsmodul “Kunst + Vermittlung”

«Es gibt kein besseres System, um Chaos zu erzeugen, als das Alphabet. Bring etwas in eine alphabetische Ordnung, und schon hast du das totale Chaos! Und genau an diesem Chaos liegt mir etwas.» Michael Glasmeier

Forschungsmodul “Kunst + Vermittlung” Master of Arts in Fine Arts Hochschule Luzern, Design & Kunst
12. und 13. November und 19. und 20. November 2012
Leitung: Christoph Lang und als Gast Anna Bühler

Im Zentrum des Moduls steht die gemeinsame Erarbeitung eines Glossars zur Kunstvermittlung. Der soeben erschienene erste Band zum „Bundeskongress Kunstvermittlung“ 1 enthält ein solches Glossar, das als Ausgangspunkt für unsere Aufgabe dient. Auch das Buch 2 zur Kunstvermittlung an der documenta 12 enthält ein thematisches Glossar; weitere Literatur wird natürlich hinzugezogen werden.
Die Aufgabe der Studierenden wird es sein, erstmals die relevanten Begriffe für „unser“ Glossar zur Kunstvermittlung festzulegen und anschliessend dafür selber Einträge zu verfassen, bestehende Einträge zu kommentieren und die Begriffe miteinander in Beziehung zu setzen (dafür müssen gelegentlich auch Primärtexte konsultiert werden). Diese Tätigkeit wird individuell und in Kleingruppen erfolgen und laufend für die Gesamtgruppe transparent gemacht.

Das Forschungsmodul „Kunst+Vermittlung“ findet im Herbstsemester 2012 zum vierten Mal statt und jede Durchführung hatte einen anderen Fokus auf die Vermittlungsforschung gelegt. Im Sinne einer Bilanz werden während dem Modul Ansätze und Projektideen (auch von Studierenden) aus diesen Modulen vorgestellt und diskutiert. Als Gast wird die MAT-Absolventin Anna Bühler den Hintergrund ihres Projekts Rezipientenproduktion erörtern und ihren Bezug zur Kunstvermittlung herstellen.

Ursprünglich stand das Forschungsmodul in direktem Zusammenhang mit dem SNF-Forschungprojekt „Kunstvermittlung in Transformation“ (Forschungsphase 2009-2010, Publikation 4 und Symposium 2012). Seither wurden in diesem Forschungsfeld weitergearbeitet und dies wird anhand von kurzen Inputs dargelegt („Feldforschend Kunst vermitteln“ Workshop mit Christine Heil und Susanne Kudorfer und „Diversity in Vermittlung von Kunst und Musik!“ Statement für www.kultur-vermittlung.ch).

Literatur:
1) Heil, Kolb, Meyer (Hrsg.): s h i f t # Globalisierung # Medienkulturen # Aktuelle Kunst, München 2012, S. 95-165.
2) Mörsch, Carmen (Hrsg.): Kunstvermittlung 2. Zwischen kritischer Praxis und Dienstleistung auf der documenta 12, Zürich/Berlin 2009, S. 357-381.
3) Mörsch, Settele et. al. (Hrsg.): Kunstvermittlung in Transformation. Perspektiven und Ergebnisse eines Forschungsprojektes, Zürich 2012.
Die Literatur wird direkt im Seminar abgegeben und kann dann auch als PDF bezogen werden.

Als Einstieg wird folgender Text gelesen und diskutiert:
Sternfeld, Nora: €œDer Taxispielertrick. Vermittlung zwischen Selbstregulierung und Selbstermäˆchtigung, in: ed. Schnittpunkt (Beatrice Jaschke, Charlotte Martinz-Turek und Nora Sternfeld), Wer spricht? Autorität und Autorschaft in Ausstellungen, Wien: Turia und Kant 2005, pp. 15-30. PDF

Wieviel Kunst braucht die Kunstpädagogik?

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Die erste Publikation zum “Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010-12” ist erschienen: S h i f t # Globalisierung # Medienkulturen # Aktuelle Kunst. Herausgegeben von Christine Heil, Gila Kolb und Torsten Meyer bringt das Buch Essays und Berichte vom EduCamp am ZKM in Karlsruhe, das auf die Ausstellung “The global Contemporary. Kunstwelten nach 1989” fokussierte. Weiter gibt es ein Glossar zur Kunstvermittlung zum als Autor/innen auch Dozierende der Hochschule Luzern beigetragen haben: Alexandra D’Incau, Christoph Lang, Susanne Kudorfer und Bernadett Settele.

