News aus dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ

Venture Capital – Schweizer Markt ist nicht gross genug

0

von Prof. Dr. Maurice Pedergnana
Dozent und Studienleiter am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ

Viele Pensionskassen richten ihren Blick vermehrt auf Anlagemöglichkeiten, mit de­nen an der realen volkswirtschaftlichen Leistungssteigerung wie auch an der un­ternehmerischen Produktivitätssteigerung partizipiert werden kann. Dazu eignet sich das Segment der kotierten Aktien (Public Equity) wie auch das Segment der nichtkotierten Gesellschaften (Private Equity). Die grosse kalifornische Pensions­kasse CalPERS hat im Juli 2012 ihre jüngste Jahresperformance erläutert. Einmal mehr hat sie mit Private Equity (Buyouts und Ven­ture Capital) deutlich mehr verdient als als mit Public Equity. Was kann eine Schweizer Pensionskasse daraus lernen?

 

 

 

Zweifellos ist privates Beteiligungskapi­tal eine interessante Assetklasse. Histori­sche Datenreihen zeigen auch auf, dass damit mehr Rendite und ein besserer Infla­tionsschutz erzielt werden kann als mit kotiertem Beteiligungskapital. Das meiste private Beteiligungskapital fliesst aller­dings in mittlere und grössere Buyout- Transaktionen. Das macht rund 85 Prozent des europäischen Marktvolumens aus. In das Venture Capital-Geschäft fliessen viel­leicht 15 Prozent, ein Bruchteil davon von Versicherungen und Pensionskassen. Wenn das Volumen kaum nennenswert ist, kann die Renditeauswirkung auf das Gesamtportfolio auch nur marginal sein. Die meisten Pensionskassen haben wenig Ahnung von Venture Capital, und schon gar nicht von der Szene in der Schweiz und deren globaler Einbettung.

Interesse geweckt?
Lesen Sie weiter – den gesamten Artikel von Prof. Dr. Maurice Pedergnana aus der Schweizer Personalvorsorge finden Sie hier

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

Swiss Certified Treasurer (SCT)® – die Fachausbildung für Treasury

Die Fachausbildung befähigt die Absolventinnen und Absolventen, Fachaufgaben in einem Corporate Treasury kompetent und effektiv anzugehen. Die anspruchsvollen Aufgaben und komplexen Zusammenhänge im Treasury eines mittelgrossen bis grossen Unternehmens verlangen ein fundiertes Fach- und Methodenwissen, welches die Studierenden im Verlaufe dieser Ausbildung erwerben und vertiefen. Das CAS wird in Zusammenarbeit mit Swiss ACT durchgeführt.

Interesse geweckt?
Detailiertere Informationen rund um den Swiss Certified Treasurer (SCT)® finden Sie hier.

Haben Sie noch offene Fragen?
Kontaktieren Sie die Studienleitung unter der Führung von Prof. Markus Rupp und Thomas Birrer. Sie stehen für weitere Auskünfte jederzeit und gerne zur Verfügung.

Comments are closed.