Geschichten hinter den Kulissen des Departements Technik & Architektur

Biobin: Cool und stinkfrei

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Wer kennt es nicht in der heimischen Küche: Die Bioabfälle, bei denen man nie so recht weiss, wohin damit. In den normalen Abfall gehören sie nicht und wo auch immer man sie sonst zwischenlagert, sie stinken und nicht selten bekommt man mit den dadurch angezogenen Fruchtfliegen ungebetene Mitbewohner. Genau diesem Problem haben sich Mario Walker und Martin Amgarten angenommen. Die beiden Obwaldner haben beide ihr Studium in Maschinentechnik an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur absolviert und mit dem Biobin eine schöne und effektive Lösung geschaffen, um stinkenden Grünabfällen in der Küche den Kampf anzusagen.

Ihren Anfang nahm die Entwicklung des Biobins im Rahmen einer Bachelor-Thesis und mittlerweile ist aus der Idee ein kleines Start-up entstanden. Nebst der Funktionalität steht auch die Optik im Fokus des Biobins. «Wir wollten etwas Wertiges, Nachhaltiges und Hygienisches», erklärt Martin Amgarten. Deshalb besteht der Behälter auch aus Chromstahl: Nebst einem schönen Aussehen verfärbt sich dieser nicht, benötigt keine Energie und lässt sich leicht in der Spülmaschine reinigen – Keime haben somit keine Chance. Im bunten Deckel befindet sich ein Aktivkohlefilter, welcher schlechte Gerüche neutralisiert.

Ein weiterer Vorteil des guten Aussehens: Der Biobin muss sich nicht verstecken und darf durchaus als Design-Objekt auf der Spüle stehen. Und ist somit immer in Griffnähe. Mit einem Volumen von drei Litern bietet der Biobin genug Platz, um Grünabfälle für rund zwei Wochen zwischenzulagern.

Der Biobin: Hübsch und praktisch!

Um das Projekt zu finanzieren, haben Martin Amgarten und Mario Walker, die beidn für die Produktschmiede GmbH in Stans arbeiten, die Lösung  über eine Crowdfunding-Plattform gewählt. Seit September ist das Projekt auf 100-days.net aufgeschaltet und läuft nun noch 15 Tage. Als Gegenleistung erhalten potentielle Kunden und Unterstützer einen Biobin aus der ersten Serie, je nach finanziellem Support gespickt mit weiteren Goodies.

Wir finden: Ein Projekt, das definitiv Support verdient!

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