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Rückblick: Erstes Zentralschweizer Ambassador Netzwerkevent

Welche Chancen entstehen, wenn Forschung offen und partizipativ wird?

Diese Frage stand im Zentrum des ersten Open-Science-Ambassador-Netzwerkevents der Zentralschweiz. Open-Science-Fachpersonen und Forschende tauschten ihre Erfahrungen aus, wie Bürger*innenforschung und offene Wissenschaft zusammenwirken können, um eine partizipative Forschungskultur zu fördern.

Den Auftakt machte Tizian Zumturm (Schweiz forscht). Er gab einen Überblick über unterschiedliche Formen und Ausgestaltungen von Citizen Science, stellte aktuelle Projekte vor und präsentierte hilfreiche Tools – darunter einen umfangreichen Projektleitfaden für eigene Vorhaben sowie den Kompass, ein Glossar mit zentralen Begriffen aus der Wissenschaftswelt.

Anschliessend berichteten Katharina Roser und Sebastian Stuppan von ihren Citizen-Science-Erfahrungen.

Katharina untersucht gemeinsam mit Betroffenen die Auswirkungen einer Krebserkrankung von Kindern auf ihr Umfeld (e-QuoL).

Sebastian arbeitet seit Jahren mit forschenden Schüler*innengruppen verschiedener Ausbildungsniveaus in den Geowissenschaften (GLOBE).

In der darauffolgenden Diskussion standen Fragen zur Rollenabgrenzung zwischen Bürger*innen als Forschenden und Forschungssubjekten, zum globalen Interesse an partizipativer Forschung sowie zu den Grenzen von Citizen Science in Kooperation mit Wirtschaftspartnern im Fokus.

Mit dabei waren Kolleg*innen der Universität Luzern, der Hochschule Luzern, der PH Luzern, der PH Zug, der PH Schwyz sowie der ZHB Luzern.

Wir freuen uns sehr, dass so viele Open-Science-Ambassador*innen Zeit und Raum hatten, sich auszutauschen, kennenzulernen und zu vernetzen.

👉 Wenn du mehr über das Programm erfahren möchtest, besuche die Open-Science-Ambassador-Seiten der Universität Luzern oder der Hochschule Luzern.