Informationen des Verlags und Bestellmöglichkeit

Heil, Kolb, Meyer (Hrsg.): s h i f t # Globalisierung # Medienkulturen # Aktuelle Kunst, München 2012, 250 Seiten
ISBN 978-3-86736-161-3 18,00 €

Thek / Moser Camp

Studentinnen, Studenten, Dozenten, Dozentinnen, Absolventen und Absolventinnen der Hochschule Luzern Design & Kunst schlagen im Kunstmuseum Luzern von August bis November ein Lager auf und entwickeln im Kollektiv mit weiteren Beteiligten Projekte zu den Ausstellungen Paul Thek, In Process und Martin Moser (ca. 1500-1568). Jeden Dienstag um 13.00 Uhr finden öffentliche Versammlungen statt, an denen sich auch die Besucherinnen und Besucher des Museums und weitere Interessierte beteiligen können.

Drei ebenfalls öffentliche Theorie-Foren laden zur Reflexion und Diskussion zentraler Fragestellungen ein.

19.09.2012, 16.00 – 17.30 Uhr: Kollaborative Arbeitsweisen
10.10.2012, 16.00 – 17.30 Uhr: Performative Strategien
31.10.2012, 16.00 – 17.30 Uhr: Dokumentarische Fiktionen

Eine Kooperation des Kunstmuseums Luzern mit der Hochschule Luzern Design & Kunst im Rahmen des Entwicklungsprojektes Kompetenzzentrum für Kunstvermittlung. Mit: Alexandra D`Incau, Prisca Wüst, Patrick Rohner, Chris Aschwanden, Susanne Kudorfer, Stephan Wittmer, Sarah Bühler, Lukas Geisseler, Sabine Gebhardt Fink und weiteren Studierenden des 1. Semesters Master Kunst.

Blog

Publikation Kunstvermittlung in Transformation ist erhältlich

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Die Publikation (320 Seiten und DVD) zum Forschungsprojekt ist direkt beim Verlag Scheidegger & Spiess für CHF 42.- erhältlich.

Mörsch, Settele et. al. (Hrsg.): Kunstvermittlung in Transformation. Perspektiven und Ergebnisse eines Forschungsprojektes, Zürich 2012.

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Guided by voices – Guerilla Guides (Forschungsmodul)

Forschungsmodul “Kunst + Vermittlung” Master of Arts in Fine Arts Hochschule Luzern, Design & Kunst
31. Oktober, 2. November, 7. November, 8. November 2011
Leitung: Christoph Lang und als Gast Silvana Iannetta

Kunst wird in Museen und Medien hauptsächlich über gesprochene und geschriebene Sprache vermittelt. Oft ist gerade innerhalb von Institutionen der oder die Sprechende nicht direkt auszumachen und die Institution scheint selber zu sprechen. Doch wer steckt hinter all diesen Texten und Guides? Und was wird dabei mit welcher Absicht vermittelt?
Im Forschungsmodul werden wir uns zunächst theoretisch mit diesen Fragen auseinandersetzen und in einem zweiten Schritt konkret die Sprechakte der Vermittlung in den Blick nehmen. Gleichzeitig werden künstlerische Audioprojekte u.a. von Sophie Calle, Janet Cardiff oder Andrea Fraser vorgestellt und diskutiert und alternative Museumsguides wie sie im angelsächischen Raum Verbreitung finden.
Mit dem Ausgangspunkt “Guerilla Guides” werden konkrete Ideen für alternative, mediale Vermittlungszugänge zu kulturellen Orten und Institutionen in Luzern und Zug skizziert. Diese sollten als frei zugängliche Formate übers Internet auf Handys, Smartphones und Mp3-Player distribuiert werden können.
Die Wahl der Orte und Institutionen ist den Studierenden freigestellt. Mögliche Ideen wären die Sammlung Rosengart, Kunstwerke im öffentlichen Raum von Luzern oder touristische Sehenswürdigkeiten wie das Löwendenkmal etc.

Die Studierenden werden gebeten folgende Texte bereits zu Beginn des Moduls gelesen zu haben:

Eva Sturm: Kunst in der Vermittlung. Vermittlung in der Kunst. Zu einem komplizierten Verhältnis. PDF
Pierangelo Maset: Ästhetische Operationen. PDF
Christoph Schenker: Werturteilen. PDF

Eine kommentierte Literaturliste mit detaillierten Quellenangaben wird im Seminar abgegeben.

Für den Leistungsnachweis wird ein aktive Mitwirkung im Seminar erwartet und die Konzeption und Reflexion eines Vermittlungsformates (ohne Durchführung) im besprochenen Kontext.

