Viel Austausch und neue Inputs an der 18. ILIAS-Konferenz in Dresden

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Die 18. ILIAS-Konferenz in Dresden (https://ilias-conference.org/de/), die am Freitag 27. September zu Ende ging, war mit ca. 270 Teilnehmerinnen die grösste bisher und auch diejenige mit der grössten Delegation vom ZLLF der HSLU. Nachdem die Konferenz 2018 an der Hochschule Luzern wegen den kleineren Plenarräumen bei uns, klein aber fein gehalten wurde, konnte dieses Jahr in den Konferenzräumen des DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) aus dem Vollen geschöpft werden. Es gab Vorträge, Workshops, Tutorials und Hands-on-Trainings rund um die Themen Steigerung des Nutzererlebnisses, Abbau von Barrieren, Erstellung von guten Inhalten und Qualifikation von Mitarbeitenden. Zudem wurden durch Matthias Kunkel vom ILIAS Verein und Stephan Winiker von der HSLU als Mitglied des Technical Boards, d.h. der technischen Steuerinstanz von ILIAS, Neuigkeiten zur nächsten Version von ILIAS präsentiert. Neben den Veranstaltungen gab es auch genügend Zeit sich mit Vertretern von Hochschulen, Unternehmen, Verbänden und staatlichen Organisationen auszutauschen.

Von der Hochschule Luzern waren Kristina Auerswald, die seit August bei uns mit an Bord ist und hauptsächlich die Lehrenden bei der sinnvollen didaktischen und technischen Anwendung von ILIAS unterstützt, Frederike Hanke, deren Schwerpunkt bei der Verwendung von Videos und anderen multimedialen Inhalten auf ILIAS aber auch anderen Plattformen liegt, Stephan Winiker, der hauptsächlich die didaktische und technische Weiterentwicklung von ILIAS bei der Hochschule Luzern und auch im Rahmen des ILIAS-Vereins vorantreibt und Raphael Heer, der als Programmierer einige der vielen Ideen für ILIAS umsetzen darf.

Besonders gefallen hat uns gleich zu Beginn wie Sabina Sieghart in ihrer Keynote zu Typografie und leichter Sprache die Zusammenarbeit und des Experimentieren mit den Nutzerinnen bei der Gestaltung von Plattformen ins Zentrum gestellt hat. Obwohl hierbei der Prozess im Vordergrund steht, konnte sie einige praktische Tipps geben. Wer sich selber ein Bild machen möchte, der sei die Publikation “Leichte Sprache. Kein Regelwerk” empfohlen. Wer gerne die Keynote und andere Vorträge nachschauen möchte: Sie wurden aufgenommen und werden bald auf der Webseite der Konferenz zu finden sein.

Daneben war vor allem der Austausch in, zwischen und nach den verschiedenen Sessions wichtig. Die Pflege von Kontakten mit anderen Hochschulen und Dienstleistern, die gemeinsam ILIAS weiterbringen, erneuern und erweitern, erlaubt es uns, die Zukunft von ILIAS aktiv mitzugestalten und in wichtigen Momenten die richtigen Leute ansprechen zu können. Nur so können wir sicherstellen, dass ILIAS in unserem Kontext immer besser funktioniert und in unserem Sinne weiterentwickelt wird.

Wir freuen uns auf jeden Fall schon wieder auf die nächste Konferenz 2020 in Dortmund.

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