Geschichten hinter den Kulissen des Departements Technik & Architektur

Die Koffer sind gepackt…

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Während die einen noch die Sommerpause geniessen und die anderen sich vielleicht schon gaaaaaanz langsam wieder mental auf das neue Semester einstellen, packt Rina Emmenegger ihren Koffer. Denn sie hat Grosses vor: In ein paar Tagen steigt sie in den Flieger und verlässt Horw und die Schweiz in Richtung Kalifornien. An der California Polytechnic State University in San Luis Obispo absolviert die WI-Studentin ihr Austauschsemester. 

In einem kurzen Interview erzählt sie uns nicht nur, was sie in ihren Koffer packt…

Hallo Rina! So, jetzt erzähl mal: Warum hast du dich für ein Auslandsemester entschieden?
Ich habe mitbekommen, dass eine Kollegin meiner Schwester, die ebenfalls in Horw studiert hat, in Kalifornien ein Austauschsemester absolviert hat. Das hat mich sehr neugierig gemacht, da ich während meiner Ausbildung als Mediamatikerin schon immer davon geträumt habe, nach meiner Ausbildung für einige Zeit in Kalifornien zu leben und zu arbeiten.

Welche Erwartungen hast du an das Auslandsemester? In welchen Bereichen denkst du, dass es dich weiterbringt?
Ich möchte mich nicht nur bezogen auf das Studium, sondern auch persönlich weiterentwickeln. Die Dimensionen einer amerikanischen Uni mit unserer Hochschule zu vergleichen, stelle ich mir sehr spannend vor. Im Weiteren möchte ich auch gerne während meinem Auslandsemester mein Englisch verbessern, da dies in der Ingenieur-Branche sehr wichtig ist.

Und was gab es für dich im Vorfeld alles abzuklären, bevor es losgehen kann?
Oh, das ist vieles! 🙂 Einerseits musste ich mich bei der Hochschule für das Auslandsemester bewerben. Daraufhin folgte die Nominierung über das International Office. Nach dessen Bestätigung musste ich mich an der Cal Poly bewerben, mich mit dem Studienvertrag vertraut machen (hier geht es um die zu besuchenden Module und die Credits) und mich definitiv für die Module an der Universität einschreiben. Und dann folgte noch das Visum, das man für die USA benötigt, ich musste mich noch um eine Unterkunft kümmern und zu guter letzt auch den Flug buchen.

Was sind die grössten Herausforderungen für dich beim Projekt „Austauschsemester“?
Im Vorfeld war das sicherlich die Moduleinschreibung, da ich nicht wirklich wusste, was in den Modulen gemacht wird und viele Module Voraussetzungen hatten, die ich nicht erfüllen kann (da ich bisher nicht an der Cal Poly studiere). In Kalifornien selbst wird die grösste Herausforderung vermutlich darin bestehen, dass ich alleine in einem fremden Land bin. Ich war zuvor noch nie in Amerika und bisher überhaupt noch nie in einer solchen Situation, da ich noch zu Hause wohne und immer mit Freunden oder meiner Familie verreist bin. Und dann kommt da noch eine fremde Sprache dazu, die ich bisher nur immer im schulischen Umfeld gebraucht habe und nicht im „täglichen Leben“. Aber mal sehen, wie das wird. 🙂

Gibt es auch etwas, wovor du Respekt hast?
Wie bereits gesagt, die Sprache und das alleine Wohnen und für mich sorgen in einem fremden Land, davor habe ich schon Respekt. Ich war bisher noch nie länger als zwei Wochen von Zuhause weg und die zwei Wochen waren mit meiner BM-Klasse im Sprachaufenthalt. 🙂 Und auch die Grösse das Campus, das wird etwas ganz Neues für mich sein – Horw ist ja doch sehr überschaubar verglichen mit den USA.

Und dann die Frage aller Fragen: Was packst du alles ein?
Hey, ich gehe ich in die Staaten! Ich packe sicher nicht zuviel ein, da ich ja alles Notwendige dort bekomme und ich sehr gerne neue Sachen mit nach Hause nehme. Und dann natürlich das Überlebenswichtige: Pass, Kreditkarte, mein Handy mit Ladekabel und meine Brille darf ich auf keinen Fall vergessen. Und einen kleinen Schlafsack – damit ich überall angenehm schlafen kann. 🙂

Herzlichen Dank für das Interview, liebe Rina. Wir wünschen dir ganz viel Erfolg, viele tolle Erlebnisse und freuen uns natürlich darauf, dass du uns auch von hinter dem grossen Teich weiterhin über dein Studi-Leben auf dem Laufenden hältst. 

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