Geschichten hinter den Kulissen des Departements Technik & Architektur

Lifelong Learning – oder wie ein Musiker Elektroingenieur werden kann

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Das Zulassungsstudium (ZLS) an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur ermöglicht Interessentinnen und Interessenten ohne Matura aber mit mehrjähriger Berufserfahrung den Eintritt in ein Bachelor-Studium in den Bereichen Technik und Informatik. Gregor Heini hat diese Möglichkeit genutzt für eine berufliche Neuorientierung und berichtet von seinen Erfahrungen rund um das Zulassungsstudium.

Portrait Gregor Heini

Gregor Heini, Absolvent Zulassungsstudium 2019

Wie sieht dein beruflicher Werdegang aus?

Meine Erstausbildung ist Primarlehrer, im Anschluss habe ich an der Hochschule Luzern – Musik Jazz studiert. Nach 12 Jahren Tätigkeit als Musiker und Instrumentallehrer habe ich mich für eine Neuorientierung Richtung Technik entschieden und das Zulassungsstudium begonnen.

 

Was hat dich motiviert, das Zulassungsstudium zu machen?

Ich wollte mich beruflich neu orientieren und an der Hochschule studieren. Mathematik und Physik liegen aber schon 20 Jahre zurück. Ich wollte mit Hilfe des Zulassungsstudiums diese beiden Fächer wieder auffrischen und weiterkommen.

Was nimmst du vom Zulassungsstudium mit?

Es hat mir geholfen, meine eigenen Fähigkeiten, meine Lernbereitschaft und meine persönliche Situation besser abzuschätzen. Ich konnte mich mit jungen Leuten austauschen und den Schulbetrieb kennenlernen. Das alles hat mich sehr motiviert und war ideal, nach längerem Abstand wieder in den Unterricht einzusteigen.

Welches Studium wirst du nach dem Zulassungsstudium beginnen?

Ich werde erstmal ein einjähriges Praktikum in Elektrotechnik machen. Anschliessend möchte ich gerne das Studium in Elektrotechnik und Informationstechnologie beginnen.

Kannst du Interessierten einen Ratschlag/Tipp geben bei der Entscheidungsfindung (Zulassungsstudium, Studium)?

Mit 41 Jahren ist es entscheidend, wie man ein Studium beginnt. Ich empfehle allen, welche einen grösseren Abstand zur Schulzeit haben, das Zulassungsstudium allenfalls als „Zuhörer“ zu machen. Die Repetition bringt sehr viel und man merkt schnell, ob man sich die Zukunft als Studierende/r vorstellen kann oder nicht. Man tauscht sich aus und diskutiert oft über die Berufs- oder Studiumswünsche. Daraus entstehen oft auch eigene Ideen, oder man fühlt sich bestätigt auf dem eigenen Weg.

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