Was kostet Webdesign? – Ein Guide

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Achtung! Wir holen aus! Wie viel das Design einer Website kostet, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Über welches Content Management System (CMS) wird die Website umgesetzt? Welche Funktionen (z.B. Information, Interaktion, Softwareanbindung) soll die Website beinhalten? Wie aufwändig sind die Designvorgaben? Oder wie strikt müssen CI/CD-Vorgaben umgesetzt werden?

Investitionen vs. Kosten

Um den Überblick zu behalten müssen wir Kategorien bilden. Die anfallenden Aufwände müssen in einmalige Investitionen und wiederkehrende Kosten aufgeschlüsselt werden.

Die Erstellung einer Website mit allen Funktionen und Schnittstellen stellt eine einmalige (oder zumindest nur alle paar Jahre wiederkehrende) Investition dar.

Für das Betreiben einer Website fallen aber auch laufend Kosten an. Zum Beispiel für das Webhosting, das Domainhosting aber auch für das Erstellen und das Managen von Content oder die Verwaltung von internen Nutzerrollen.

Je nach CMS ist die Initialinvestition zwar höher, erspart aber viele laufende Kosten. Es kann sich also lohnen, nicht nur die Projektkosten, sondern auch die Total Cost of Ownership der Website anzuschauen. Höhere Projektkosten können sich unter Umständen schnell bezahlt machen.

Website nicht gleich Website

Um ein Bild davon zu erhalten, mit welchen Investitionskosten man für ein Website-Projekt ungefähr rechnen sollte, orientieren wir uns an Zahlen von gryps.ch, ein Schweizer Anbieter für Offertenanfragen. Für einfache Website zur Präsentation von Information, bist du bereits mit ca. CHF 1‘000 dabei.

Anders sieht es bei Websites aus, welche Interaktionen zwischen dem Besucher und der Website erlauben. Brauchst du ein Online-Buchungs-Tool oder einen Web-Shop kostet das schon zwischen CHF 3‘000 und CHF 5‘000.

Willst du hingegen eine integrierte Software-Anwendung auf der Website, so bewegen sich die Projektkosten in der Regel von CHF 20‘000 an aufwärts. Diese Zahlen stammen aus einer einzigen Quelle und stellen demnach Richtwerte dar.

Einzigartigkeit kostet

Templates stellen das Grundgerüst einer Website dar und sind dafür verantwortlich, wie die Website im Allgemeinen und einzelne Inhalte, Listen und Unterseiten dargestellt werden. Im Folgenden wollen wir kurz die Vor- und Nachteile der einzelnen Arten von Templates erläutern:

Kostenlose Standard Templates:

Für die verbreitetsten CMS gibt es im Internet eine relativ grosse Anzahl an kostenlosen Templates. Oftmals handelt es sich dabei um relativ einfache Design-Vorlagen. Hier findest du zum Beispiel kostenlose Templates für WordPress, Joomla! und TYPO3.

 standard-templates

Eingekaufte Templates:

Neben den kostenlosen Templates gibt es viele Webdesigner die Templates zum Kauf anbieten. Seiten wie templatemonster.com bieten solche Templates für unterschiedlichste CMS und Branchen an. Eine einfache Nutzungslizenz kostet in der Regel ca. CHF 100 – 250, will man das Template aber exklusive für sich, so kostet es schnell zwischen CHF 2‘000 und 5‘000.

eingekaufte-templates

Individuelle/personalisierte Templates:

Für viele Unternehmen sind obige Templates keine Option aufgrund von CI/CD Vorgaben oder hohen Ansprüchen an die Individualisierbarkeit. In der Tat sprechen viele Gründe für die Erstellung von personalisierten Templates.

Diese können ganz genau auf die Ansprüche des Auftraggebers abgestimmt werden und man kann Support- oder Maintenance-Verträge mit den Entwicklern schliessen. So kann man auch nachträglich Änderungen vornehmen.

personalisierte-templates

Setzt man eine Website mit einem externen Dienstleister um, sind auch die Stundensätze entscheidend. Diese bewegen sich zwischen ca. CHF 50 bei einem günstigen Freiberufler und CHF 250 bei einer renommierten Agentur. Die Wahl des Partners ist also eine kritische Entscheidung für dein Webprojekt!

Quelle Beitragsbild: pixbay.com

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