FabLab Luzern – dream it. make it. share it.

Die Hochschule Luzern eröffnete am 24. Februar 2011 in der Schweiz das erste Fabrication Laboratory (FabLab) nach international bewährtem Vorbild. Das FabLab ist ein Werkplatz, der insbesondere für Jugendliche, Studierende, Forschende, Start-up’s und Unternehmer eine fruchtbare Begegnungsstätte mit einem ausgezeichneten Innovationsklima zu werden verspricht.
FablabInternational ein Erfolg – in der Schweiz noch kaum bekannt: das Fabrication Laboratory, kurz FabLab. Das erste FabLab wurde 2005 von Neil Gershenfeld am Massachusetts Institut of Technology (MIT) eingerichtet. Sein Konzept ist einfach und bestechend: Es ist ein Werkplatz «to make (almost) anything» (Gershenfeld). Jeder soll Zukunft gestalten können. Dazu wird ein Raum mit Geräten wie einer computergesteuerten 3D-Fräsmaschine bestückt und seine Tür für alle weit geöffnet. Ein FabLab-Manager sorgt dafür, dass selbst Laien ihre Ideen als dreidimensionale Prototypen realisieren können. Im weltweiten Netzwerk tauschen sich die FabLabs über ihre Erfahrungen mit Projekten und Methoden aus.
Dank den FabLabs gelingt der im Programm BREF der GEBERT RÜF STIFTUNG geforderte und geförderte Brückenschlag zwischen dem bisher klar ingenieurgetriebenen High-Tech-Herstellungsbereich und sonst eher technologiefernen Akteuren mit grossem Erfolg. Denn beim FabLab steht der Mensch im Zentrum, mit seinem Interesse, die Zukunft zu gestalten. FabLab fördert kreativ-schöpferische und ästhetische Prozesse, die im Forschungs- und Entwicklungsbereich so wichtig sind. Die FabLabs bieten zahlreiche Anregungen dafür, wie sich Kooperationen zwischen wichtigen aber bisher häufig getrennt voneinander arbeitenden Innovationsakteuren neu denken und gestalten lassen.
Die Hochschule Luzern will die Idee des FabLab mit ihren regionalen und na-tionalen Partnern in der Schweiz einführen und bekannt machen. In den Jahren 2010 und 2011 erfolgte der Aufbau des FabLabs. Zudem wurden in einer Master-Arbeit die spannendsten Ansätze aus 30 FabLabs analysiert und ein Geschäftsmodell für die Schweiz entwickelt. Seit Februar 2011 ist das FabLab für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Aufbau – Aktivitäten wurden von der GEBERT RÜF STIFTUNG im Rahmen des Programms «BREF – Brückenschläge mit Erfolg» und dem Interdisziplinären Schwerpunkt CreaLab der Hochschule Luzern finanziert. Seit Januar 2012 hat das Departement Technik und Architektur der Hochschule Luzern das FabLab übernommen. CreaLab fördert weiterhin Nachfolgeprojekte im FabLab Umfeld. Im FabLab Luzern freuen sich Roman Jurt und Martina Smoljo, die FabLab-Manger, darauf, Interessenten auf dem Weg in die digitale Produktionsrevolution begleiten zu können.
Förderinstrument(e)
Departement Technik und Architektur der Hochschule Luzern
IS CreaLab  | Grundlagen-Projekte
bis Ende 2011: Gebert Rüf Stiftung
Forschungsfeld
Unternehmertum
Departemente
Technik & Architektur
Wirtschaft
Design & Kunst
Institute | Zentren
Maschinentechnik
Betriebs- & Regionalökonomie IBR
Kunst
Team
Marco de Angelis
Christoph Reinhardt
Martina Smoljo
Patricia Wolf
Julie Harboe
Volumen
CHF 1’500’000 jährlich
Dauer
unbeschränkt