Tagesplanung Forschungsmodul:

Montag, 31. Oktober:

Vormittag, 9.30 Uhr (Littau):
Einführung ins Thema mit Christoph Lang
Überblick über das Modul und die Arbeitsmöglichkeiten
Begriffsklärungen Vermittlung und künstlerische Vermittlung anhand der Texte von Sturm und Maset

Nachmittag (Littau):
Sprache in der Vermittlung
Audio als Thema der Vermittlung und der Kunst (Audio Tour, Audioguide, Audiowalk, Störsender, GPS Tours, Apps etc.)
Cardiff: Input Nico Lazula Baur
Andrea Fraser Einführung von Christoph
alternative Museumstouren vorstellen Christoph
Littau://Littau und SmARTphones Einführung von Silvana
Navigator Audiowalk Einführung von Christoph
Beispiele diskutieren
Kontexte aufzeigen: Luzern, Zug; Kunst im öffentlichen Raum, ständige Ausstellungen (beispielsweise Sammlung Rosengart), touristische Attraktionen wie Löwendenkmal

Mittwoch, 2. November:

Vormittag:
individuelle Recherchen und Begehungen in Kunsträumen und im Stadtraum
Einzel- und Gruppenbesprechungen nach Ansage (Lädelistrasse 12)

Nachmittag (Littau):
Input: Zum Vermittlungshype und zum Forschungsprojekt “Kunstvermittlung in Transformation”
Literaturtipps: Soundart
Zusammentragen von Ideen und Ansätzen, Austausch und Diskussion
Arbeitsplanung

Montag, 7. November:

Vormittag, 9.30 (Littau):
Zur “Künstlerischen Forschung” Einführung und Diskussion anhand des Texts von Schenker
Input zum Projekt Rezipientenproduktion von Anna Bühler
Literaturstudium und Projektarbeit

Nachmittag (Littau):
Diskussion: Konzeptuelle, formale und technische Möglichkeiten und Grenzen der Vermittlung via Audio
Testaufnahmen und Storyboards
Einzel- und Gruppenbesprechungen nach Ansage

Dienstag, 8. November:

Vormittag (Lädelistrasse 12):
Einzel- und Gruppenbesprechungen nach Ansage

Nachmittag (Littau):
Vorstellen und Kritik der Projekte mit Silvana Ianetta und Christoph Lang 
Schlussdiskussion

Forschungsmodul «Kunst+Vermittlung» 2011

Daten: 28. bis 30. März und 4. bis 6. April
Studentenfutter: 7. April, 13. April, 19. April, jeweils 17.30 Uhr

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Im Forschungsmodul «Kunst+Vermittlung» das mit Studierenden des Master (MAPS/MAT) der Hochschule Luzern durchgeführt wird steht die Forschung zur aktuellen Kunstvermittlung im Zentrum der praktischen und theoretischen Auseinandersetzung. Kunstvermittlung findet an verschiedenen Orten und in verschiedenen Kontexten statt: im Museum, in der Schule, in den Medien etc. “Vermittlung” ist zur Zeit in aller Munde. Was steckt dahinter? Wer sind die Vermittler/innen? Was wird vermittelt und wo?
Mit welchem Selbstverständnis wird vermittelt: als Wissensvermittler/innen, als Moderator/innen von gestalterischen Prozessen, als Ermöglicher von Erfahrungen, als Künstler/innen, als Animator/innen?
Wie kann Vermittlung selber “kunsthaft” sein? Und was könnte “künstlerische Vermittlung” sein? Was steht hinter der Forderung nach “künstlerischer Forschung”?

Beteiligte:

Christoph Lang (modulverantwortlich), Susanne Kudorfer (Leiterin Kunstvermittlung Kunstmuseum Luzern), Regine Bungartz (Assistentin Master), Gabrielle Schaad (wissenschaftliche Volontärin Kunstmuseum Luzern), Christoph Lichtin (Kurator und Sammlungskonservator Kunstmuseum Luzern), Peter Fischer (Direktor Kunstmuseum Luzern); Gäste: Catherine Gfeller (Künstlerin) und Robert Estermann (Künstler)

Folgende Ausstellungen im Kunstmuseum Luzern werden in den Blick genommen:

Catherine Gfeller: Pulsations
Max von Moos
Max von Moos gesehen von Peter Roesch, Christian, Kathriner und Robert Estermann
Patricia Bucher: Schlachtenpanorama
Studienraum Sammlung: Die Evangelien in ihrer künstlerischen Darstellung

Tagesprogramm:

Montag, 28. März
Vormittag: Littau
9.30 Uhr: Einführung ins Thema mit Christoph Lang
Überblick über das Modul und die Arbeitsmöglichkeiten
Begriffsklärungen
Vermittlungsmapping als Gruppenarbeit

