Projekte und Texte zur Kunstvermittlung

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Kunstvermittlung findet in unterschiedlichen Kontexten statt. Künstlerische, museologische und pädagogische Methoden und Fragestellungen beschäftigen die Akteurinnen in Theorie und Praxis und eine dreiteilige Veranstaltungsreihe der Hochschule Luzern, Institut Kunst.

Sechs subjektiv ausgewählte Beispiele aus der Praxis werden vorgestellt, mit Ansätzen aus der Theorie verbunden und diskutiert. Im Zentrum stehen folgende Fragen: Welcher Methoden bedient sich aktuelle Kunstvermittlung? Was ist das spezifische an ihr? Wie ist die Rolle der Vermittlers/der Vermittlerin zu bestimmen? Kann Vermittlung Kunst sein und umgekehrt?

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Termine:
18. November, 17 – 19 Uhr: Projekte: Sammlungsloge – I am a curator / Texte: Pierangelo Maset
25. November, 17 – 19 Uhr: Projekte: RIK – Regie in Komplizenschaft – Alpineum Produzentengalerie / Texte: Helmut Hartwig
2. Dezember, 17 – 19 Uhr: Projekte: Palais Pinakothek: In Bewegung – Kunstmuseum Thun: Blicke sammeln / Texte: Annette Philp

Ort: Hochschule Luzern, Institut Kunst, Lädelistrasse 12, 6003 Luzern

Detailinformationen:

Kunstvermittlung findet in unterschiedlichen Kontexten statt. Künstlerische, museologische und pädagogische Methoden und Fragestellungen beschäftigen die Akteurinnen in Theorie und Praxis und eine dreiteilige Veranstaltungsreihe der Hochschule Luzern, Institut Kunst.

Sechs subjektiv ausgewählte Beispiele aus der Praxis werden vorgestellt, mit Ansätzen aus der Theorie verbunden und diskutiert. Im Zentrum stehen folgende Fragen: Welcher Methoden bedient sich aktuelle Kunstvermittlung? Was ist das spezifische an ihr? Wie ist die Rolle der Vermittlers/der Vermittlerin zu bestimmen? Kann Vermittlung Kunst sein und umgekehrt?

Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, die vorgeschlagenen Texte als Vorbereitung auf die Veranstaltung zu lesen. Den Download-Link zu den Materialien gibt es mit einem Mail an email hidden; JavaScript is required.

Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit dem nationalen Forschungsprojekt “Kunstvermittlung in Transformation”, in dem Susanne Kudorfer und Christoph Lang das Luzerner Teilprojekt leiten und “RIK – Regie in Komplizenschaft” von Miriam Sturzenegger, Prof. Petra Wunderlich und Prof. Stephan Wittmer.

Christoph Lang, 18. November, 17 – 19 Uhr

– SAMMLUNGSLOGE, Projekt von value in der Stadtgalerie Bern
I am a Curator; Ausstellungsprojekt von Per Hüttner in der Chisenhale gallery London
– Pierangelo Maset: Ästhetische Operationen in der Kunstvermittlung, 2001 PDF
– Pierangelo Maset: Fortsetzung Kunstvermittlung, 2006 PDF

Christoph Lang ist Künstler und Teil des Labels value, das künstlerische Projekte im Bereich der Vermittlung realisiert, so beispielsweise SAMMLUNGSLOGE, das die Kunstsammlung der Stadt Bern zum Ausgangspunkt hatte. Das Projekt I am a Curator des Künstlers Per Hüttner etablierte ein Setting, das die Besucher zu Ausstellungsmachern machte, die für einen Tag eine eigene Ausstellungen realisierten. Der Ansatz der
“ästhetischen Operation”, wie ihn Pierangelo Maset vorschlägt, fokussiert auf künstlerische Strategien und Handlungsweisen als Form der Kunstvermittlung.

Stephan Wittmer, 25. November, 17 – 19 Uhr

RIK – Regie in Komplizenschaft
Alpineum Produzentengalerie Luzern
– Helmut Hartwig: Kunst – / – vermittlung als Handlungsform 2005 PDF

Prof. Stephan Wittmer ist Künstler, freier Kurator und Dozent an der HSLU Design und Kunst. Als vielseitiger Kunstaktivist (vergl. u.a.: SPAMAM, S16) hat die Fragestellung der künstlerischen Kunst-Vermittlung im Werk von Stephan Wittmer einen zentralen Stellenwert. Der Text von Helmut Hartwig wird als gedankliches und sprachliches Wortmaterial interpretiert und dient als Steinbruch für neue Ideen und Handlungsmomente, welche mit dem Forschungsprojekt RIK – Regie in Komplizenschaft verknüpft werden. Als weiterer Dreh- und Angelpunkt fungiert in Konzeption und Ausgestaltung die Alpineum Produzentengalerie in Luzern.

Susanne Kudorfer, 2. Dezember, 17 – 19 Uhr

Palais Pinakothek – In Bewegung
– Blicke sammeln, Kunstmuseum Thun
– Annette Philp: Sehen sie selbst. Warum nicht mehr Museumsarbeit mit Erwachsenen, 2000 PDF
– Annette Philp: Struktur eröffnet Kreativität. Mit Kindern zeitgenössische Kunst anschauen, 2000 PDF

Susanne Kudorfer ist Kunsthistorikerin und arbeitet seit 15 Jahren im institutionellen Kontext verschiedener Museen. Sie leitet die Kunstvermittlung im Kunstmuseum Luzern. Das Beispiel eines Programmschwerpunkts im Palais Pinakothek, München zeigt Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit eines Teams von KunstwissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und PädagogInnnen. Museologisches Vorgehen in der Kunstvermittlung wird im Projekt „Blicke sammeln“ von Sara Smidt im Kunstmuseum Thun vorgestellt. Die Texte von Annette Philp sind ein Beispiel für Theoriebildung aus der konkreten Praxis der Kunstvermittlung.