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Digitale Agenda 2030 – Was läuft?

Seit dem letzten Bericht über die «Digitalen Agenda 2030» und die damit umgesetzten Projekte ist einige Zeit vergangen. Nehmen wir die Veranstaltung zur Hochschulentwicklung (VHE) von Mitte März zum Anlass, über den aktuellen Projektstand zu berichten.

Die «Digitale Agenda 2030» ist Teil der Strategie der Hochschule Luzern (HSLU) 2020-2023 und umfasst Initiativen zur Förderung der digital Literacy der Hochschulangehörigen. Im ZLLFblog möchten wir uns auf das Teilprojekt zum Ausbau digitaler Kompetenzen durch digitale Angebote in Aus- und Weiterbildung, Dienstleistung sowie Forschung und Entwicklung, also das Teilprojekt 1, fokussieren. Über Ziele und Ausrichtung der «Digitalen Agenda 2030» und des Teilprojektes 1 haben wir in einem früheren Blogbeitrag berichtet. Mit Abschluss der zehn zusätzlich bewilligten Projekte der Phase I des Teilprojektes 1 wurde ein weiterer Meilenstein erreicht.

Während der VHE gaben die Projektleitende Einblick in ihre Projekte und die damit gemachten Erfahrungen:

  • Aufbau Fachgruppe Digitalisierung Departement Musik
  • Ausbau digitale Elemente im Themengebiet Corporate Finance
  • Digital Organization Design Collaboration (DiGODeCo)
  • Hybride Bearbeitung eines komplexen Cases im Modul Corporate Performance Management im MSc IFM
  • ILIAS-FIM Übungs- und Testdatenbank
  • «Lernen lernen» Thematische Sequenz für Weiterbildungsstudiengänge
  • Maschinelles Lernen verstehen
  • Online Lehrgang Reaper
  • Planspiel Destinationsmanagement mit Blended Learning Anwendung
  • Souverän online lehren und lernen (SOLL)​​​​​​​​​​​​​​

Bereits die verschiedenen Projekttitel lassen die breite und vielfältige Ausrichtung der einzelnen Projekte erahnen. Die kurzen Pitches der Projektverantwortlichen an der online durchgeführten VHE bestätigten diesen Eindruck. In Kleingruppen stellten sie anschliessend ihr Projekt detaillierter vor, diskutierten Erfahrungen und weitere Ideen mit den Anwesenden.

Nicht alle Projekte verliefen so wie gedacht, aber auch ein Scheitern lässt wichtige Erfahrungen mitnehmen. Die mit einigen Projekten verbundene lange Vorlaufzeit bzw. der grosse Aufwand führte zu einer digital bereichernden Lehre für unsere Studierenden, mit der diese nicht nur mehr gefordert, sondern auch gefördert werden. Präsenzunterricht wurde verstärkt für die Arbeit an konkreten Fallbeispielen, die daraus resultierenden Fragen, den persönlichen Austausch und die Diskussionen genutzt. Als Beispiel für gelebte Hochschule der Nähe entstand ein intensiveres Kennenlernen der Studierenden untereinander, aber auch zwischen Dozierenden und Studierenden. Sich prozesshaft auf zuvor noch nicht bekannte Unterrichtsinhalte einlassen, heisst als Dozent:in und Fachperson gefordert zu sein, motiviert aber auch für den Unterricht.

Die unterschiedlichen Bedürfnisse von Dozierenden und Teilnehmenden der Weiterbildung wurden mit eigenen Projekten abgeholt. Für sie wurden Weiterbildungsangebote für die Umsetzung souveräner Online-Lehre oder zur Förderung der Entwicklung von Lernstrategien bei ihren Teilnehmenden entwickelt. Wie sehr einem unterschiedliche Interpretationen eines Begriff im Weg stehen können, zeigt sich im Projekt Maschinelles Lernen verstehen, welches auch ein Beispiel für Interdisziplinarität ist.

Mit diesem Beitrag können nur einzelne Aspekte herausgegriffen und nicht alle Projekte gleichermassen vorgestellt und gewürdigt werden. Ausführlich erläutert sind diese in den Projektberichten auf der HSLU-internen Sharpoint-Seite. Dort finden sich auch die an der VHE gehaltenen Präsentationen und die Projektmitglieder für Nachfragen und einen Austausch. Die «Digitale Agenda 2030» fördert aktuell auch Projekte im Rahmen des P-8 Programms «Stärkung von Digital Skills in der Lehre» von swissuniversities. Mehr Informationen zu dem Kooperationsprojekt der Hochschule Luzern, der Pädagogischen Hochschule Schwyz und der Pädagogischen Hochschule Luzern sind der Projektwebseite zu entnehmen.

Es wäre schön, würden sich noch mehr Mitarbeitende der Hochschule Luzern für die VHE interessieren und den damit angestrebten und von den Anwesenden geschätzten Austausch untereinander noch grösser machen.

 

image white robot near brown wall by Alex Knight at unsplash.com

 

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