Nachmittag: Littau
Vermittlungskunst
Vermittlung als Praxisfeld für Studienabgänger?
What is the “Edcational Turn in Curating”?
www.kultur-vermittlung.ch (Vermittlungsoffensive u.a. durch Pro Helvetia)
Praxisbeispiele aus der Vermittlung in anderen Disziplinen

Dienstag, 29. März
Vormittag: Kunstmuseum Luzern
ab 10 Uhr: individueller Ausstellungsbesuch
11.30 Uhr: Einführung in die “Max von Moos”-Ausstellung durch Christoph Lichtin

Nachmittag: Kunstmuseum Luzern
13.30 Uhr: Gespräch in der Ausstellung mit Robert Estermann
Gespräche in den Ausstellungen mit Peter Fischer, Susanne Kudorfer und Christoph Lang
16.00 Uhr Gespräch in der Ausstellung mit Catherine Gfeller
Beginn der Projektarbeit
18.00 Uhr: Künstlerinnen-Gespräch mit Catherine Gfeller und Peter Fischer

Mittwoch, 30. März
Vormittag: Littau
Reader Vermittlung, Literaturseminar mit Regine Bungartz

Nachmittag: individuell (Littau/Kunstmuseum)
Literaturstudium und Projektarbeit
18 Uhr: öffentliche Führung durch die Ausstellung “Max von Moos” mit Gisèle Mengis

Montag, 4. April
Vormittag: individuell (Littau)
Literaturstudium und Projektarbeit
Einzel- und Gruppenbesprechungen nach Ansage

Nachmittag: Littau
Künstlerische Forschung, Einführung und Diskussion der Texte und Beispiele mit Christoph Lang

Dienstag, 5. April
Vormittag: individuell (Littau/Kunstmuseum)
Literaturstudium und Projektarbeit

Nachmittag: Littau
Einzel- und Gruppenbesprechungen nach Ansage mit Gabrielle Schaad und Christoph Lang
Literaturstudium und Projektarbeit

Mittwoch, 6. April
Vormittag: individuell (Littau/Kunstmuseum)
Einzel- und Gruppenbesprechungen nach Ansage
Literaturstudium und Projektarbeit

Nachmittag: Littau oder Kunstmuseum
Vorstellen und Kritik der Projekte mit Susanne Kudorfer, Gabrielle Schaad und Christoph Lang
Planungsabsprachen
Schlussdiskussion
18 Uhr “Interventionen” Rundgang durch die Ausstellung mit Peter Roesch, Christian Kathriner und Robert Estermann

Donnerstag, 7. April
17.30 Uhr “Studentenfutter”

Mittwoch, 13. April
17.30 Uhr “Studentenfutter”

Dienstag, 19. April
17.30 Uhr “Studentenfutter”

Arbeitsaufträge:

Das Vermittlungsformat “Studentenfutter” im Kunstmuseum Luzern wird von den Modulteilnehmern drei Mal gestaltet. Die Studierenden wählen während dem Modul eine Ausstellung bzw. einen Aspekt, der sie interessiert und für den sie ein vermittlerisches Vorhaben entwickeln möchten. Dies kann einzeln oder in Kleingruppen geschehen. Im Lauf des Moduls sollen die Ideen zusammengeführt und zu einem bis drei verschiedenen “Studentenfutter”-Angeboten ausgearbeitet werden.

Wahlweise kann ein Vermittlungsformat besucht und kritisch hinterfragen werden. Dies kann im Kunstmuseum Luzern oder anderswo sein (beispielsweise eine Führung, ein öffentliches Gespräch, ein Workshop, ein Ausstellungsbesuch mit einer Schulklasse etc.).

Zu zweit wird pro Halbtagesblock ein Protokoll erstellt, das zum Ende des Moduls an alle verteilt wird.

Literatur:

Literatur kann im Vorfeld heruntergeladen und gelesen werden. Die Texte werden im Modul diskutiert. Zudem ist eine Literaturübersicht (Reader) als einmalige Veranstaltung ins Modul integriert.
Sturm, Eva: Von Kunst aus-bilden PDF
Sturm, Eva: Kunst in der Vermittlung, Vermittlung in der Kunst PDF
Busch, Kathrin: Künstlerische Forschung: Potentialität des Unbedingten PDF
Christoph Schenker: Werturteilen PDF
Passagen (Pro Helvetia): Kunst(ver-)führer PDF

Links:

www.kultur-vermittlung.ch

www.kunstmuseumluzern.ch