AI, Blockchain, IoT und andere Buzzwords am Starthack 2019

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Studierende der Hochschule Luzern – Informatik nahmen am Starthack 2019 in St. Gallen teil und versuchten, ihr gelerntes Handwerk innert 40 Stunden unter Beweis zu stellen. Eine Geschichte über Autos, Parkschäden, exzessiven Red-Bull-Konsum gespickt mit einer Prise Clean Code.

#Makeadifference steht in grossen Lettern im Eingangsbereich des Starthacks geschrieben. Was sich zuerst nach dem Ergebnis einer Subtraktion anhört, beschreibt die Atmosphäre am Hackathon nur zu gut. 400 Entwicklerinnen und Hacker aus aller Welt versuchen hier während 40 Stunden eine von acht Challenges so gut wie möglich zu lösen. Die Aufgabenstellungen haben alle ein übergeordnetes Ziel: Die Welt zu einem besseren Ort zu machen – mit Technologie.

Nachdem wir, das Team Asimov (benannt nach einem der bekanntesten Science-Fiction-Schriftsteller), unsere Arbeitsplätze für die nächsten Tage eingerichtet haben, hören wir uns die Pitches der verschiedenen Partner an. Danach beraten wir uns, welche Herausforderung wir annehmen wollen – eine schwierige Aufgabe bei so viel interessanten Themen.

Microsoft möchte zum Beispiel, dass man mit ihrem Artificial Intelligence-Framework Menschen hilft, die SBB will wissen, wie sie gegen den enormen Kaffeebecher-Verschleiss vorgehen können und Volvo sucht Ideen, um Car-Sharing noch attraktiver zu machen.

Einblicke in die 40 Stunden Hackathon:


Parkschäden visualisieren und die Welt verbessern

Wir einigen uns schliesslich auf die Challenge der Firma autoSense. Ziel ist es, Sensordaten, die während Parkunfällen gesammelt werden, auszuwerten, um diese zu visualisieren. Wie genau diese Lösung nachher eingesetzt wird, ist offen. Vorstellbar ist ein Einsatz bei Versicherungen oder Autovermietungen.

Nach dem virtuellen Startschuss um 22 Uhr machen wir uns ans Brainstorming und die Aufgabenverteilung. In den nächsten Tagen gilt es einen Webservice mit REST-API-Schnittstelle, Datenverarbeitung und 2D-Visualisierung inklusive einem ansprechendem Frontend zu entwickeln. Unterstützt werden wir dabei von diversen RedBull-Kühlschränken, die alle 30 Minuten nachgefüllt werden – das ist Service!

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Nach zwei Tagen Coding, Koffein, hitzigen Diskussionen und zwei bis drei Stunden erholsamem Schlaf unter dem Tisch steht am Sonntagmorgen um zehn Uhr unsere Lösung bereit.

Leicht übermüdet stellten wir unsere Arbeit in einem fünfminütigen Pitch der Jury vor. Die Lösungen werden anhand der Anzahl Übereinstimmungen mit den echten Parkschäden bewertet. Mit zwei Treffern mehr gewinnt das zweite Team der Hochschule Luzern – Informatik die autoSense-Challenge, wir gratulieren!

An der Schlussfeier erfahren wir, was die anderen Teams so gemacht haben. Die Lösung des Teams «Wasted Potential», welches die Bosch-Challenge gelöst hat, gefällt  uns besonders. In der Challenge ging es darum, gestressten Autofahrern zu helfen sich zu entspannen. Dazu haben sie den Spieleklassiker Super Mario portiert, der nun mit Steuerrad und Bedienpedalen gespielt werden kann, um die Autofahrerinnen des 21. Jahrhunderts zu entlasten.

Auf der langen Heimfahrt geraten wir in einen Stau – eine Runde Super Mario zur Entspannung wäre jetzt sicher hilfreich. Aber immerhin kommen wir unfallfrei wieder in Luzern an und müssen keine Schadensauswertung der Fahrt erstellen.

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