Die Ergebnisse aller Gruppen betrachten und deren Video und Lösungsansätze nochmals diskutieren. Unsere Aufgabe für den letzten Modultag.

Jede Gruppe zeigte ihren Film, der dokumentarisch die ganze Woche thematisiert und aufzeigt welche Methoden angewendet wurden, was die Resultate der einzelnen Workshops waren und zu was für einem Lösungsvorschlag es sie geführt hat.
Nach der Filmvorführung stand es allen offen Kritik am Erzeugnis zu üben oder Fragen zum Lösungsansatz zu stellen. Die Mitglieder der Gruppen wurden aufs Feld geboten und mussten ihre Idee verteidigen oder genauer erklären.

Die Lösungsideen zeigten eine grosse Vielfältigkeit auf. Da gab es Mikrochips, die die eigene Gesundheit regulieren oder Quittungen, die das Verhältnis vom digitalen zum realen Leben aufzeigen und dir so sagen, ob der heutige Tag Balsam für deine Seele war oder eher das Gegenteil. Es kamen aber auch Vorschläge, die internationale Forschungstage vorhersahen, an denen Hierarchien aufgebrochen werden sollten, um die Kreativität und das Innovationspotenzial zu steigern.

Am meisten polarisierte aber sicherlich der Vorschlag, welche die Gruppe vorstellte, die sich mit der Frage um Blockchain und ein neues System um Wertschöpfung auseinandergesetzt hatten.
Die Gruppe hatte mit der Frage zu kämpfen, was Wertschöpfung bedeutet und vor allem, wie Wert messbar ist. Herausgekommen ist ein Ansatz, der durchaus kommunistische Züge aufzeigt und darauf konstituiert, dass es Pools gibt in welche man seine Arbeit hineingeben kann. Dafür bekommt man Punkte und diese kann man dann wieder gegen andere Arbeit eintauschen. Das Zinssystem wird kurzerhand abgeschafft, Punkte können nicht aus bestehenden generiert werden, es muss dafür gearbeitet werden.
Doch an was wird Wert gemessen? Was passiert mit den Kranken, die keine Arbeit verrichten können? Oder was bedeutet Arbeit und Leistung überhaupt?

Geschlossen wurde der Morgen mit einer Austauschrunde, wie wir die Woche empfunden haben. Viele waren erstaunt ab den Methoden, ab den Ideen die entstanden sind und doch zweifeln einige, dass das Erlernte auch wirklich in der Arbeitswelt regelmässig anwendbar ist.
Trotzdem war es sicherlich eine horizonterweiternde Erfahrung für alle Teilnehmenden, denn wo treffen sonst Wirtschaftlerin und Künstler in einer Gruppenarbeit aufeinander?