Ruhm, Ehre und ECTS-Punkte für drei Informatik-Studierende

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Dieses Dreier-Team hat es drauf: Samuel Berisha,  Pascal Wullschleger und Tizian Koller waren bei der Roche Code4life University Challenge ganz vorne mit dabei.

Über 140 Teams aus 60 Hochschulen haben an der «Roche Code4life University Challenge» teilgenommen. Mit dabei waren auch vier Teams von der Hochschule Luzern – Informatik.

Eines davon hat es besonders weit gebracht: Samuel Berisha, Tizian Koller und Pascal Wullschleger waren unter den zwei besten Schweizer Teams.

Die drei Informatik-Studierenden kennen sich noch aus der Lehrlings-Zeit: «Wir haben uns in der Informatiker-Lehre kennengelernt und uns dann später, unabhängig voneinander, für das berufsbegleitende Studium an der Hochschule Luzern entschieden», erzählen sie. Heute sind sie ein eingespieltes Team, lernen zusammen und haben nun den ersten Wettbewerb erfolgreich gemeistert.

Eine Challenge in zwei Akten

Der erste Teil der Challenge bestand darin, bei einem «Online Coding Game» gegen andere Teams aus verschiedenen Ländern anzutreten. Dabei mussten sie einen Algorithmus für einen Spiel-Bot schreiben, der die beste Strategie in einem vordefinierten Spielfeld umsetzt.

Für diese Aufgabe bekamen sie zehn Tage Zeit, in denen sie von Zuhause aus ihren Code weiterentwickeln und erneut hochladen konnten. «Das Tüfteln hat viel Spass gemacht und es war mal etwas Anderes», erzählen sie.

Sobald sie ihren Code erstellt oder aktualisiert hatten, konnten sie in einem Live-Ranking verfolgen, welchen Platz sie erreicht haben. Der Konkurrenzkampf bei der ersten Challenge war hoch und auch motivierend: «Die anderen Hochschulen zu übertrumpfen, war ein grosser Ansporn», geben sie schmunzelnd zu.

«Zu zweit oder zu dritt macht man weniger Fehler, kann sofort optimieren und findet oft die bessere Lösung»

Den Code haben sie gemeinsam programmiert. «Zu zweit oder zu dritt macht man weniger Fehler, kann sofort optimieren und findet oft die bessere Lösung», erzählen sie.

Punktemässig lagen sie beim «Online Coding Game» weit vorne: Mit 35.14 Punkten haben sie von 140 Teams den vierten Platz erreicht und schafften es damit weiter als sämtliche Teams der ETH Zürich, wie sie stolz bemerkten.

Zufrieden mit dem Ergebnis

Die zwei Bestplatzierten jedes Landes durften am zweiten Teil des Wettbewerbs teilnehmen. Diesmal galt es, ein echtes Fallbeispiel von Roche zu lösen.

Aus der Schweiz wurden das Team der Hochschule Luzern und ein Team der ETH Lausanne zu Roche nach Rotkreuz eingeladen, wobei das Team der ETH Lausanne aus zeitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte.

Als Aufgabe mussten sie eine grosse Menge klinischer Studien mit Hilfe eines Chatbots analysieren.

Nachdem sie die Aufgabe gelöst hatten, mussten sie diese vor Experten, welche via Videokonferenz aus verschiedenen Ländern zugeschaltet wurden, vorstellen.

Beim Lösen der Aufgabe hatten sie ein gutes Gefühl. Dann kam die Präsentation: «Wir haben sie extra auf einem technisch einfachen Niveau gehalten, weil unser Mentor das empfohlen hat», erzählen sie. Das kam beim Publikum vor Ort zwar gut an, die Jury hätte jedoch mehr konzeptionelle Ansätze erwartet, wie die drei sagen.

«Den Schlusssprint haben wir verhauen», sagen sie und man merkt, dass sie etwas enttäuscht sind.

Doch der Wettbewerb hat sich für die drei auf jeden Fall gelohnt: Neben Ruhm und Ehre gab es einen grosszügigen Goodie-Bag, eine Einladung zu Roche nach Basel und obendrein auch noch drei ECTS Punkte. Für Samuel Berisha, Tizian Koller und Pascal Wullschleger ist klar: «Wir würden wieder mitmachen und können es anderen Studierenden nur empfehlen».

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